Fr

28

Feb

2014

Wir sind so glücklich

Wir sind einfach nur glücklich!!! Eine ganz tolle Aktion, von Helficus zusammen mit der Firma alsa-hundewelt, ist gestern geglückt!!!

 

Eine komplette Palette voll mit hochwertigem alsa Juniorfutter für die "Hunde-Kinderchen" ist an der Tierklinik, in der Martina Hagen arbeitet, angeliefert worden!!!! 

 

Wir waren dabei und konnten das Futter sofort in den Wagen von Martina Hagen laden, um es von dort aus nach Feierabend in den Futtercontainer im Refugio Esperanza wieder zu entladen.

Ganze 630 Kilogramm Welpenfutter werden die Kleinsten im Refugio Esperanza in den nächsten Monaten zu gesunden Youngstern heranwachsen lassen! 

 

Wir können uns gar nicht genug bei der Firma alsa-hundewelt bedanken, die uns mit dieser tollen Aktion so grandios unterstützt hat. Ohne die Einräumung eines Sonderpreises wäre für uns dieses Futter für das Refugio Esperanza unbezahlbar gewesen!

 

Ihr glaubt nicht, wie sehr wir uns alle freuen, daß wir dieses Futter kaufen und nach Spanien liefern lassen konnten!

 

An Curro sieht man deutlich, was gutes Futter bei den Tieren ausmacht, und doch ist es bei der hohen Anzahl an hungrigen Mäulern für eine private Tierstation nicht finanzierbar.

 

Das Glück über dieses Futter kann man kaum in Worte fassen und ihr glaubt es nicht, wie sehr man sich über Hundefutter freuen kann, wenn man täglich mit den Tieren zusammen ist und als ihr "Personal" für sie verantwortlich ist! Da wird sofort jeder Geldbetrag in Medikamente, Futter oder Behandlungen umgerechnet und nichts freut einen mehr, als den Tieren etwas Gutes tun zu können.

 

Eigene Wünsche treten da schnell in den Hintergrund, sind sie doch trivial gegen das Leben eines Tieres!

Wenn man die Fellnäschen sieht, sie betreut, sie jeden Tag begleitet, dann wachsen sie einem unwillkürlich sehr ans Herz! 

 

Jeden Tag werden wir schon sehnsüchtig erwartet! 

 

Aber täglich sieht man auch Tiere, denen man nicht helfen kann, weil die Möglichkeiten dazu fehlen. Es ist zu wenig Platz vorhanden, die vorhandenen Gehege schon belegt. Das Futter geht wieder zur Neige, die Tierarztrechnung steigt wieder einmal in unendliche Höhen und überall sind Tiere, die ein schlimmes Schicksal erfahren oder die in Tötungsstationen darauf hoffen, daß sie doch noch jemand abholt und sie weiter leben dürfen.

 

Diese Belastung ist sehr hoch und nimmt einem an manchen Tagen regelrecht die Luft zum atmen. Man kann nie allen helfen, doch sobald man einem Tier einmal in die Augen geschaut hat, ist es schwer es im Stich zu lassen!

 

Durch unsere Anwesenheit hier in Spanien ist es schon möglich, mehr Tiere als normal zu versorgen. Doch trotzdem sind durch die Anzahl der Gehege Grenzen gesetzt. Nur durch Vermittlungen und dadurch frei werdende Plätze können neue Notfellchen aufgenommen werden.

 

Und es ist nicht damit getan, die Tiere aus den Tötungen zu holen, denn dann beginnen erst die Kosten! Ein Punkt, den viele Menschen leider vergessen! Doch wenn ein Tier nicht gut versorgt werden kann, dann ist es keine wirkliche Rettung, wenn man es aus der Perrera holt! 

 

Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit den Tieren verbringen können, für die unheimliche Liebe, die sie uns geben, dem Glück, ihnen geholfen zu haben. 

 

Die Sorgen um die Tiere aber auch um die Kosten, die täglich gedeckt werden müssen, rauben einem in vielen Nächten den Schlaf.

 

Doch, wisst ihr, wie schön es ist, wenn ein gerettetes Tier kommt und sich an Dich schmiegt? Dir die Hand leckt? Dir sein Vertrauen schenkt?

 

Da wird alles andere nebensächlich!

 

Wir danken allen, die uns in dieser Arbeit unterstützen. Darin, daß wir den Tieren helfen dürfen und darin, daß wir ihnen Gehege mit viel Platz errichten können, sie medizinisch versorgen und ihnen täglich die Futternäpfe füllen können!

 

 

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Mi

26

Feb

2014

Mick - der Ballkünstler

Wird es bald einen neuen Stern am Fußballhimmel geben? Wird schon bald Real Madrid oder auch Bayern München an die Türe des Refugio Esperanza klopfen, um ein großes Nachwuchstalent für sich zu verpflichten?

 

Oder findet der ballverrückte junge Rüde Mick einen Trainer in einer deutschen Familie?

 

Noch sind alle Möglichkeiten offen!

 

Mick ist der kleine dreifarbige Rüde, den wir zusammen mit Martina aus der Auffangstation in Alicante geholt haben.

Mick in Alicante
Mick in Alicante

In der Auffangstation drückte sich Mick ganz feste an das Gitter des Zwingers, immer in der Hoffnung ein paar Streicheleinheiten zu bekommen und die Aufmerksamkeit des Besuchers. Mit vielen anderen kleinen Hunden wartete er nur darauf, daß endlich ein Mensch kommt, der ihn abholt und zu sich nimmt.

Mick's Traum wurde wahr und er durfte mit Martina und uns die Auffangstation für immer verlassen und in das Refugio Esperanza ziehen!

Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung zeigte sich dann auch das wahre Talent eines Ballkünstlers in Mick! Bälle sind sein Leben! Zusammen mit Basil, der ebenfalls die runden Spielzeuge liebt, flitze er durch das Gehege und jagte mit wachsender Begeisterung den Bällen hinterher.

 

Wie alle Hunde im Refugio Esperanza wurde Mick gechipt, blutgetestet, bekam seine 7-fach Impfungen, einen EU-Impfausweis und er wurde kastriert. Mick ist nach dieser Prozedur nun fertig für einen Umzug in eine Familie in Deutschland.

 

Um die Zeit des Wartens zu verkürzen, hat Mick tolles Ballspielzeug von Martina bekommen und baut täglich seine Ballkünste weiter aus!

 

Wollt ihr nun warten, bis ein Fußballverein das Jungtalent verpflichtet oder gebt ihr Mick die Chance, bei Euch zum Star der Familie zu werden?

Mick   Rüde kastriert

 

Schulterhöhe ca. 38 cm

 

Gewicht ca. 6,5 kg

 

geboren ca. 07/2010

 

 

 

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

oder bei Martina:

 

EMail: m.hagen@refugio-esperanza.com

 

 

Wie immer besteht auch bei Mick die Möglichkeit, ihn im Refugio Esperanza abzuholen, denn der nahegelegene Flughafen Alicante wird von Air Berlin und Norwegian Air angeflogen. Bei Norwegian gibt es Tickets nach Alicante bereits ab 30 Euro! Beide Fluglinien befördern auch Tiere!

 

So besteht für Adoptanten die Möglichkeit, die Hunde vor Ort zu sehen und zu erleben und selber nach Hause zu holen!

 

Mick freut sich auf ein Ballspiel mit Dir!

Komm, spiel mit mir!
Komm, spiel mit mir!
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Di

25

Feb

2014

Hallo und mach's gut

Auch am gestrigen Montag gab es wieder einen Abschied. Einen schönen Abschied allerdings, denn Peke, der letzte der "schwarzen Riesen", die als Gasthunde im Refugio Esperanza gelebt haben, durfte nach Deutschland ausreisen!

 

Am frühen Morgen ging schon der Flug: um 6 Uhr morgens war das Treffen mit den Vertretern des Vereins CaLeLo Dogs am Flughafen in Alicante vereinbart. Das hieß für Volker um 4.30 Uhr aufstehen...

 

Erst ging es zu Martina um dort Peke, den wir bereits am Vortag so weit für die Reise vorbereitet hatten und nach vorne in die Schleuse geholt hatten, abzuholen. Peke mitsamt Box ins Auto laden und ab in Richtung Flughafen Alicante.

Peke - fertig für die Reise
Peke - fertig für die Reise

Der Verein CaLeLo Dogs nutzt die günstigen Flugpreise, um die Hunde selber nach Deutschland auszufliegen und so waren es 4 Hunde, die insgesamt gestern ausreisen durften. Leider verzögerte sich die Ankunft am Flughafen, so daß Volker und Peke fast eine Stunde warten mussten. Peke war unheimlich lieb und ließ auch die Wartezeit geduldig über sich ergehen.

 

Allerdings wurde es dann knapp mit dem Einchecken der Hunde. Die Flugpatin musste selber schon zum Gate, so daß Volker und eine Vertreterin von CaLeLo Dogs die langatmige Abfertigung des Sicherheitschecks aller 4 Hunde vornahmen. Alle kamen noch pünktlich in den Flieger und sind gut in Deutschland angekommen!

 

Mach's gut, Peke, Du lieber Kerl! Wir wünschen Dir ein tolles Leben in einer guten Familie. Lass mal wieder von Dir hören!

Peke
Peke

Wie sollte es anders sein, wurde auch schon wieder ein neuer Notfall gemeldet...

 

Kaum ist ein Hund ausgereist, schon steht wieder der nächste quasi vor der Tür und hofft auf einen freien Platz.

 

Ein deutsches Ehepaar, beide um die 80 Jahre alt, hatte sich kurzentschlossen einen 1-jährigen Dalmatiner aus einer Tötung geholt. Da der Mann aber am Rollator läuft und beide generell nicht mehr so gut zurecht sind, war diese Adoption zwar vom Herzen her schön, doch in der Praxis völlig unvernünftig. Dem jungen Hund waren die Beiden alles andere als gewachsen und nicht in der Lage, ihm gerecht zu werden.

 

Nun musste der Hund schnell wieder dort weg, entweder er konnte in einer Tierstation untergebracht werden, oder er hätte zurück in die Perrera gemusst....

 

Durch Pekes frei gewordenen Platz sagte Martina Hilfe für "Chaplin" zu. Wir haben ihn gestern bei Kerstin Wegel vom Refugio de Mascotas, abgeholt. Auch dort war Chaplin notfallmäßig untergekommen, konnte allerdings leider nicht bleiben.

 

Zum Glück hat die Kommunikation und Zusammenarbeit mehrerer Tierschützer mal wieder gut funktioniert und Chaplin war gerettet!

 

Wir haben uns riesig gefreut, Kerstin mal wieder zu treffen. Ein Besuch war schon lange angedacht, doch bisher war immer einer von uns verhindert. Kein Wunder, wo Kerstin alleine lebt und ständig ca. 50 Hunde versorgt! Da ist Zeit bekanntlich Mangelware!

Chaplin
Chaplin

Chaplin zog im Refugio Esperanza zu Fernando und Adeline, dem Dalmatiner-Mädchen,  und hat sich schnell dort integriert.

 

Einige Veränderungen bei der Belegung der Gehege mussten wir gestern noch vornehmen. Indi, die schöne Galga, hat eine Infektion der Augen und wurde nach vorne in die Schleuse genommen, da dort deutlich weniger Staub ist, was hoffentlich zu einer schnelleren Heilung der Augenentzündung führt. Da in der Schleuse auch Licht ist, kann Martina Indi morgens besser die Tropfen in die Augen machen, denn im Gehegebereich ist es dann noch stockdunkel.

Chaplin und Adeline
Chaplin und Adeline

Nun wünschen wir Chaplin, daß er schnell eine Familie findet, die ihm gerecht werden kann. Bisher hat er sich als unkompliziert und sehr anhänglich gezeigt. Chaplin wird nun alle erforderlichen Impfungen bekommen und wird kastriert werden, um dann sofort ausreisen zu können, wenn sich ein guter Platz für ihn findet.

 

Alle Daumen sind gedrückt!

 

 

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Mo

24

Feb

2014

Neu-Schweizer

Zwar hat sich die schweizer Bevölkerung in einer Volksbefragung für eine Einschränkung der Zuwanderung ausgesprochen, dennoch wird es demnächst einen Einwohner mehr im Alpenstaat geben!

 

Die kleine Malteser-Hündin Kiana hat in der Schweiz eine neue Familie gefunden und durfte gestern ausfliegen! 

Die kleine, zarte Hündin hatten wir mit Martina aus der Auffangstation CERECO geholt. Sie kam als kleines Fellbündel von dort. Sie war wohl irgendwo von Hundefängern aufgegriffen worden, oder vielleicht von ihren Menschen als nicht mehr gewollt abgegeben worden und hatte die Wartezeit um. 

 

Paula hatte die Kleine zu sich in das Adoptionscentrum geholt, wo wir sie in einem der Zwinger entdeckt haben. 

Kiana in CERECO
Kiana in CERECO

Sie hatte das große Glück, daß gerade ein Platz für einen kleinen Hund im Refugio Esperanza frei war und so kam sie kurzentschlossen mit uns!

 

Nachdem die nötige Zeit in der Quarantäne geschafft war, nahm Martina Kiana mit in die Tierklinik, in der es auch einen Hundefrisör gibt. 

 

Ihr Fell war an vielen Stellen so schlimm verfilzt, daß es komplett geschoren werden musste.

 

Unter dem Filzknubbel kam eine noch zartere Hündin zum Vorschein, als ursprünglich zu erkennen.

Kiana wurde kastriert, ihr wurden ein paar nicht ausgefallene Milchzähne gezogen, sie bekam Chip und Impfausweis und war damit bereit um auf die Suche nach einer neuen Familie zu gehen.

 

Diese fand sich schneller als erwartet und so konnte Kiana gestern schon ihr Köfferchen packen.

 

Warm eingemummelt in ein Hundepullöverchen, mit vielen Streicheleinheiten und den besten Wünschen für ein wunderbares Leben bei den Eidgenossen versehen, war gestern schon der Tag des Abschieds.

 

Kiana wird in der Schweiz sicherlich erst einmal die warme Sonne des Südens vermissen, doch so sehr, wie sich ihr neues Frauchen schon auf sie freut, wird sie sich schnell eingewöhnen!

Mach's gut, kleine Maus und schick immer mal ein paar Fotos von Deinem neuen Leben!

 

 

 

 

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So

23

Feb

2014

Zeckenalarm

Die Nächte an der Costa Blanca sind weiterhin kalt, die Temperaturen fallen empfindlich in geringe einstellige Werte, doch tagsüber, wenn die Sonne den Himmel erobert, dann wird es wunderbar warm!

 

Nicht nur wir Menschen und die Tiere im Refugio Esperanza freuen sich über die warmen Sonnenstrahlen, sondern auch die Zecken!

 

Im Erdboden haben sie überwintert und nun werden sie von den warmen Temperaturen aus ihren Löchern gelockt.

 

Sehr zum Leidwesen der Tiere, die von den Blutsaugern befallen werden!

Doch die Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch Überträger diverser Krankheiten auf Mensch und Tier!

 

Es gilt daher, die Tiere bestmöglich vor den kleinen Vampiren zu schützen. Ein Kampf, der unheimlich ins Geld geht.

 

Im Refugio Esperanza tragen alle Hunde ein Anti-Parasitenhalsband, das sie gegen Flöhe und Zecken schützen soll und zusätzlich werden die Tiere regelmässig mit Pipetten gegen die Parasiten behandelt.

 

Leider sind die Viehcher mittlerweile sehr resistent und die Produkte, die man am Markt kaufen kann, versprechen oft mehr als sie dann halten.

 

Die Zecken auf dem Foto oben habe ich an einem Tag von nur einem Hund (Adonis) entfernt - obwohl er ein Halsband trug, das ihn schützen sollte.

 

Martina führt akribisch eine Liste, in der sie notiert, welcher Hund an welchem Tag mit welchem Mittel behandelt wurde, welches Halsband er trägt, um so zu erkennnen, welche Produkte besser helfen und welche ihr Geld nicht wert sind.

 

Adonis bekam natürlich sofort ein neues Halsband!

 

Bedenkt man, daß eine Pipette ca. 5,-- Euro und ein Halsband ca. 15,-- Euro kostet (das sind jetzt mal Mittelwerte, denn die Spanne ist sehr groß), dann kann man sich schnell ausrechnen, welcher finanzielle Aufwand alleine dieser Parasitenschutz für eine Tierstation bedeutet. Pipetten müssen ca. alle 3 Wochen erneuert werden, Halsbänder sollten normalerweise deutlich länger schützen.

 

Man kann Hunde in den Tierstationen nicht mit unseren Hunden vergleichen, die die meiste Zeit des Tages im Haus sind, die nur ab und zu mal durch den Garten oder den Wald laufen. Diese Tiere sind deutlich weniger gefährdet als Hunde, die Tag und Nacht in einem Gehege leben! Weniger Probleme haben da Tierheime, in denen die Tiere nur in betonierten oder gefliesten Zwingern leben, doch was ist das für ein Leben für ein Tier?

 

Manche Tiere reagieren wohl auch besser auf ein Mittel als andere - so kommt es mir wenigstens vor. 

 

Wer die Möglichkeit hat, Pipetten oder Anti-Parasitenhalsbänder zu schicken: es wäre eine riesige Hilfe!!! Vielleicht haben Eure Tierärzte, Apotheken oder Pharma-Betriebe/Händler Bestände, die in Kürze ablaufen und die sie nicht mehr regulär verkaufen wollen! In Deutschland sind diese Produkte im Moment Ladenhüter, dort werden sie jetzt nicht gebraucht. Bitte fragt nach! Die Tiere in Südeuropa brauchen jetzt schon diesen Schutz!

Adonis
Adonis
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Sa

22

Feb

2014

Kräftezehrend

Die kurzen Tage im Refugio Esperanza, in denen in wenigen Stunden die komplette Arbeit geschafft werden muß, sind unheimlich kräftezehrend.

 

Noch schlimmer ist es natürlich für Martina, die zusätzlich auch noch 6 Tage die Woche arbeitet!

 

Die schwere Schlepperei von Paketen und Futtersäcken, die schweren Kübel, die nach der Reinigung aus den Gehegen getragen werden müssen, Abfallsäcke, die von hinten nach vorne getragen und zum Müllcontainer gebracht werden müssen, die Hunde, die aus den Gehegen geholt und teilweise nach vorne getragen werden müssen und ins Auto reingehoben werden.... alles das kostet einfach nur Kraft.

 

Dankbar ist man da für jede Ereichterung, die man sich schaffen kann. So ist zum Beispiel schon alleine eine Transportbox mit Rollen ein Geschenk Gottes! Die Hunde brauchen nicht durch das Hausrudel hindurch getragen werden sondern können in der geschlossenen Box gefahren werden!

 

 

Auch eine immense Erleichterung bei der Arbeit ist die kleine, einfache Mikrowelle, die wir für die Quarantäne gekauft haben. Momentan, wo die Nächte sehr kalt werden, bekommen die Welpen in der Quarantäne ein Snuggel Safe Heizkissen mit in ihre Körbchen gelegt. Die Quarantäne kühlt nachts leider sehr aus und so sind die Kleinen warm gebettet.

 

Bisher musste man die Heizkissen im Haus aufwärmen. Jedes Kissen muß alleine in die Mikrowelle, da rennt man dann für jedes Kissen hin und her. Jetzt können dank der Mikrowelle, die nur wenige Euros gekostet hat, denn sie brauchte ja nicht anspruchsvoll zu sein, während des Reinigens der Käfige aufgewärmt werden. Ich weiß es jeden Abend zu schätzen!

 

Diese Dinge, die so viel bewirken, sind aber auch immer die Anschaffungen, die man so oft hinterfragt: Muss das wirklich sein? Ist das nicht schon Luxus? Wieviele Säcke Futter, wie viele Pipetten oder Medikamente könnte man anstelle von dem Geld kaufen?

 

Es ist wirklich so. Wenn man in einer solchen Tierstation mitarbeitet, dann fängt man automatisch an, jeden Betrag in Futter oder Sachen für die Tiere umzurechnen. 

 

Klar, man sieht täglich, wie die Vorräte an Futter schwinden. Kaum hat man sich gefreut, daß einige Säcke im Container lagen, sind sie auch schon wieder weg.

 

Jede Woche werden Tiere mit in die Klinik genommen, um behandelt oder kastriert zu werden. Die Rechnung dafür kommt postwendend.

 

Doch, je mehr Zeit man an einer Ecke spart, umso mehr Zeit bleibt, um sich um die Tiere zu kümmern!

 

Je mehr Kraft man spart, umso mehr Kraft hat man für die Tiere!

 

Die Tiere merken sofort, wenn man gehetzt oder abgekämpft zu ihnen kommt! 

 

Gerade die etwas scheueren Tiere brauchen Ruhe und Zeit. Anders werden sie nicht Vertrauen in den Menschen fassen! Sie brauchen Sicherheit! Vertrauen aufzubauen ist eine langwierige Sache! 

 

Tiere, die ihre Angst vor den Menschen nicht ablegen, sind nicht vermittelbar! Also ist es wichtig, ihnen mit Ruhe und Zeit zu zeigen, daß es Menschen gibt, denen sie vertrauen können! Wer würde schon ein Tier adoptieren, das sich nicht anfassen lässt? Das panisch vor jeder Bewegung reagiert und im schlimmsten Fall sich losreißt und flieht?

 

Damit ist keinem Tier geholfen - und den Menschen, die sich für ein Tierschutztier entschieden haben, auch nicht. 

 

Also braucht es Zeit, Ruhe und Kraft! Und damit sind diese kleinen Helferlein alles andere als Luxus, sondern auch eine Investition für die Tiere. Doch all diese Dinge lassen sich nur durch Spenden finanzieren, denn ohne diese ist keine Tierstation zu betreiben. 

 

Bitte denkt daran und helft den Menschen, die ihr Leben, ihr Haus, ihr Grundstück, ihre Kraft, ihre Zeit und all ihr Geld dafür hergeben, daß Tierschutztiere bei ihnen eine Chance auf ein neues Leben bekommen. Helft den Menschen, die eine Tierstation betreiben. Denen, die Euch täglich belegen, wofür Euer Geld verwendet wird! Ihr helft dadurch den Tieren!

 

Wer die Tiere im Refugio Esperanza mit einer Geldspende unterstützen möchte, der kann dies auf folgende Weise tun:

 

Bankverbindung in Deutschland:

 

Kontonummer:  1000357010

Bankleitzahl:      31060517

Volksbank Mönchengladbach

Kontoinhaber:     Martina Hagen

 

IBAN:     DE 03 310 605 17 1000 35 70 10

BIC/SWIFT:   GENODED1MRB

 

Bitte den Verwendungszweck angeben!

 

 

oder bequem per Paypal:


martina-hagen@gmx.net

 

 

Wer eine Spendenquittung benötigt, nutzt bitte folgenden Weg:

 

Aktion Winterhilfe eV

Kontonummer:  66890004

Bankleitzahl:  60262693

 

WICHTIG: Unbedingt angeben:  "Für Refugio Esperanza" und den Verwendungszweck!

 

 

 

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Fr

21

Feb

2014

Berta

Berta
Berta

Als es vor dem Tor des Refugio Esperanza plötzlich bellte, da war Martina Hagen doch ziemlich irritiert! Normalerweise kommt das Bellen doch immer von innen...

 

Die kleine Hündin Berta stand vor dem Tor und bat um Einlass, der ihr natürlich nicht verwehrt wurde. Anscheinend hat Berta ihr Leben selber in die Hand genommen und hat ein unfreundliches Dasein hinter sich gelassen. Ob sich in Hundekreisen schon rumgesprochen hat, daß man im Refugio Esperanza eine gute Familie finden kann? Anscheinend ja!

 

Berta hatte keinen Mikrochip und wurde auch nicht vermisst....

 

Martina hat Berta impfen lassen, Berta wurde gegen Parasiten behandelt, kastriert, blutgetestet und bekam endlich einen Chip und einen EU-Impfausweis und ist damit bereit in eine neue Familie ziehen zu können. Eine Familie, die sie nie wieder auf die Straße jagt!

 

Die fröhliche Berta lebt mit mehreren kleinen Hunden zusammen, ist verträglich und anhänglich und sucht nun noch eine Familie, die ein Körbchen für sie frei hat.

 

 

Berta ist ca. 33 cm groß und wiegt ca. 6 kg

 

Geboren wurde Berta ca. 06/2012

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

oder bei Martina:

 

EMail: m.hagen@refugio-esperanza.com

 

 

Wie immer besteht auch bei Berta die Möglichkeit, sie im Refugio Esperanza abzuholen, denn der nahegelegene Flughafen Alicante wird von Air Berlin und Norwegian Air angeflogen. Bei Norwegian gibt es Tickets nach Alicante bereits ab 30 Euro! Beide Fluglinien befördern auch Tiere!

 

So besteht für Adoptanten die Möglichkeit, die Hunde vor Ort zu sehen und zu erleben und selber nach Hause zu holen!

 

Berta freut sich auf Dich!

Josie und Berta
Josie und Berta
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Do

20

Feb

2014

Änderung beim Futter

Das Thema Futter ist eines der größten in einer Tierstation. Futter ist fast immer zu wenig da und doch neben Wasser und sicheren Gehegen und Medizin das Wichtigste für die Tiere.

 

Futter kann man natürlich auch in Spanien kaufen, doch die Qualität des einheimischen Futters ist deutlich schlechter als die in Deutschland, zudem sind die Preise für Markenfutter gigantisch hoch! No-Name-Produkte sind qualitativ sehr schlecht.

 

Zooplus, ein großer Internet-Händler, hat zwar eine spanische Homepage, doch auch die deutsche Seite versendet nach Spanien! Vergleicht einfach mal die Preise für Futter auf www.zooplus.es und www.zooplus.de!

 

Auch in der Tierklinik, in der Martina arbeitet, wird, wie bei vielen spanischen Tierärzten, Futter und Zubehör für Tiere verkauft. Doch selbst mit den Prozenten, die Martina als Mitarbeiterin bekommt, ist gutes Markenfutter immens teuer und für eine Tierstation unbezahlbar.

 

Bisher wurde Doggy Time Hunde-Trockenfutter über Zooplus.de bestellt und verfüttert. Ein "einfaches" Futter, doch bei der Menge an hungrigen Mäulern nicht anders machbar. Einen Kilopreis jenseits der 1,-- € Marke ist absolut nicht finanzierbar, dafür reichen die Vermittlungsgebühren, Spenden und das Gehalt von Martina nicht aus. Zur Zeit leben ca. 80 Hunde im Refugio Esperanza, das bedeutet, daß etwa 700 kg Futter im Monat benötigt werden!

 

Ein großer Nachteil des Doggy Time Futters war, dass es anscheinend viele Füllstoffe enthält. Dadurch sind Durchfälle seltener, doch die Menge der Ausscheidungen ist unheimlich hoch. Es wird also viel vom Futter unverwertet ausgeschieden. Nicht gerade toll....

 

Daher haben wir das Futter umgestellt auf My Friend von dem deutschen Futterhersteller Bosch. My Friend ist zwar auch ein günstiges Futter - sogar im Kilopreis noch günstiger als das Doggy Time - aber anscheinend durch hochwertigere Inhaltsstoffe doch besser.

Gestern kam eine Lieferung Futter, die liebe Spender für die Hunde im Refugio Esperanza veranlasst haben, per Paketen an. Auch von uns ein herzliches Dankeschön für diese tolle Spende!

 

Die Säcke My Friend enthalten jeweils 20 kg Hundefutter, beim Doggy Time waren es "nur" 14 kg Inhalt. Daher ist die Anzahl der Säcke nicht vergleichbar mit der Menge.

 

300 kg Futter werden nun voraussichtlich wieder 2 Wochen volle Näpfchen bedeuten. Wie lange das Futter genau reicht, das kann man selten ganz genau vohersagen, denn es hängt auch von den Temperaturen ab und vom Mix der Größe und des Alters der Hunde.

 

Die Welpen und Youngster bekommen noch Junior-Futter (Bosch Junior Mini oder Medium), Curro bekommt sein alsa Spezialfutter und die nierenkranke Hündin Afra braucht ebenfalls Spezialfutter (Bosch special light). Auch einge Dosen Hundefutter werden täglich verfüttert. Die Welpenmutti Odette mit ihren Kleinen und Luna, die immer noch sehr dünne Boxerhündin, bekommen zusätzlich Nassfutter sowie Afra ein spezielles Nieren-Nassfutter.

 

Jede einzelne Art/Sorte Futter muß ständig vorhanden sein, damit die Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden können. Alleine das ist eine kleine logistische Herausforderung, denn meist sind die Vorräte doch sehr klein.

 

 

Moooooment! Da war doch noch die Futterspende aus Österreich!

 

Richtig! Und die hat unheimlich geholfen, denn es sind ja auch ca. 400 kg Futter, die das Refugio Esperanza erhalten hat!

 

Eine Menge, die natürlich schon eine gewisse Erleichterung bietet! Doch, hier muß wieder berücksichtigt werden, daß eine Futterumstellung bei Hunden schnell zu schweren Durchfällen führt, die die Tiere schwächen. Daher wird ein anderes Futter immer erst in kleineren Mengen unter das bestehende Futter gemischt und so langsam umgestellt. Wenn genügend Futter vorhanden ist... Ansonsten muß radikal umgestellt werden - mit den entsprechenden Folgen.

 

Diesmal können wir dank der beiden Spenden aber etwa die Hälfte der Hunde mit dem My Friend Futter weiter füttern und nur die anderen Hunde werden auf das "Österreich-Futter" umgestellt. So sind nur wenige Tiere betroffen, es kann länger gemischt werden, Durchfälle werden verhindert und der Vorrat hält dann für die umgestellten Hunde länger. Einfach nur klasse!!!

 

Der Vorrats-Container wurde entsprechend umgeräumt, denn das Futter muß trocken und vor Hunden und Schädlingen geschützt gelagert werden. In ca. 2 Wochen wird der Zustand aber wieder "normal" sein und der Vorratscontainer wieder deutlich leerer...

 

Das wird dann alles sein, was von dem Futter übrig geblieben ist:

Zwei solcher Schubkarren voll fallen täglich an... Könnte man aus Sch.... Geld machen, jede Tierstation wäre ihre Geldsorgen los!

 

Dann wäre auch das brach liegende Nachbargrundstück schnell finanziert.

 

Kann man aber nicht, also aufhören mit den Tagträumen!

 

Aber ein Foto habe ich noch für Euch!

 

Curro, der liebe und super anhängliche Schäferhund, ist ein sehr ordentlicher Hund! Er hält sein Gehege immer fein aufgeräumt! Ein Vorbild für alle Kinder!

 

Seine "Schatzkiste" ist sein Futtertrog. Hier verwahrt er alle seine Schätze, sein Spielzeug und auch seine Kauknochen auf! Da hält er penibel Ordnung! So sieht das aus:

Curro hält selber Ordnung!
Curro hält selber Ordnung!
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Mi

19

Feb

2014

Lupita

Heute möchten wir Euch Lupita vorstellen, das schneeweiße Hundemädchen, das das Glück hatte, einen Platz im Refugio Esperanza zu bekommen.

Lupita noch an der Kette
Lupita noch an der Kette

Lupita ist noch ein junges Hundemädchen und dennoch hat sie in ihrem kurzen Leben schon viel erlebt. Zusammen mit 18 anderen Hunden (darunter Orlandito, der auch noch ein zu Hause sucht) war sie an einer Kette, angebunden an einem dicken Holzklotz, auf einem Grundstück in Spanien.

 

Der Besitzer des Grundstücks ist verstorben und seine Kinder wollten zwar das Grundstück, nicht aber die Hunde des Vaters haben. Glücklicherweise wurden die Tiere von Tierschützern entdeckt und versorgt und es wurden Tierstationen gesucht, die die Hunde aufnehmen konnten.

 

Orlandito - so lebten die Hunde
Orlandito - so lebten die Hunde

Lupita hatte das Glück, daß sie ins Refugio Esperanza ziehen durfte. Sie teilt sich ein Gehege mit Orlandito und genießt es endlich ohne Kette leben zu dürfen, eine weiche Decke zu haben und immer frisches Wasser und Futter in den Näpfen.

 

Noch schöner wäre es aber für Lupita, wenn sie eine eigene Familie hätte.Die wunderschöne schneeweiße Hündin ist wohl ziemlich ausgewachsen, ihre Schulterhöhe beträgt nur 45 cm, sie wiegt ca. 12 kg. Sie ist fröhlich und agil, verträgt sich mit anderen Hunden und freut sich riesig über jede Streicheleinheit, die sie bekommt.

 

Lupita würde gut in eine aktive Familie passen, laufen, rennen, spazieren gehen, spielen, Abenteuer erleben, Agility oder Hundeschule, das alles würde ihr genauso gut gefallen wie das anschließende Kuscheln mit ihren Menschen auf der Couch.

Orlandito und Lupita
Orlandito und Lupita

Lupita ist ca. im August 2013 geboren, sie ist gesund und kastriert. Sie hat einen Mirkrochip und EU-Ausweis und wurde mehrfach 7-fach geimpft sowie blutgetestet.

 

Eigentlich wäre Lupita sofort reisefertig, ihr Köfferchen hätte sie ganz schnell gepackt um in ihre Familie zu ziehen. Nun fehlt eben nur noch diese eine Familie, in der Lupita ein glückliches Hundeleben verbringen darf!

Lupita wartet sehsüchtig auf eine Familie
Lupita wartet sehsüchtig auf eine Familie

Wer dieser lieben und wunderschönen Hündin ein tolles zu Hause geben möchte, der meldet sich bitte hier:

 

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

oder bei Martina:

 

EMail: m.hagen@refugio-esperanza.com

 

 

Wie immer besteht auch bei Lupita die Möglichkeit, sie im Refugio Esperanza abzuholen, denn der nahe gelegene Flughafen Alicante wird von Air Berlin und Norwegian Air angeflogen. Bei Norwegian gibt es Tickets nach Alicante bereits ab 30 Euro! Beide Fluglinien befördern auch Tiere!

 

So besteht für Adoptanten die Möglichkeit die Hunde vor Ort zu sehen und zu erleben und selber nach Hause zu holen!

 

Lupita wartet auf Dich!

Wann kommst Du mich holen?
Wann kommst Du mich holen?
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Di

18

Feb

2014

Vielen Dank

Im Tierhof Stade ist ein Helficus Paket mit vielen tollen, gemischten Spenden für die Katzen, die dort in großer Zahl versorgt werden, angekommen.

 

Heidi Aschmuteit und ihre Helfer bedanken sich sehr herzlich dafür und haben uns ein Foto als Bestätigung des Erhalts geschickt.

Alleine die persönliche Darstellung des Fotos zeigt wohl deutlich, wie sehr sich die kleinen Tierstationen über jede Hilfe, jedes Päckchen mit Futter oder andere Spenden für die Tiere freuen!

 

Wir danken dem Spender für dieses tolle Paket!

Der nächste Dank geht an die Spender, die uns wieder Spendenpakete an die Sammelstelle geschickt haben. Die Pakete von Simone S. und Cara S. und ein Paket von Margit H. sind wohlbehalten angekommen!

 

Dann wollen wir den Spender, die uns Geld für die nächste Bestellung von Curros alsa Futter überwiesen haben, danken. 60,-- Euro wurden benötigt, um wieder 2 Säcke Futter bestellen zu können und diese sind auch durch Spenden von Martina und Petra P. sowie von Ester P. zusammen gekommen!

 

Zwei weitere Säcke des Futters bekommt Curro von Frau Johanna M. von der Firma alsa gespendet!

 

Ganz herlichen Dank an alle, die dem großen Schmusebär Curro sein Futter für die nächsten 3-4 Wochen so ermöglicht haben!

Volker: Curro Du bekommst von lieben Spendern wieder Dein gutes Futter!
Volker: Curro Du bekommst von lieben Spendern wieder Dein gutes Futter!

Ab sofort sammeln wir dann wieder für die nächsten Säcke von Curros Futter. 2 Säcke kosten ca. 60,-- Euro inklusive Versand. Dies ist ein toller Sonderpreis, den uns die Firma alsa für Curro gemach hat.

 

Pro Monat braucht Curro ca. 3-4 Säcke Futter, je nachdem wie groß gerade sein Appetit ist und wie kalt es nachts wird. Bei kalten Nächten brauchen die Hunde generell mehr Energie um den Körper warm zu halten. Und auch an der Costa Blanca fallen die Temperaturen im Winter des nachts empfindlich tief!

 

Alle Infos zu dieser Spendensammlung und die Bankverbindung findet ihr hier!

 

Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, für Curro einen kleinen Vorrat seines Spezialfutters anzulegen, damit es durchgängig für ihn vorhanden ist. Jeder Euro hilft!

 

Da Helficus KEIN Verein ist, sondern eine Gemeinschaft, können wir leider keine Spendenquittungen ausstellen, die Überweisungen sind so gesehen "Geschenke". Anders könnten wir nicht so flexibel und unbürokratisch immer dort helfen, wo gerade dringend Hilfe benötigt wird. Doch gerade diese Art zu helfen ist das, was Helficus ausmacht und was wir uns als Aufgabe gesetzt haben. Danke, daß ihr uns dabei unterstützt!

 

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Mo

17

Feb

2014

Kurzer Sonntag

Gestern, am Sonntag, hieß es für Lambert wieder den Koffer packen und nach Deutschland fliegen, wo er einige Arzttermine erledigen muß. Nun wird er einige Wochen im Refugio Esperanza fehlen.

 

Der gestrige Tag war durch den Flug am Nachmittag ziemlich kurz und doch wollten wir die Zeit noch nutzen, um alles sauber zu machen und Arbeiten zu erledigen, für die während der Abwesenheit Lamberts kaum Zeit bleibt. Wir werden erst wieder nachmittags ins Refugio Esperanza können, wenn Martina nach Feierabend zurück zu Hause ist. Dann heißt es in kurzer Zeit alle Arbeiten zu erledigen, bis es wieder dunkel wird.

 

Aber, Lambert ist nicht alleine nach Deutschland geflogen! Er hatte die Dackelomi Wera "im Gepäck", die in Deutschland einen Platz bei Dackelliebhabern gefunden hat! Es gibt also auch noch andere, die wie wir diese kleinen eigenwilligen Hunde lieben, die so ein großes Herz haben, das man eben nur erobern muß!

Wera - flugbereit
Wera - flugbereit

Martina hatte Wera letzte Woche noch einmal mit in der Klinik, wo Weras Zähne vom Zahnstein befreit worden sind.

Vorher
Vorher
Wieder wie neu
Wieder wie neu

Wera hat der Aufenthalt im Refugio Esperanza richtig gut getan! Sie kam als heillos überfetteter Hund, weil ihre Besitzerin, eine Züchterin, sie nicht mehr haben wollte. Wera war zu alt geworden um laufend Junge zu gebären und dadurch nicht mehr "zu gebrauchen".

 

So geht es besonders den Rassehunden, die gehalten werden, um Nachkommen zu produzieren, die den Besitzern Geld in die Kasse bringen sollen. Ein Los, das leider vielen Tieren überall in Europa nicht erspart bleibt. 

 

Gerade Rassehunde werden zu diesem Zweck auch gerne aus den Perreras geholt. Man kann Geld mit ihnen verdienen. Da die Perreras und Protectoras die Tiere in den meisten Fällen unkastriert abgeben, sind diese neuen Familien für die Tiere leider oft kein Glück!

 

Wir würden uns wünschen, wenn Tiere, die schon einmal in einer Perrera oder Protectora gelandet sind, ausschließlich kastriert abgegeben werden. Doch, das wird wohl noch lange ein Wunschtraum bleiben und so werden weiterhin ohne Ende neue kleine Lebewesen geboren, die am Ende vielleicht wieder in einer Perrera landen. Und weiterhin werden in Spanien täglich tausende Hunde in den Perreras getötet...

 

Wera wird all dies nun erspart bleiben. Sie ist gesund und munter, wurde kastriert und wird in Deutschland bei lieben Menschen leben.

 

Im Refugio Esperanza hat sie schon ordentlich abgespeckt, ist den ganzen Tag freudig durch die Gegend gelaufen und hat jetzt anstatt nur Fett auch schon ordentlich Muskeln bekommen!

 

Es war wieder einmal ein Abschied von einem Hund, den man nun einige Zeit lang täglich umsorgt und gepflegt hat. Wera hat sich über die täglichen Streicheleinheiten immer riesig gefreut und gestern haben wir noch einmal lange gekuschelt. 

 

Machs gut, altes Mädchen, und melde Dich immer mal!

 

Die nächsten Welpen, die demnächst die Quarantänestation verlassen dürfen, sind "meine Kinderchen": Cacao, Knöpfchen und Mokka.

 

Die drei hat Martina aus CERECO geholt. Sie waren mit ihrer Mutter - wobei nicht klar ist, ob alle Welpen wirklich ihr gehörten - dort gelandet...

 

Mit allen dreien wurden gestern schon einmal Fotos für die Vermittlung gemacht.

Cacao
Cacao

Der kleine Junge Cacao ist wie ein kleiner Teddybär. Er hat längeres, lockiges Fell. Weiße Vorderpfötchen und einen weißen Fleck auf der Brust, ansonsten ist er "schokobraun". 

 

Er war ganz überrascht, als er die Quarantänestation für die Fotos verlassen durfte, wenn auch nur auf dem Arm. Und, was wollte Martina da mit diesem komischen Ding in der Hand? Komische Dinge passieren bei den Menschen...

Was macht ihr mit mir???
Was macht ihr mit mir???
Und...wo bin ich hier eigentlich?
Und...wo bin ich hier eigentlich?
Knöpfchen
Knöpfchen

Das schwarz-braune Mädchen Knöpfchen sieht aus wie ein kleiner Yorkie. Sie ist unheimlich verspielt und mutig. Ihr Fell ist flauschig weich. 

 

Während ihr Käfig gereinigt wird, spielt sie gerne mit einem Bällchen. Mutig hat sie sich direkt auf das Teil gestürzt und kann sich mit wachsender Begeisterung damit beschäftigen. Draußen war zwar alles erst mal fremd - aber auch seeeehr interessant!

Heh, was ist denn da los???
Heh, was ist denn da los???
Lass mich doch endlich runter!
Lass mich doch endlich runter!
Mokka
Mokka

Die dritte im Bunde ist das kleine Mädchen Mokka. Auch nur eine handvoll Hund! Sie ist komplett braun und deutlich langbeiniger als die beiden anderen Geschwister. Sie hat kurzes Fell.

 

Mokka ist eine kleine Kletterkünstlerin und sehr mutig. Sie spielt während der Reinigung ihres Käfigs gerne mit Katzendame Mathilda und lässt sich von ihr alles andere als unterkriegen! 

Da sind ja ganz viele andere Hunde!
Da sind ja ganz viele andere Hunde!
So, jetzt reicht es aber mit den Fotos, oder?
So, jetzt reicht es aber mit den Fotos, oder?

Die drei Welpen werden noch kurze Zeit in der Quarantäne bleiben müssen, bis sie über genügend Impfschutz verfügen um draußen bei den anderen Hunden zu leben. Erst dann können sie auch vermittelt werden!

 

 

 

Bereits ausreisefertig sind die Welpen Elfie, Daria und Benita. Auch sie werden alle kleine Hunde bleiben und würden sich schon ab sofort freuen, wenn sie in eine Familie ausziehen könnten!

Elfie
Elfie

Elfie, das kleine hellbraune Mädchen, das zusammen mit der Mutter Flora bei Martina in der Klinik abgegeben wurde. Die Hunde wurden gefunden.

 

Elfie ist zwar minsig klein, doch sie steckt voller Energie und spielt mit den anderen Welpen für ihr Leben gerne.

Daria
Daria

Daria wurde mit ihrer Schwester Benita in einem Karton an einem Müllcontainer gefunden und bei Martina abgegeben.

 

Daria hat längeres Fell und ist dreifarbig. Beide Welpen werden kleine Hunde bleiben. Sie ist, wie ihre Schwester Benita auch, ein kleines Energiebündel und immer für Abenteuer zu haben!

Benita
Benita

Auch dreifarbig, aber mit kurzem Fell, ist die kleine Schwester Benita. Sie hat zudem eine zweifarbige Nase! Ein kleiner Hans Dampf in allen Gassen und alles andere als ängstlich.

 

Allen Welpen wünschen wir, daß sie in der Obhut einer Familie aufwachsen können und schon bald dorthin ausreisen können.

 

 

 

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So

16

Feb

2014

Ereignisreich

Der gestrige Tag war noch einmal ein Tag, an dem von morgens bis in den späteren Nachmittag reingeklotzt worden ist. Die Arbeiten rund um die Gehege sollten doch abgeschlossen sein, wenn Lambert heute wieder nach Deutschland fliegen muß.

 

Die Männer gaben sich daran, die weiteren Bleche an den Gehegen zu befestigen.

 

Martina hatte endlich noch mal einen Samstag frei und musste trotzdem in die Klinik fahren, denn dort wartete noch Dalmatiner Hündin Adeline, die am Freitag kastriert worden war.

Adeline
Adeline

Die wunderschöne Hündin musste eine Nacht in der Klinik bleiben, da Martina sie wegen der Abholung des Futters aus der Spende aus Österreich nicht mitnehmen konnte. Der Wagen war voll und Adeline sollte frisch operiert nicht unnötig lange durch die Gegend gefahren werden.

 

Nun ist sie aber wieder im Refugio Esperanza bei ihren Gehege-Freunden Indi und Fernando.

 

Auch die Omi Erna musste am Freitag mit in die Klinik. Wir hatten die alte Hündin aus der Auffangstation in Alicante geholt. Leider ging es ihr in den letzten Tagen nicht gut und so fuhr sie auch mit in die Klinik.

 

Dort ergab sich, daß in der Hernie ein Teil der Gebärmutter lag, die zudem stark entzündet war. Daher kam die Schwäche der Omi-Hündin. Die Tierärzte rieten erst, nachdem sie das Blutbild gesehen hatten, zum Einschläfern doch Martina hatte den richtigen "Riecher" und tippte auf eine Gebärmutterentzündung, die sich dann beim Ultraschall auch bestätigte. 

 

Erna wurde operiert, in der Hoffnung, daß sie sich wieder erholt und noch einige schöne Zeit erleben darf.  Auch sie wurde am Samstag von Martina besucht und sie scheint sich langsam zu bekrabbeln. Noch wird sie allerdings über einen Tropf versorgt. Drückt der kleinen Maus bitte alle die Daumen!

 

 

Erna
Erna

Am Donnerstag gab es noch ein schlimmes Erlebnis: als ich mittags in die Quarantäne ging, um dort die Hunde zu versorgen und die Käfige wieder zu reinigen, lag einer der kleinen Welpen der Pudel-Mix Mami tot im Käfig.

 

Das ist etwas, was wohl jeden erst mal umhaut. Die Kleinen waren alle eigentlich sehr agil und spielten immer süß miteinander. Noch am Donnerstag hatte ich sie beim Spiel beobachtet und mich daran erfreut. Langsam fingen sie an, das Trockenfutter zu fressen. Nun lag eins tot da... 

 

Ich war entsprechend schockiert und traurig. Doch, es ist ein Teil unseres Lebens, daß nicht immer alle Kleinen durchkommen. Ob sie einen Herzfehler hatte? Man weiß es nicht.

 

Die kleine Orelia war tot.

Orelia, die kleine mit den beigen Flecken lebt nicht mehr
Orelia, die kleine mit den beigen Flecken lebt nicht mehr

Das erste Mal in meinem Leben fasste ich ein totes Tier an. Also eines, das schon einige Zeit tot war. Anscheinend war die Kleine kurz nach Martinas Kontrollbesuch am Morgen gestorben.

 

Als ich den toten Welpen aus dem Käfig nahm und ein wenig einbettete, schnuffelte die Mama noch einmal an ihr und begann ganz schlimm zu schreien. Gott, was tut so eine Situation weh!

 

Auch die anderen drei Welpen suchten noch lange nach Orelia, die nun nicht mehr mit ihnen spielen konnte.

 

Was geht einem in so einer Situation alles durch den Kopf... Und doch hätte man wohl nichts verhindern können, trotzdem sucht man die Schuld bei sich. Also.... ich bin zumindest so. 

 

Und trotzdem geht das Leben weiter...

 

 

 

Zwei weitere Notfallhunde waren im Refugio Esperanza am Donnerstag angekommen.

Djego und Dolores
Djego und Dolores

Ihr Herrchen, ein betagter Mann aus Deutschland, war gestürzt und hatte sich die Hüfte gebrochen. Nun liegt er im Krankenhaus und seine Angehörigen sind nach Spanien gekommen, um ihn am Ende des dortigen Aufenthalts mit nach Deutschland zu nehmen. Um seine Hunde wird er sich wohl nicht mehr kümmern können, daher wurde dringend eine gute Stelle gesucht, wo die beiden bis zu einer Vermittlung untergebracht werden konnten.

 

Die Verwandten kamen mit den beiden Hunden gefahren und übergaben sie Martina. Über eine Bekannte aus dem Tierschutz waren sie auf das Refugio Esperanza aufmerksam geworden. Djego und Dolores werden über den Tierschutzverein Zweite Chance eV vermittelt.

Die Männer waren wie gesagt den Tag über mit dem Anbringen der schweren Metallbleche beschäftigt. 

Am Nachmittag waren dann alle Bleche verbaut oder besser gesagt aufgehängt und die Gehege zum brach liegenden Grundstück nun endlich geschützt. Es wird für Lambert und Martina auch mehr Ruhe bringen, denn bisher wurde jede Bewegung auf diesem Grundstück oder der angrenzenden Straße von den Hunden laut kommentiert...

 

Alle vier Gehege an der seitlichen Grundstückgrenze sind jetzt mit Metallplatten am Zaun versehen.

 

Ein Traum wäre es, dieses angrenzende Grundstück kaufen zu können. Von dort aus könnte Material, Futter und alles ganz einfach auch in den hinteren Gehegebereich gefahren werden. Heute muß jedes Teil, jeder Sack Futter mit viel Muskelkraft von ganz vorne bis nach hinten gebracht werden. Wir wissen mittlerweile gut, wovon wir da reden...

 

Mit diesem Grundstück wäre es möglich, große Ausläufe für die Hunde zu bauen, in denen sie herumtollen könnten. Dort könnte man einen tollen Quarantänebereich erstellen. Ausreisende Hunde müssten nicht mehr durch alle Rudel hindurch geführt werden, was für alle weniger Stress bedeuten würde, Neuankömmlingen wäre dieser Weg auch erspart und allen Tieren, die mit in die Klink müssen. Die alten Hunde könnten einen eigenen Bereich bekommen, in dem sie mehr Ruhe hätten...

 

Ach, Ideen gäbe es so viele! Nur der Lottogewinn, der nötig wäre um das Grundstück kaufen zu können, der bleibt weiterhin aus.

 

Zwar kosten diese 10.000 qm Land "nur" 55.000,-- Euro, ein Quadratmeterpreis von 5,50 € ist schon extrem niedrig, doch trotzdem bleibt es eine Summe, die Martina und Lambert in keinem Fall aufbringen können. Daher: Lottogewinn oder weitermachen wie bisher. Ich träume trotzdem gerne manchmal ein wenig von den Möglichkeiten. 

 

Gute Ideen, wie das Grundstück finanziert werden könnte werden gerne angenommen! 

 

Wer hat gerade im Lotto gewonnen und weiß nicht wohin mit seinem Geld???

 

 

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Sa

15

Feb

2014

Ein arbeitsreicher Tag

Nachdem wir nun einige Tage warten mussten, bis endlich alles Material geliefert war, hieß es gestern: reinhauen und schaffen, was möglich ist.

 

Die Männer brauchten dafür ordentlich Muskelkraft!

Zwei Berge mit Sand und Kies mussten in der Einfahrt in die Schubkarren geschaufelt werden und dann in die Gehege gebracht werden, wo sie als erstes benötigt wurden.

 

Dabei galt es, mehrere Tore zu durchlaufen, die immer wieder geschlossen werden mussten, damit kein Hund entwischen oder in einen anderen Bereich überlaufen konnte.  

Shiras Gehege war eins der Gehege, das dringend mit Sand/Kies aufgefüllt werden musste, denn dort sammelt sich immer Wasser wenn es regnet oder der Nachbar seine Orangenplantage flutet.

 

Man soll nicht glauben, wieviele Schubkarren an Material alleine schon in dieses doch relativ kleine Gehege gekarrt werden mussten.

 

Und mit dem Reinkarren alleine war es ja nicht getan, danach musste alles verteilt und befestigt werden.

Shira fand das Geschehen höchst interessant und beobachtete alles ganz genau. Richtig, denn es ging ja auch um ihr "Zimmer", das sollte ja dann auch ihren Vorstellungen entsprechen!

 

Am Abend schien sie mit dem Ergebnis doch zufrieden zu sein!

Auch das Gehege von Ringo, Milka, Pruna und Siria wurde mit Sand/Kies aufgefüllt, der Platz der Haushunde und der Bereich vor den Containern. 

 

Dann waren beide Berge Sand und Kies auch schon abgetragen und es muß erst wieder neues Material bestellt  werden, um weiter Löcher flicken zu können. Doch dafür muß erst wieder Geld in die Kasse kommen.

 

Noch ist ja auch erst genügend andere Arbeit da, die zuerst erledigt werden muß.

Endlich kam auch die geliehene Rüttelplatte zum Einsatz! Dank ihrer Hilfe war der neue Belag schnell etwas fester.

 

Gestern schien die Sonne erbarmungslos und das Thermometer kletterte auf sommerliche Temperaturen. Es werden wohl 26 oder 27 Grad gewesen sein. Da lief der Schweiß doch schnell... Besonders bei den "Helferlein", die solche Temperaturen im Winter nicht gerade gewöhnt sind.

 

In Ringos Gehege wurden weiter Bleche an den Zaun angebracht.

 

 

Diese riesigen Dinger sollte man im Gewicht nicht unterschätzen. Zwar sehen sie aus, als wenn man sie so locker mal heben könnte, da wird man aber schnell eines Besseren belehrt.

 

Auf dem Foto sieht man auch die aufgefüllten Stellen im Boden. Ringo, Pruna und Milka genossen die Abwechslung in ihrem Gehege sichtlich und tobten gerne mal um ihr "Personal" herum.

Gestern hieß es aber neben den Bauarbeiten auch für einen Hund Abschied aus dem Refugio Esperanza zu nehmen.

 

Die unheimlich liebe Boxer Hündin Duna hat von ihrem Verein Ein Herz für Boxer eV eine Familie gefunden und musste ausreisefertig gemacht werden. Das war morgens meine erste Aufgabe.

Die Familie darf sich auf eine wirklich unheimlich liebe Hündin freuen!

 

Machs gut Mädchen, wir wünschen Dir alles Glück dieser Erde, denn das hast Du wirklich verdient!

Die "normale Arbeit" ist natürlich auch täglich zu erledigen. Ich übernahm die Reinigung aller Gehege, damit Volker Lambert tatkräftig bei den Bauarbeiten helfen konnte.

 

Die Quarantäne war natürlich auch - wie jeden Tag - dran!

 

Als Martina Feierabend hatte, rief sie kurz an. Ein Jubel brach aus, denn es war eine Futterspende aus Österreich angekommen, von dem sie einen Teil abholen durfte! Was für eine tolle Nachricht!!!

 

Martina flitze also los um das Futter zu holen, was dann mit vereinten Kräften ausgeladen wurde.

Natürlich hatten die kleinen Hunde in der Schleuse nichts besseres zu tun, als sofort mal zu schauen, was denn da an Schätzen im Auto versteckt war!

Eine erste Kostprobe wurde dann auch direkt mal genommen und das Futter hat den Geschmacktest mit Bravour bestanden!

 

Wir danken dem Spender sehr sehr herzlich!

 

Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie sehr man sich über Futter freuen kann! Wenn man täglich ca. 80 Hunde zu versorgen hat und sieht, wie die kleinen Bestände immer wieder dahin schwinden, man wieder überlegt, wie die Futterkammer wieder gefüllt werden kann, man sieht, wie viel Futter täglich in den Mägen der Hunde verschwindet, dann ist jeder Sack Futter ein Geschenk des Himmels.

 

Für uns war diese Spende gestern das schönste Valentins-Geschenk! 

 

 

 

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Fr

14

Feb

2014

Die Materialbestellung

Auch wenn in den letzten Monaten wieder einmal viele Arbeiten rund um das Refugio Esperanza getätigt werden konnten, stehen doch noch viele weitere Maßnahmen an.

 

Das Dach des Wohnhauses ist undicht und müsste dringend abgedichtet werden. Momentan zieht Feuchtigkeit in eine Wand von oben.

 

Der Bereich vor der Quarantäne/dem Katzenhaus im hinteren Teil des Grundstücks ist bei Regen ein "Wassersammelbecken". Dort müssen Gehwegplatten hin und eine Drainage, damit man zumindest noch trockenen Fußes in die Quarantäne gehen kann.

 

Die Zwinger zum brachliegenden Nachbargrundstück hin müssen mit Metallplatten verkleidet werden, damit die Tiere nicht durch streunende Katzen oder Hunde irritiert werden. Zudem laufen immer wieder auch Jäger über das Grundstück, die schon mehrfach auch auf die Hunde im Refugio geschossen haben...

 

Einige Gehege müssen mit einem Gemisch aus Sand und Kies gefüllt werden. Hiermit sollen tiefe Buddellöcher geschlossen werden und das Eingangsgehege von Shira soll dadurch trockener werden, es läuft heute auch bei Regen (und wenn der Nachbar seine Orangenbäume flutet) an einigen Stellen mit Wasser voll.

 

Es gibt immer so viel zu tun und doch kann jedes Projekt nur in Angriff genommen werden, wenn auch zumindest Geld für das benötigte Material vorhanden ist und wenn Helfer da sind, die Lambert Hagen bei der Ausführung der Arbeiten helfen können. Beides ist nur selten der Fall.

 

Die vorgenannten Arbeiten sollten aber jetzt in Angriff genommen werden. Der ein oder andere Euro war angespart worden und die Drainagerinnen z.B. schon gekauft worden.

 

Letzte Woche ging es zum Baustoffhändler, um Sand, Kies, Schweißbahnen für das Dach, Bodenplatten und Metallbleche zu bestellen.

 

Die Lieferung sollte letzten Freitag erfolgen. Spätestens Montag...

 

Warten war angesagt. Die Männer saßen Gewehr bei Fuß um schnellstmöglich die Arbeiten durchzuführen, denn am Sonntag dieser Woche muß Lambert wieder nach Deutschland fliegen, um Arzttermine wahr zu nehmen. Vorher sollte doch möglichst schon das ein oder andere Projekt abgeschlossen sein.

 

Freitag kam das Material nicht.

 

Das Wochenende blieb daher bautechnisch ungenutzt.

 

Montag wieder warten. Das Material kam immer noch nicht.

 

Dienstag dann am späten Nachmittag, als keiner mehr damit gerechnet hatte, kam der LKW! Jubel.

 

Allerdings fielen die Bleche beim Abladen von der Palette und mussten einzeln vom LKW gehoben werden, eins war komplett verbogen und unbrauchbar.

 

Die Gehwegplatten kamen und die Schweißbahnen.

 

Der Sand und der Kies kamen nicht.

 

"Morgen" war die Antwort des Fahrers....

 

Klar, gerade das Material, das als erstes gebraucht wurde, fehlte.

 

Dienstag war es schon zu spät, um noch etwas in Angriff zu nehmen. Es wurde bereits dunkel.

 

 

Schweißbahnen für das undichte Hausdach
Schweißbahnen für das undichte Hausdach
Gehwegplatten
Gehwegplatten
Bleche für die Gehege
Bleche für die Gehege

Mittwoch hieß es dann, die Materialien schon mal an die Stellen zu bringen, wo sie benötigt wurden. Morgens war dann schon mal der Sand und die Rüttelplatte gebracht worden, doch der Kies fehlte...

 

Die Gehwegplatten waren auf solch mickrigen Paletten angeliefert worden, daß es unmöglich war, sie auf diesen zu belassen und zu transportieren. Also mussten sie teilweise umgeladen werden...

Die Zeit läuft mal wieder davon. Mittwoch nutzen die Männer den Tag, um schon einmal die ersten Metallplatten anzubringen. Damit sie die Zeit voll nutzen konnten, übernahm ich die Reinigung aller Gehege. 

 

Aber: ohne Kies nutzte der Sand nichts und die Rüttelplatte auch nicht.

 

Spanien...

 

 

Mittwoch Abend kam dann endlich auch der Kies!

 

Allerdings hatten wir am Donnerstag morgens einen Termin mit zwei unserer eigenen alten Hunde in der Tierklinik. Wir konnten erst mittags in das Refugio fahren. Der Termin für unsere Hunde ließ sich nicht verschieben, beide mussten dringend zur Blutabnahme. Bei so alten Tieren nicht aufschiebbar, denn beide Hunde fraßen schlecht.

 

Mittags kamen wir dann abgehetzt aber voller Tatendrang im Refugio an, wo Lambert schon wieder einmal fleißig gewesen war und schon viele Schubkarren voll Sand/Kies-Gemisch in ein Gehege gefahren hatte. Zu zweit ging die Arbeit für die Männer weiter, ich übernahm derweil die Reinigung der Gehege.

 

Nun bleiben noch der Freitag und der Samstag, um wenigstens einige Arbeiten zu erledigen. Das hätte alles wieder einmal ganz anders sein sollen. Aber, das ist Spanien. Die Deutschen planen etwas und die Spanier machen die Pläne zu nichte.

 

Wir haben uns schon daran gewöhnt, daß es immer anders kommt, als man denkt!

 

 

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Do

13

Feb

2014

Robin wurde kastriert

Momentan müssen wieder einige der neuen Hunde kastriert werden. Dafür werden Kastrationspaten gesucht, damit die offene Tierarztrechnung nicht wieder in astronomische Höhen ansteigt.

 

Nanu, werdet ihr jetzt sagen, werden die Kosten denn nicht mit der Vermittlungsgebühr abgedeckt?

 

Darauf ein klares JEIN.

 

Die Vermittlungsgebühr reicht in den seltensten Fällen aus, um die Kosten, die für einen Hund entstanden sind, abzudecken.

 

Kastration, Bluttests, Entwurmungen, Impfungen, Impfausweis, Chip und der Transport nach Deutschland übersteigen meist schon die Vermittlungsgebühr. Da diese auch von dem vermittelnden deutschen Verein erhoben wird, kommt sie zudem nicht komplett in Spanien in der Tierstation an... Mal ganz davon abgesehen, daß dieses Geld erst in die Kasse kommt, wenn ein Tier vermittelt wurde, doch viele Tiere warten schon seit Jahren darauf, eine Familie zu finden...

 

Paten, Spenden und kostenlose Hilfe werden daher immer benötigt, um eine Tierstation zu betreiben.

 

Ohne geht es nicht! Oder es wird an den Tieren gespart!!! Das will doch bitte mal gar keiner!

 

Das Refugio Esperanza sucht daher immer nach Kastrationspaten. Menschen, die die Kosten für die Kastration übernehmen. So kann man anhand der Fotos der erfolgten Kastration, die Martina immer macht, sehen, daß die Spenden genau dort auch eingesetzt wurde.

 

Helficus hat die Kastrationspatenschaft für den ängstlichen Robin übernommen und dieser musste nun "unters Messer".

 

 

 

Robin, immer noch voller Angst
Robin, immer noch voller Angst
Ist er nicht wunderschön?
Ist er nicht wunderschön?
Robin wird nicht mehr Vater werden...
Robin wird nicht mehr Vater werden...

Robin hat den Eingriff gut überstanden und ist schon wieder zurück im Refugio Esperanza, wo er sofort wieder Schutz in seiner Hütte gesucht hat.

 

 

Es werden noch Kastrationspaten für weitere der Neuankömmlinge gesucht.

 

Wer gerne helfen möchte, damit der wunderbare und sehr hochwertige Tierschutz des Refugio Esperanza weiter durchgeführt werden kann, wer diese Arbeit mit einer Spende wertschätzen und unterstützen möchte, der kann sich gerne an uns oder an Martina wenden! Die Tiere brauchen Eure Unterstützung, damit auch die nächsten Notfellchen wieder vor der Perrera gerettet werden können und eine sichere Zuflucht finden!

 

www.refugio-esperanza.com

 

 

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Mi

12

Feb

2014

Der Hof Chaoti dankt

In Deutschland waren die Paketboten wieder fleissig und haben Spendenpakete ausgeliefert. Der Hof Chaoti mit seinen vielen Bewohnern hat davon profitiert und wir haben Fotos von den erhaltenen Helficus-Spenden bekommen!

 

Nassfutter für Hunde
Nassfutter für Hunde

Die Hunde, die auf dem Hof Chaoti eine Zuflucht gefunden haben, werden sich über eine leckere Mahlzeit aus Nassfutter freuen. 

 

Vor allem für die Senioren-Hunde, die ihre letzte Bleibe auf dem Gnadenhof bekommen haben, freuen sich immer besonders über das leicht essbare und leckere Nassfutter in ihren Näpfchen. Guten Appetit!

Ombry genießt ein Bad in der Wintersonne
Ombry genießt ein Bad in der Wintersonne
Auch Simmy, Nelly und Szuzy freuen sich über die warmen Sonnenstrahlen
Auch Simmy, Nelly und Szuzy freuen sich über die warmen Sonnenstrahlen
Katzenfutter
Katzenfutter

Die Stubentiger des Hofes sind auch mit einem wunderbaren Paket von einem Helficus beschenkt worden! Nassfutter, Trockenfutter und leckere Leberwurst in Tuben werden die Katzenherzen schnell höher schlagen lassen! 

 

Kater Thommy meldet schon einmal Interesse an dem Futter an!

Schnell mal nachzählen und überlegen, wie lange das eigene Näpfchen durch die Leckereien gefüllt werden kann!

 

 

Kontrolleur Thommy stellt sicher, daß Regina nichts im Paket übersehen hat! Nein, schade, schon leer! Ich packe doch so gerne Pakete aus!

Sams hat einen eher verdeckten Kontrollposten eingenommen und beobachtet das Geschehen von dort aus! Auch ein Kontrolleur muß kontrolliert werden!

 

Vielen Dank an alle, die den Tieren auf dem Hof Chaoti die Pakete ermöglicht haben!!!

 

 

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Di

11

Feb

2014

Ein neuer Notfall

Die Notfälle kommen immer wieder, sie können keine Rücksicht darauf nehmen, ob alle Gehege im Refugio Esperanza voll belegt sind. Es geht um ihr Leben, denn die Alternative für viele dieser Tiere wäre eingeschläfert zu werden oder irgendwo an einem der öffentlichen Müllcontainer oder in einer Tötungsstation (Perrera) zu landen.

 

So kam auch wieder die Züchterin, die schon die Dackel-Omi Vera loswerden wollte, mit einem Hund in die Klinik in Guardamar. Diesmal brachte sie eine kleine Chihuahua-Hündin mit einem winzigen Welpen mit.

 

Die noch junge Hündin (geschätzt 2,5 Jahre alt) hatte schon drei Kaiserschnitte hinter sich, der letzte gerade erst vor Kurzem. Diesmal hatte sie nur ein Baby und wollte es zudem nicht säugen....

 

Das war für die Züchterin, die noch ca. 20 weitere Hunde haben soll, zu viel! Wo doch der Preis für einen Chihuahua-Welpen von 800,-- € auf 400,-- € gefallen ist! Ein Kaiserschnitt kostet etwa 320,-- € - da rechnete sich die Hündin, die den schönen Namen "Alma" (spanisch für Seele) trug, nicht. Das "Seelchen" musste weg.

 

Martina wurde wieder einmal vor die Wahl gestellt: entweder Du nimmst sie oder sie wird eingeschläfert!

 

Der kleine Welpe wurde von der Züchterin wieder in die Tasche gestopft, auch wenn sie meinte: "der lohnt sich auch nicht", für ihn sehen die Chancen in den Händen der Frau nicht gut aus...

 

Alma zog ins Refugio Esperanza ein und bekam den Namen Lissi, nichts soll mehr an ihre schlimme Vergangenheit erinnern.

 

Lissi
Lissi

Lissi ist noch vollkommen panisch! Bei der Ankunft machte sie vor lauter Angst erst einmal ihre Geschäftchen auf dem Arm von Martina. Diesmal war also Martina an der Reihe!

 

Dass Lissi frech ihre Zunge rausstreckt, das scheint wohl eine Marotte von ihr zu sein, sie trägt ihren kleinen "Waschlappen" gerne sichtbar!

 

Um erst einmal zur Ruhe zu kommen und die vielen Geschehnisse in den letzten Tagen zu verarbeiten, ist Lissi in die Quarantäne gezogen, wo sie in einem Käfig in einem Bettchen auf einer Wärmeplatte liegen kann. Es wird noch etwas dauern, bis sie nicht mehr panisch auf jede Bewegung und jede Annäherung reagiert. Die ersten Tage haben ihr schon gut getan und sie fasst langsam ein wenig Vertrauen.

 

Und wieder musste eine "Mode-Rassehund" darunter leiden, daß seine Besitzer ihn nur als Geldquelle gesehen haben, nicht aber als Lebewesen, das ein Recht auf Leben hat, auch ohne permanent Welpen zu gebären, das ein Herz, Angst und Gefühle hat und doch einfach nur leben will!

 

Das Refugio Esperanza ist mal wieder mehr als voll belegt und für neue Notfälle ist kein Platz mehr. Nun können nur dadurch wieder Plätze geschaffen werden, daß Tiere ausreisen können. Bitte helft alle mit, damit auch die nächsten ungewollten Tiere weiter leben dürfen. Auch in Spanien werden täglich weiterhin tausende Hunde und Katzen getötet - ganz offiziell in den Perreras!

 

Wie kann man nun helfen:

 

Flyer gibt es zu vielen der Tiere, diese kann man an öffentlichen "schwarzen Brettern" aushängen, oder an Infotafeln in Tierarztpraxen oder Futtergeschäften.

 

Wenn ihr davon hört, daß jemand einen Hund aufnehmen möchte, gebt ihm die Adresse: www.refugio-esperanza.com , oder www.helficus.de  Wir sind gerne behilflich!

 

Hättet ihr vielleicht Platz, um einen Hund als Pflegestelle aufzunehmen? Dann meldet Euch bitte! Wie wichtig Pflegestellen sind, das haben wir bereits geschrieben!

 

Unterstützt die Arbeit des Tierschutzes durch eine Geldspende. Lasst Euch zum Valentinstag das "Herz eines Tieres" schenken, vielleicht durch eine Patenschaft! 

 

Es gibt so viele Wege zu helfen (schaut mal in unsere "Infothek", dort findet ihr viele Anregungen wie man helfen kann!) und es gibt noch viel mehr Tiere, die Hilfe dringend benötigen!

 

 

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Mo

10

Feb

2014

Sonnenbäder

Während ihr zweibeiniges Personal mit der Arbeit beschäftigt ist, genießen die "Herrschaften" gerne ein Bad in der warmen Mittagssonne.

 

Es ist immer wieder schön, die Hunde so relaxt zu sehen. Bestimmt habt ihr genau so viel Freude an den Fotos, wie wir sie haben, wenn wir die Tiere, die vielleicht in vielen Fällen nicht mehr leben würden hätte Martina sie nicht aufgenommen, so glücklich zu sehen.

Orlandito hält sein Spielzeugholz an sich gedrückt
Orlandito hält sein Spielzeugholz an sich gedrückt
Wera hofft darauf, daß ihr Gesicht durch die Sonne auch wieder braun wird
Wera hofft darauf, daß ihr Gesicht durch die Sonne auch wieder braun wird
Moment, wie viele Hunde sind das denn?
Moment, wie viele Hunde sind das denn?
Ah, vier (Flora, Elfie Benita und Daria)! Entschuldigung für die Störung!
Ah, vier (Flora, Elfie Benita und Daria)! Entschuldigung für die Störung!
Curro liebt viel mehr einen Menschen um sich zu haben und genießt die Streicheleinheiten. Alleine ist er oft genug...
Curro liebt viel mehr einen Menschen um sich zu haben und genießt die Streicheleinheiten. Alleine ist er oft genug...
Da reicht ein Mensch zum Schmusen gar nicht aus!
Da reicht ein Mensch zum Schmusen gar nicht aus!
Erna ist es immer noch zu kühl, sie trägt lieber noch ein modisches "Zweitfell"
Erna ist es immer noch zu kühl, sie trägt lieber noch ein modisches "Zweitfell"
Lupita hat sich ein Nest aus Decken gebaut
Lupita hat sich ein Nest aus Decken gebaut
Berta hat eine Sonnenliege für sich alleine ergattert
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Duquesa und Rayo Mac Queen chillen im Doppelpack
Duquesa und Rayo Mac Queen chillen im Doppelpack
Beky liegt lieber alleine
Beky liegt lieber alleine
Pico bewacht so lange den Container
Pico bewacht so lange den Container
Tweety ist lieber sportlich und macht Mittagsgymnastik mit Herrchen
Tweety ist lieber sportlich und macht Mittagsgymnastik mit Herrchen
Rex fehlt für Partner-Gymnastik das eigene Herrchen
Rex fehlt für Partner-Gymnastik das eigene Herrchen
Basil hat ersatzweise schon mal einen Affen
Basil hat ersatzweise schon mal einen Affen
Duna ist glücklich, sie darf bald in eine Familie ausreisen
Duna ist glücklich, sie darf bald in eine Familie ausreisen
Cacao kennt es noch nicht, einen eigenen Menschen zu haben
Cacao kennt es noch nicht, einen eigenen Menschen zu haben
Zwirg würde auch bei Volker bleiben, aber der ist ja nur ein "Leihmensch"
Zwirg würde auch bei Volker bleiben, aber der ist ja nur ein "Leihmensch"
Marisa: Ich bin ein Star, hol mich hier raus!
Marisa: Ich bin ein Star, hol mich hier raus!
Curro2 hält auch nach Jahren des Wartens weiter Ausschau nach seinem Menschen
Curro2 hält auch nach Jahren des Wartens weiter Ausschau nach seinem Menschen
Er gibt wirklich alles, um nicht länger warten zu müssen!
Er gibt wirklich alles, um nicht länger warten zu müssen!
Morgen, morgen ruft bestimmt jemand für uns an!
Morgen, morgen ruft bestimmt jemand für uns an!
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So

09

Feb

2014

Wir warten schon viel zu lange

Immer wieder werden Hunde aus dem Refugio Esperanza vermittelt und es kommen neue Notfellchen hinzu. Doch das darf nicht darüber hinweg täuschen, daß es auch Hunde gibt, die schon lange auf eine Familie warten.

 

Hunde, die teilweise schon seit Jahren im Refugio Esperanza leben. Hunde, die ihre Gehegegenossen schon oft haben ausreisen sehen, nur sie blieben zurück. Hunde, die so wunderbar sind und bei denen man sich fragt: warum finden diese keine Familie?

 

Wir haben alle diese Hunde kennengelernt und möchten Euch heute einige vorstellen, in der Hoffnung, daß vieleicht doch endlich mal der ein oder andere von ihnen von "seinem Menschen" gefunden wird.

 

Ausführliche Beschreibungen zu den Tieren findet ihr auf der Homepage www.refugio- esperanza.com

 

Turco - Schäferhund Husky Mix
Turco - Schäferhund Husky Mix

Der wirklich wunderschöne Rüde Turco wird nun bald 3 Jahre alt. Er wurde als Welpe unüberlegt angeschafft und schon bald wieder abgegeben. Seitdem wartet er auf eine neue Familie!

 

Der kastrierte Rüde ist kerngesund, liebt es sich zu bewegen und zu spielen aber genauso genießt er die Aufmerksamkeit seines Menschen. Er wäre ein idealer Hund für aktive Menschen und ein toller Freund, mit einem großen Herz!

 

 

update:

 

Turco konnte am 11.04.2014

in eine Pflegefamilie mit Option

zur Übernahme reisen!

 

 

Shira - Labrador-Mastin Hündin
Shira - Labrador-Mastin Hündin

Die 6,5 Jahre alte Shira ist ganz schön viel Hund auf einmal! Die gemütliche Mastin-Mix Hündin liebt es, wahlweise in der Sonne oder im Schatten zu liegen.

 

Sie ist auch schon seit mehr als einem Jahr im Refugio Esperanza und würde ihre alten Tage vorzugsweise bei Menschen mit einem eigenen Garten verbringen, in dem sie tagsüber in der Sonne liegen kann. Shira ist anhänglich und lieb aber welche anderen Hunde sie mag, sucht sie sich gerne selber aus.

 

 

Ulises - Riesenschnauzer Mix
Ulises - Riesenschnauzer Mix

Die Geschichte von Ulises ist lang und bis zu seiner Aufnahme im Refugio Esperanza eigentlich auch nur traurig. Ulises ist ca. 3 Jahre alt und hat schon viel Negatives erlebt.

 

Der kastrierte Rüde ist Leishmaniose positiv, jedoch durch erfolgreiche Behandlung jetzt ohne Symptome. Bekommt er weiter seine Medizin, wird er auch ein "normales" Leben führen können. Ulises ist anhänglich und bewegungsfreudig.

 

 

Siria - Weimaraner- Mix
Siria - Weimaraner- Mix

Siria ist eine kastrierte Weimaraner-Mix Hündin und ca. 4 Jahre alt. Sie ist eine eher kleine "Ausgabe" eines Weimaraners und hat wunderschönes blaugraues Fell!

 

Auch Siria lebt nun fast schon ein Jahr im Refugio Esperanza, erstaunlich, denn sie ist die beste Anwärterin auf einen Preis als Schönheitskönigin. Leider ist auch sie Leishmaniose positiv, doch dank Medikamenten ohne jede Symptome. Siria ist verträglich mit allen Hunden und sehr anhänglich und lieb! Eine traumhafte Hündin!

 

 

Beky - Pointer
Beky - Pointer

Die 4-jährige kastrierte Pointer-Hündin Beky musste schweren Herzens wegen breuflicher Veränderung von ihrem Besitzer abgegeben werden. Seitdem trauert sie sehr und wartet nun schon viel zu lange auf eine neue Familie.

 

Beky ist auch eher ein gemütlicher Hund, lebt zusammen mit Rüden und Hündinnen und hat sich eher zurückgezogen. Wer gibt ihr endlich wieder ein zu Hause?

 

 

Alejo -  Dogge-Schäferhund Mix
Alejo - Dogge-Schäferhund Mix

Der fast 7-jährige Alejo ist ein Riese unter den Hunden. Der kastrierte Rüde ist ein Mischling zwischen einer Dogge und einem Schäferhund.

 

Alejo ist in seinem Herzen ein großer Junge, der es liebt mit seinem Ball - wahlweise auch anderen Dingen - zu spielen. Nicht unterschätzen sollte man sein Temprament, das sich im Spiel zeigt, doch er liebt es auch lange und ausgiebig gestreichelt zu werden! Leider ist auch Alejo Leishmaniose positiv, doch ebenfalls ohne jede Symptome dank seiner täglichen Medizin. Alejo sucht schon seit Jahren ein neues zu Hause.

 

 

Belinda - Dackel-Mix
Belinda - Dackel-Mix

Die ca. 10 jährige Hündin Belinda ist ein ganz großes Notfellchen, obwohl sie doch nur so klein ist. Belinda ist inkontinent.

 

Belindas Rücken war gebrochen, dadurch kann sie weder Kot noch Urin einhalten. Sie wäre ideal auf einem Bauernhof oder Reiterhof untergebracht, wo sie tagsüber mit ihrem Menschen viel draußen sein kann. Nachts könnte sie Hundwindeln tragen. Belinda ist unheimlich lieb und verschmust und liebt quietschende Spielzeuge über alles!

 

 

Curro - Schäferhund
Curro - Schäferhund

Der ca. 7-jährige, kastrierte Schäferhund-Rüde Curro ist ebenfalls einer der "vergessenen Hunde". Er hat ein einziges Problem: die unverständliche Scheu der Menschen vor seiner Rasse!

 

Curro ist ein traumhafter Hund, der für seinen Menschen der beste Freund wäre. Er ist anhänglich und unheimlich verschmust. Zudem liebt Curro Ordnung über alles und räumt sein Gehege immer ordentlich auf! Seine "Schätze" verwahrt er in seinem Futtertrog auf! Wo ist der Mensch, der einen Freund fürs Leben sucht? Curro wartet schon so lange und wir würden ihm daher wünschen, daß er einen Menschen findet, dessen Liebe er nicht mit anderen Hunden teilen muß, denn er musste schon so lange darauf verzichten. Allerdings ist Curro anderen Hunden gegegnüber eher uninteressiert und nicht unverträglich!

 

 

Rayo Mac Queen - Pointer
Rayo Mac Queen - Pointer

Der kastrierte Pointer Rüde Rayo Mac Queen ist ca. 2 Jahre alt und unheimlich anhänglich. Kerngesund könnte auch er sofort zu seiner Familie ausreisen - wenn er denn eine finden würde.

 

Rayo lebt zusammen mit Rüden und Hündinnen in einem Gehege und freut sich unheimlich über jede Aufmerksamkeit von Menschen. Er bittet und bettelt regelrecht um jede Streicheleinheit. Wir würden ihm sehr eine aktive Familie wünschen, mit der der junge Rüde viel erleben kann!

 

 

update:

 

Rayo wurde von einer Familie beim

Besuch des Refugio Esperanza kennen- und

lieben gelernt und adoptiert!

Copperfield - Bodeguero-Jack Russell Terrier Mix
Copperfield - Bodeguero-Jack Russell Terrier Mix

Der kleine Magier Copperfield ist ein ca. 2 jähriger, kastierter Mix aus Bodeguero und Jack Russel Terrier.

 

Copperfield ist ebenfalls einer der Hunde, die nach jeder Aufmerksamkeit und Streicheleinheit der Menschen lechzen. Er ist agil und verspielt und würde sich über aktive Menschen sehr freuen. Für Kleinkinder wäre er wohl eher zu stürmisch.

 

 

Strolchi - Bodeguero Andaluz
Strolchi - Bodeguero Andaluz

Der kastrierte Bodeguero Andaluz Rüde Strolchi kam als Welpe zusammen mit seiner Schwester Susi in das Refugio Esperanza. Nun ist Strolchi ausgewachsen, seine Schwester wurde vermittelt, doch er wartet noch immer.

 

Auch Strolchi ist kerngesund, verspielt und bewegungsfreudig und würde sich über eine aktive Familie, mit der er viel unternehmen und erleben kann, freuen. 

 

update:

Strolchi wurde adoptiert und am 30.03.2014

von seinem neuen Frauchen

im Refugio Esperanza

persönlich abgeholt!

 

 

 

Ines - Galga
Ines - Galga

Die ca. 4-jährige, kastrierte Galga Ines ist einer der Hunde, die wegen ihrer Rasse kaum vermittelbar sind. Galgos sind spanische Jagdhunde und die Tierheime sind voll mit ihnen.

 

Ines ist eine liebe und verschmuste Hündin, wie alle Galgos der perfekte Hund im Haus, denn sie bellen äußerst selten, lieben es ausgiebig zu schlafen und sind Meister im Einnehmen der verschiedensten Schlafpositionen!

 

 

Diese und noch viele weitere Hunde leben alle im Refugio Esperanza. Wir werden auch die anderen, die teilweise ebenfalls schon viel zu lange auf ihre Vermittlung warten, noch vorstellen.

 

Alle Hunde sind kastriert, gechipt, geimpft, blutgetestet, haben einen EU Impfausweis und können jederzeit ausreisen! Gerne können die Tiere auch im Refugio Esperanza besucht oder abgeholt werden, Flüge nach Alicante gibt es ab 30,-- € mit Norwegian ab verschiedenen Flughäfen in Deutschland!

 

Sollte jemand Interesse daran haben, einen der Hunde bei sich aufzunehmen, dann sind hier die Kontaktdaten:

 

 

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

 

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Sa

08

Feb

2014

Hunde wurden kastriert

Etwas, das uns schon am Anfang unserer Zusammenarbeit mit dem Refugio Esperanza besonders gut gefallen hat, ist die wirklich vorbildliche Transparenz zu allem, was täglich passiert bzw. zur Verwendung der Spenden.

 

Dies würden wir uns in so vielen anderen Fällen wünschen. Wer spendet, der möchte gerne wissen, wofür er dies tut und dank der Digitalkameras und dem Internet ist es heute möglich, den Spendern Bilder zu bieten. Klar, das ist ein ziemlicher Aufwand immer und überall an die Kamera zu denken und daran, auch Fotos damit zu machen, aber es geht einem schnell in Fleisch und Blut über.

 

Das Refugio Esperanza legt unheimlich viel Wert auf die Transparenz. Martina schreibt ein öffentliches Tagebuch, das jeden Tag informiert, wenn Spenden kommen gibt es dort Fotos davon und Kastrationen, für die immer Paten gesucht werden, werden per Foto dokumentiert. So sieht man, daß nicht nur Geld gesammelt wurde, sondern daß es auch genau dafür ausgegeben wurde, wofür es bestimmt war! Ein absolut vorbildlicher Einzelfall im Tierschutz!

 

 

Mick
Mick

Durch die vielen neu aufgenommenen Hunde werden zur Zeit wieder einige Kastrationspaten gesucht. Die Kastration für einen Rüden kosten ca. 50 - 60,-- Euro, je nach Größe, für eine Hündin ca. 100 -120,-- Euro - auch hier je nach Größe. Wer würde bei den entstehenden Kosten helfen wollen und eine Kastrationspatenschaft übernehmen? Wir helfen gerne bei Fragen!

 

Mick hat eine Patin gefunden, die die Kosten für die Kastration übernommen hat, er war der erste, der unters Messer musste.

Die Narkose wurde zudem genutzt, um den leichten Zahnstein von Mick zu entfernen.

Ausserdem wurde Micks Blut gestestet - er ist kerngesund - er bekam seinen Chip, die Impfungen und seinen EU-Impf-/Reisepass.

 

Die weiteren Kosten der Behandlungen sind selbstverständlich durch die Kastrationskosten nicht abgedeckt, diese fallen zusätzlich an. Doch Martina möchte, daß die Tiere bestmöglich versorgt sind, wenn sie in ihre Familien in Deutschland ausreisen. Wo sonst wird so ein kleines Bisschen Zahnstein entfernt? Eine übrigens ziemlich teuere Behandlung... Wir wissen es aus eigener Erfahrung bei unseren Hunden!

 

Da Mick einfach nicht von seiner Kastrationsnarbe bleiben wollte, musste er einen Trichter anziehen, der ihn aber, kaum zurück im Refugio Esperanza, nicht daran hinderte, seiner Lieblingebeschäftigung - dem Ballspiel - nachzugehen!

 

Mick ist damit bereit, um in eine Familie zu ziehen und wir wünschen dem kleinen, fröhlichen Hund, daß er diese recht bald finden möge!

 

 

Die nächste auf dem Kastrationstisch war dann die ältere Hündin Viva. Auch sie hatte Paten für die Kastrationskosten gefunden.

 

Ebenfalls wurde bei ihr das Blut auf Mittelmeerkrankheiten getestet und die Funktion der Organe überprüft. Sie ist zum Glück kerngesund!

 

Die Zähne wurden kontrolliert und sahen sehr gut aus, nur daß bei der Hündin schon einige Beisserchen fehlen.

Anschließend hatte am gleichen Tag die kleine Hündin Kiana ihren Termin auf dem OP-Tisch. Sie hatte, während Viva kastriert wurde, einen Termin beim Hundefriseur, der mit zur Tierklinik gehört. Dort wurde das stark verfilzte Fell entfernt. Da war jeder Kamm oder Bürste machtlos.

Kianas Alter wurde auf ca. 3,5 Jahre geschätzt. Trotzdem hatte sie noch einige Milchzähne, die nicht ausgefallen waren und nun die neuen Zähne behinderten und dort zu Zahnstein geführt hatten.

Also, raus damit! 

 

Dann noch das Foto von der erfolgten Kastration:

Nach Feierabend durften beide Hündinnen mit Martina zurück ins Refugio Esperanza fahren, und Kiana bekam erst einmal ein warmes Mäntelchen angezogen, denn sie darf ab sofort den Quarantänekäfig verlassen und mit den anderen kleinen Hunden zusammen in der Schleuse leben. Da die Nächte aber sehr kalt sind und Kianas Fell nun komplett weggeschoren werden musste, braucht sie eine zusätzliche Wärmequelle durch ein Mäntelchen. 

 

Kiana ist übrigens eine Malteser-Hündin und wiegt gerade mal 2,7 kg!

Kiana als Hundeprinzessin!
Kiana als Hundeprinzessin!

Der vorerst Letzte im Bunde war Zwirg, für den Helficus die Kosten der Kastration übernommen hat. Danke an alle, die uns das ermöglicht haben!

 

Zwirg hatte seine Hoden im Bauchraum liegen, dadurch verteuerte sich die Kastration um das Doppelte! Aber, es nutzt nichts, es wurde natürlich trotzdem gemacht!

 

Das kleine Kerlchen mit stolzen 1,7 kg Kampfgewicht, wird auf ca. 6 Jahre geschätzt. Aber auch bei ihm waren noch Milchzähne vorhanden, die ebenfalls entfernt wurden und der dadurch entstandene Zahnstein auf den Zähnen gleich mit.

Auch bei ihm wurde natürlich Blut abgenommen, die Tests ergaben, daß Zwirg gesund ist!

 

Allerdings hatte der Arzt beim Abhören des Herzens ein ganz leichtes Geräusch gehört, daher wude auch noch ein "Innenraumfoto" vom Mini-Kerlchen gemacht.

Das Herz ist leicht vergrößert, doch so lange er keinerlei Symptome zeigt, braucht Zwirg auch keine Arznei! 

 

Das vergrößerte Herz wird er wohl haben, weil da ganz viel Liebe drinsteckt!!! Der kleine Mann ist so anhänglich und trotzdem ein kleines Löwenherzchen! Angst hat der so schnell nicht!

 

Auch Zwirg ist zurück im Refugio Esperanza. Er hatte Krusten an den Ohren, die von einer älteren Verletzung kamen, auch diese wurden entfernt und behandelt. Vielleicht ist Zwirg in der Auffangstation von CERECO mal gebissen worden - man weiß es nicht.

 

Fazit:

 

Die TA-Rechnung ist wieder ordentlich angestiegen, doch alle Hunde sind gesund und munter, wieder im Refugio Esperanza und bereit, in eine Familie zu ziehen.  

 

Nun sind alle Daumen gedrückt, daß sich für unsere Schützlinge bald gute Familien finden, in die sie ziehen dürfen!

 

 

 

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Fr

07

Feb

2014

Was macht eigentlich Josie?

Josie, die kleine Yorkie-Hündin, die vor einem großen Feuer geflohen ist und überfahren wurde, haben wir am 16. Dezember in unserem virtuellen Adventskalender vorgestellt. Hier ist der direkte Link zum Beitrag!

 

Eine doppelt gebrochene Hüfte, die nicht einmal behandelt wurde, das war die hauptsächliche Verletzung, die Josie bei dem Unfall davongetragen hat. Mit den anderen vor dem Feuer geflohenen Hunden landete sie in der Auffangstation und musste dort zwei Wochen ohne jede Behandlung leben! Grausam!!!

 

Als Martina von den Hunden erfuhr, die von ihren Besitzern nicht abgeholt worden waren (Josie, Jessy und Jacky), holte sie sie kurzentschlossen zu sich in das Refugio Esperanza, nur für eine Operation der Hüfte war es bei Josie leider schon zu spät, zu viel Zeit war vergangen. Welche Schmerzen muß die kleine Hündin erlitten haben...

 

War die kleine Maus anfangs noch gelähmt und konnte ihre Hinterbeinchen nicht nutzen, so stand sie schon bald mit einem enormen Kämpferwillen wieder auf! Was kaum ein Arzt für möglich gehalten hätte: sie stand auf ihren 4 Beinchen!

Noch musste aber die Hüfte geschont werden und vor jeder Gefahr, dass die Heilung unterbrochen würde, durch zuviel Belastung oder eine falsche Bewegung, musste verhindert werden. Deswegen musste Josie sehr lange in einem der Quanrantänekäfige leben.

 

Eine schwere Zeit für Josie und auch für ihr "Personal", denn man hätte ihr doch so gerne etwas Sonne oder auch nur schon Abwechslung gegönnt. Doch es war ja zu ihrem Besten!

Josie war eine liebe Patientin, immer glücklich, wenn sie ein wenig Aufmerksamkeit und vorsichtige Streicheleinheiten bekam! Während ihr Käfig gereinigt wurde, durfte sie nach einigen Wochen ein wenig durch die Quarantänestation laufen und war alleine dadurch schon wieder glücklich.

 

Oft habe ich die kleine Hündin auch anschließend auf dem Arm gehalten und mit ihr ein wenig nach draußen geschaut. So konnte sie zumindest vom sicheren Arm aus mal schauen, was denn ansonsten so passierte.

 

Danach hieß es aber wieder: zurück in den Käfig, doch Josie nahm es geduldig hin. Vielleicht hat sie gemerkt, daß es gut für sie war.

Auch die längste Zeit des Wartens ist irgendwann einmal vorbei und so durfte Josie nach vielen Wochen mit Martina in die Klinik, damit ein neues Röntgenbild von ihrer Hüfte gemacht werden konnte!

 

Die Ärzte waren erstaunt, daß dieser kleine Hund so fröhlich auf seinen Beinchen stand! Und nicht nur das, Josie läuft!

Noch einmal wurde das Blut von Josie getestet, alles war bestens! Josie bekam ihren Mikrochip, ihre Impfungen und natürlich ihren EU-Impf-/Reisepass!

Die Kastration wurde durchgeführt und in einem wurden die Zähnchen noch gereinigt!

Danach war Josie bereit, die Enge des Quarantänekäfigs zu verlassen. Die ersten Tage blieb sie in einem geschützten Bereich zusammen mit Welpe Minnie Mouse (bereits vermittelt) denn nun mussten erst einmal vorsichtig die Muskeln in den Beinchen aufgebaut werden und Josie weiterhin vor zu stürmischen Hunden geschützt werden.

 

Bald lief sie munter herum und war kaum still zu halten!

 

Sie durfte, da Minnie Mouse ausreisen konnte, in ein Gehege ziehen und teilt sich dieses momentan mit der alten Dackel-Dame Wera und dem immer noch sehr ängstlichen Robin.

Josie, Berta und Wera
Josie, Berta und Wera

Täglich wartet Josie auf meinen Besuch und genießt dann die Streicheleinheiten ausgiebig. Sie geht und flitz herum und auch die Fellpflege genießt sie gerne ausgiebig!

Josie ist eine kleine Kämpferin mit einem riesengroßen Herzen! Ein Hund, der sich nicht aufgegeben hat sondern der hart gegen sein Schicksal gekämpft hat und dafür belohnt wurde.

 

Natürlich wird Josie immer nur kurze Spaziergänge machen können und immer wird der Unfall zu sehen sein, wenn sie läuft, aber: sie läuft!

 

Josie wird ihren Menschen eine liebevolle und treue Freundin sein, die viel Liebe zu geben hat und es verdient hat, diese zu bekommen!

 

 

Josie:      Yorkshire Terrier

 

weiblich/kastriert

 

Größe:      ca. 28 cm / 4 kg

Alter:         geboren ca. 2006

 

 

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

 

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Do

06

Feb

2014

Die Katzen im Refugio Esperanza

Es sind zwar nur wenige Katzen, die im Refugio Esperanza leben, aber sie haben einen wichtigen Job: sie werden immer wieder gebraucht um zu testen, ob die Hunde katzenverträglich sind. Diese Info wird von einigen Adoptanten oder Pflegestellen gewünscht.

 

Nun sollen die hart arbeitenden Samtpfoten aber nicht unerwähnt bleiben! 

 

Die Katzen leben in einem Holzhaus mit Außengehege. Dort sind kuschelige Bettchen, Kratzbäume und jede Menge Spielzeug, damit sie sich auch richtig wohl fühlen.

 

Ab und zu habt ihr ja schon Katze Mathilda auf den Fotos von den Welpen gesehen. Mathilda liebt Hunde und lässt keine Gelegenheit aus, mit den Kleinen zu spielen oder zu schmusen.

 

Schmusekatze Mathilda mit Cacao
Schmusekatze Mathilda mit Cacao
Mathilda und Welpe Elfie
Mathilda und Welpe Elfie

Wenn die Hunde in der Quarantäne versorgt werden, freuen sich die Samtpfötchen momentan auch über den Besuch des Personals, denn es fällt auch immer eine kleine Leckerei für sie ab. Momentan gibt es Katzenmilch, die als Spende für die Katzen in einem Paket war.

Zeus, nimm Deinen Schwanz aus der Milch!!!
Zeus, nimm Deinen Schwanz aus der Milch!!!

Solche Leckereien gibt es nicht so oft und die Katzen warten schon immer darauf, daß endlich wieder das Näpfchen aufgefüllt wird. Allerdings neigt sich der Vorrat dem Ende zu.

 

Auch Katzen-Leberwurst war heiß begehrt! Die ist aber auch schnell restlos in den Mägen der Katzen verschwunden...

Da wird selbst die Milch zur Nebensache!
Da wird selbst die Milch zur Nebensache!

Nebenbei ist das "Personal" der Hunde aber auch für die Katzen da und so werden freie Zeiten genutzt, um alles immer schön sauber zu halten.

Der Kratzbaum innen
Der Kratzbaum innen

Wie hartnäckig Katzenhaare sind, das weiß ich dann jetzt auch, wir selber haben ja "nur" Hunde, und die haaren ja auch teilweise ganz ordentlich.

Das Außengehege frisch gesäubert
Das Außengehege frisch gesäubert

Und auch die Freigänger werden täglich versorgt und genießen ihr Leben im Refugio Esperanza!

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Mi

05

Feb

2014

Drei Neuzugänge

Es sind wieder drei neue Hunde im Refugio Esperanza aufgenommen worden. Die Vermittlungen haben es möglich gemacht!

 

Doch zu allererst einmal ein herzliches Dankeschön an Petra und Martina P., die den Tieren ein Helficus Paket, prall gefüllt mit leckerem Nassfutter über Zooplus haben zukommen lassen.

Danke an Familie P. für das Futter!
Danke an Familie P. für das Futter!

Die "Neuen" werden also einen lecker gefüllten Futternapf vorfinden!

 

Wer sind denn nun die Neuankömmlinge?

 

Zuerst handelt es sich um die Dalmatinerdame "Adeline", die aus CERECO stammt. Sie hatte Martina dort reserviert und als Bruno zu seiner Familie umgezogen ist, war ein Platz für einen größeren Hund frei geworden und Adeline durfte diesen übernehmen.

Adeline
Adeline

Die wunderschöne Hündin ist noch sehr zurückhaltend und ängstlich. Kein Wunder nach all dem, was sie in den letzten Wochen erleben musste! Sie darf sich jetzt erst einmal in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen, wird kastriert und geht danach auf die Suche nach einer neuen Familie.

 

Oder gibt es schon jemanden, der sie bei sich aufnehmen möchte und der ihr zeigt, daß nicht alle Menschen schlecht sind? Reserviert wird jeder Hund natürlich auch gerne, bis zu seiner Ausreise!

Adeline und Fernando
Adeline und Fernando
Wunderschöne Adeline
Wunderschöne Adeline

Dann kam wieder einmal ein Hilferuf aus der Auffangstation in Alicante. Schon mehrfach hatte Martina von dort Notfälle übernommen und das haben sich die Pfleger natürlich gemerkt.

 

Es war von einem alten Rüden die Rede, der vor dem Tierarzt versteckt wurde, damit dieser ihn nicht einschläfert.

 

Als wir in der Auffangstation ankamen, wurde uns ein sehr, sehr alter Rüde aus einem Badezimmer geholt. Der arme Hund konnte kaum noch laufen, war blind und taub und völlig orientierungslos. Nicht einmal ein Stückchen Wurst konnte er noch fressen. Ein Bild des Jammers... Wir mussten alle schwer schlucken und ich muß gestehen, daß ich einige Tränen nicht zurückhalten konnte.

 

Der alte Rüde war gefunden worden. Wohl ausgesetzt, weil nicht mehr gewollt... Ich habe ein ganz besonderes Herz für alte Hunde, wir haben schon einige bei uns aufgenommen und werden das auch immer tun, doch bei diesem armen Tierchen waren wir uns alle einig, daß für ihn der Tod die reinste Erlösung sein würde. Er hatte keine Chance mehr, auch nur noch ein paar schöne Tage oder Wochen zu erleben. Jeder weitere Umzug oder jeder weitere Tag wären für ihn die reinste Qual gewesen!

 

Warum dies die Pfleger in Alicante nicht erkannt haben ist uns ein Rätsel. Auch, warum dieses arme Tier nicht wenigstens gegen Parasiten behandelt worden war, denn die Flöhe hüpften munter über das arme Tier... DAS wäre ein wirklicher Liebesdienst gewesen, das Verstecken vor dem Tierarzt war es in diesem Fall leider nicht.

 

Der alte Hund hat lange in meinem Arm gelegen und dadurch zumindest noch ein wenig Nähe und Zuneigung bekommen. Das war leider alles, was ein Mensch mit Herz und Verstand für ihn noch tun konnte. Machs gut kleines Kerlchen, wir hätten Dir gerne geholfen, aber quälen wollten wir Dich wirklich nicht! Das hattest Du nicht verdient!

 

 

 

Neben dem alten Rüden war dann auch noch eine ältere Hündin in die Auffangstation gekommen. Bei ihr sah die Situation zum Glück anders aus, auch wenn sie ebenfalls vor dem Tierarzt versteckt worden war.

 

Erna
Erna

Das alte Mädchen kann noch gut laufen, ist munter und lebensfroh, allerdings hat sie einen großen Knoten am Unterleib, bei dem nun geklärt werden muß, ob es sich um einen Tumor oder eine Hernie (Bruch der Bauchhöhle) handelt. Zweiteres wäre natürlich deutlich besser...

 

Rechts kann man den Knoten erkennen
Rechts kann man den Knoten erkennen

Erna durfte mit uns in das Refugio Esperanza fahren, wo sie erste einmal ordentlich gegen ihre "Haustiere" behandelt wurde. 

 

Nach einer Ruhezeit, die man jedem Tier nach einem Wechsel in ein neues zu Hause gönnen sollte, wird sie mit in die Klinik genommen, wo ihr Gesundheitszustand überprüft wird. Bei der Entfernung des Knotens wird sie kastriert werden und auch die Zähne brauchen eine Generalüberholung. 

 

Bei Erna haben wir berechtigte Hoffnung, daß sie noch eine schöne Zeit erleben darf! 

 

 

Elvira
Elvira

Ganz sicher eine schöne Zeit wird Elvira haben! Die kleine Hündin hatten wir bei unserem letzten Besuch in Alicante entdeckt. Ihre Besitzerin war verhaftet worden und die Hündin war in die Auffangstation eingeliefert worden.

 

Ihr ganz ausgefallenes Aussehen haben wir sofort entdeckt und uns alle in die kleine Maus verliebt! Sie durfte nun mit uns umziehen, es ist nicht zu erwarten, daß die Besitzerin schnell wieder aus dem Gefängnis entlassen wird. 

Elvira darf mit!
Elvira darf mit!
Alles wird gut!
Alles wird gut!

Die kleine Hündin ist die Lebensfreude pur! Sie liebt es mit den anderen kleinen Hunden zu toben und begrüßt uns jeden Tag, wenn wir ins Refugio kommen, stürmisch! Ein einziges Hüpfen, Springen und Sausen, gefolgt davon, sich auf den Rücken zu werfen um ausgiebig gestreichelt zu werden!

 

Eine Herzensbrecherin wie sie im Buche steht! Wir sind alle ganz vernarrt in Elvira!

 

 

So nah lagen an einem Tag Freud und Leid! Die große Freude über die Rettung von Erna und Elvira und das Leid, den alten Rüden zurücklassen zu müssen...

 

Die Rückfahrt von Alicante nach Crevillente war schwer und die Stimmung trotz der beiden Hunde, die mitfahren durften, sehr gedrückt. Ich war froh, hinten sitzen zu können mit Elvira feste an mich gedrückt, alleine mit meinen Gedanken und Gefühlen...

 

 

 

 

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Di

04

Feb

2014

Männersache

Wie schon des öfteren geschrieben und gezeigt, besteht die Arbeit in einer Tierstation nicht nur aus der Arbeit mit und rund um die Tiere, sondern auch die Anlage selber muß in Stand gehalten werden und es fallen immer wieder kleine oder auch größere handwerkliche Arbeiten an.

 

Gut, wenn man dafür Männer zur Hand hat, die diese Arbeiten ausführen. Müsste man Firmen dafür bezahlen, wäre dies viel Geld, das dann wieder nicht für die Tiere zur Verfügung stehen würde - und die Tiere brauchen jeden Cent, selten ist ohnehin mal ein kleiner Geldbetrag in der Kasse, meist ist diese leer und Schulden drücken.

 

Lambert und Volker sind jeden Tag fleißig und hier ist mal ein Sammelsurium an Fotos von den "Kleinigkeiten", die eben so noch nebenher erledigt werden müssen.

 

Ein neuer Wasserhahn erspart das Schleppen eines langen Schlauchs
Ein neuer Wasserhahn erspart das Schleppen eines langen Schlauchs
Abgestorbene Palmwedel mussten entfernt werden
Abgestorbene Palmwedel mussten entfernt werden
Eine wahre "Drecksarbeit"
Eine wahre "Drecksarbeit"
Da kommt ordentlich was zusammen!
Da kommt ordentlich was zusammen!
Wegschleppen
Wegschleppen
und verbrennen
und verbrennen
Der Papageienkäfig war mal wieder "fällig"
Der Papageienkäfig war mal wieder "fällig"
Lola hat wieder ein sauberes "Zimmer"
Lola hat wieder ein sauberes "Zimmer"
Auch die Terrasse muß immer wieder mit dem Hochdruckreiniger gesäubert werden
Auch die Terrasse muß immer wieder mit dem Hochdruckreiniger gesäubert werden
Da auch!
Da auch!
Holz für den Kamin im Haus muß zerkleinert werden
Holz für den Kamin im Haus muß zerkleinert werden
Eine Schubkarre voll Holz für einen Abend
Eine Schubkarre voll Holz für einen Abend
Lamberts Reich - ein Männerparadies - wurde aufgeräumt
Lamberts Reich - ein Männerparadies - wurde aufgeräumt
Wieso brennt da eine Lampe nicht mehr?
Wieso brennt da eine Lampe nicht mehr?
Die Hütte bekommen wir wieder hin!
Die Hütte bekommen wir wieder hin!
Die allerdings nicht mehr...
Die allerdings nicht mehr...
Bevor neue Hunde einziehen muß eine Grundreinigung her
Bevor neue Hunde einziehen muß eine Grundreinigung her
Da hilft mal wieder der Hochdruckreiniger
Da hilft mal wieder der Hochdruckreiniger
Der Wäschetrockner funktioniert nicht mehr...
Der Wäschetrockner funktioniert nicht mehr...
Diese Lampe soll auch wieder leuchten!
Diese Lampe soll auch wieder leuchten!

Täglich gibt es irgend etwas, was zu erledigen ist. Dabei läuft die "normale" Arbeit natürlich auch weiter.

 

Vielen Dank Lambert und Volker, daß ihr immer da seid, wenn es etwas zu reparieren oder zu bauen gibt! Ohne Euch und Euren Einsatz wäre vieles nicht möglich!

 

 

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Mo

03

Feb

2014

Wir haben eine Familie gefunden

Im ersten Monat des neuen Jahres konnten einige Hunde dank der Pflegestellen in Deutschland, durch die Vorstellung im Internet oder auch direkt in Spanien eine neue Familie finden.

 

Diese Glückspilze wollen wir heute zeigen, sie haben den Sprung in die liebevolle Obhut von Menschen geschafft und durch ihre Vermittlung, konnten die neuen Hunde aufgenommen werden. So gesehen bedeutet ein vermittelter Hund immer gleich zwei gerette Seelen!

 

Samba
Samba

Samba, die schon ältere Foxterrier-Dame, hat in Deutschland in einer Pflegefamilie wohnen dürfen und von dort aus eine Familie gefunden, die ein Herz für alte Hunde hat und die "Grande Dame" bei sich aufgenommen hat!

 

Wir wünschen Ihnen noch viel schöne gemeinsame Zeit! 

 

Semtex
Semtex

Semtex hatte einen mehr als schweren Start in sein junges Leben und Martina hat lange um sein Leben gekämpft. Der Hundebursche hatte schon durch die Berichte in Martinas Tagebuch das Herz einer Familie in Deutschland gebrochen und durfte im Januar endlich zu ihnen ausreisen. Er wurde so sehnsüchtig erwartet und hat sofort den Platz auf der Couch für sich in Beschlag genommen!

 

Nadia
Nadia

Herzensbrecherin Nadia konnte ebenfalls direkt von Spanien aus in ihre eigene Familie in Deutschland reisen. Auch sie hatte es geschafft, eine Familie durch das Internet hindurch mit ihrem Charme für sich zu gewinnen. Wer Nadia kennt, der kann dies nur zu gut verstehen!

 

Jessy
Jessy

Jessy hatte einen Platz in einer Pflegefamilie gefunden. Den hat sie allerdings kaum in Anspruch genommen, denn gerade erst gut in Deutschland angekommen, wurde sie auch schon vom Fleck weg von ihrem neuen Frauchen adoptiert! Sie darf jetzt die ungeteilte Aufmerksamkeit als Einzelhund genießen und wird die Rolle als "Prinzessin" bestimmt lieben!

 

Gruñon
Gruñon

Der schwarze Riese Gruñon bedankte sich noch einmal bei Martina, daß sie ihm einen Platz im Refugio Esperanza gegeben hatte. Er war so gesehen "Gasthund" und wurde von dem Verein CaLeLo Dogs eV in eine Familie nach Deutschland vermittelt. Gruñon durfte mit einem Flugpaten zu seiner neuen Familie ausreisen.

 

Kenzo
Kenzo

"Designerhund" Kenzo brauchte von seiner Pflegestelle aus auch nicht mehr lange Ausschau nach einer Familie zu halten. Auch er wurde nach nur kurzer Zeit adoptiert und durfte nach Bondorf ziehen. 

 

Cleo (links)
Cleo (links)

Turbobiene Cleo brauchte erwartungsgemäß auch nicht lange in ihrer Pflegestelle auf eine endgültige Familie zu warten. Sie hat jetzt große Hundefreunde, denen sie - wie sollte es anders sein - in nichts nachsteht!

 

Jade
Jade

Viel, viel zu lange musste die verschmuste und anhängliche Jade auf ihre Chance warten, in eine Pflegestelle ausreisen zu dürfen. Ihr gesamtes 2-jähriges Leben hatte sie bereits im Refugio Esperanza gelebt. Umso mehr freuen wir uns, daß sie nun, nach nur kurzem Aufenthalt in der Pflegefamilie, ihre endgültige Familie gefunden hat!

 

Gerade große Hunde oder Schäferhund-Mischlinge haben kaum eine Chance, rein durch die Präsentation im Internet vermittelt zu werden. Die tollsten Hunde warten, wenn sie keine Pflegefamilie finden, oft unnötig lange darauf, adoptiert zu werden. Bitte vergesst diese Hunde nicht, das Beispiel von Jade zeigt, wie wichtig Pflegeplätze für die Tiere sind!

 

Asjok
Asjok

Asjok hat das Herz seiner Pflegefamilie so sehr für sich gewonnen, daß diese zur sogenannten "Pflegestellenversager" wurde. Asjok muß nicht mehr umziehen, darf bei ihnen bleiben, zusammen mit weiteren Hunden, von denen einige auch aus dem Refugio Esperanza stammen!

 

Carla (rechts)
Carla (rechts)

Unverständlich lange musste die kleine Hündin Carla in ihrer Pflegefamilie auf eine Endstelle warten. Ihr Baby Mia wurde sehr schnell vermittelt, doch die liebe Hündin wurde immer übersehen. Nun hat Carla es aber auch geschafft! 

 

Bruno
Bruno

In Spanien bleiben darf der wunderschöne Bruno. Ihn hatte ein deutsches Paar im Tagebuch von Martina im Internet entdeckt und ihn bereits mehrfach tagsüber zu Spaziergängen abgeholt. Nachdem eine anstehende Reise nach Deutschland vorbei war, durfte Bruno nun zu ihnen ziehen und genießt sein Leben weiterhin in der warmen Sonne!

 

Luana
Luana

In Spanien geblieben ist auch Welpe Luana. Die Kleine lebt jetzt bei den erwachsenen Kindern einer Arbeitskollegin von Martina. Beide waren mit Hunden groß geworden und vermissten in ihrer eigenen Wohnung einen Hund sehr. Luana hat ihr Herz im Sturm erobert und ist jetzt eine kleine Prinzessin!

 

Marty Mc Fly
Marty Mc Fly

Der tempramentvolle Schäferhund-Welpe Marty Mc Fly konnte ebenfalls in eine Pflegestelle ausreisen und hat von dort aus einen Platz in einem Mehrgenerationen-Haushalt gefunden, wo er demnächst zum Großgrundbesitzer wird! Wir freuen uns, daß Marty in einer Familie groß werden darf.

 

Jacky
Jacky

Jacky, die zarte, liebevolle Hündin, hat - wen wundert es - das Herz ihrer Pflegemutti im Sturm erobert und darf nun für immer bei ihr bleiben! 

 

 

 

Wie wichtig Pflegestellen sind, damit die Tiere ihre Menschen finden und die Familien, die ein Tier aufnehmen möchten die Möglichkeit haben, ihren Wunschkandidaten einmal vor der Adoption persönlich kennen zu lernen, das haben wohl die vielen Vermittlungen dank Pflegestellen wieder einmal gezeigt.

 

Wir danken allen, die einen Pflegehund bei sich aufnehmen und ihm so den Weg in seine endgültige Familie erleichtern!

 

Pflegestellen werden IMMER gesucht! Wir helfen Euch gerne weiter, falls Fragen bestehen!

 

 

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So

02

Feb

2014

CERECO Crevillente

Eine weitere Auffangstation, aus der Martina immer wieder einmal, wenn es der Platz zulässt, Hunde in das Refugio Esperanza holt, ist CERECO in Crevillente.

 

CERECO hat Verträge mit vielen Gemeinden in der Umgebung, Streunerhunde einzufangen. Wobei der Begriff Streunerhunde in Spanien nicht gleichbedeutend ist mit dem in Deutschland. In Spanien ist es durchaus üblich, die Familienhunde auch frei über die Straßen laufen zu lassen. Nicht jeder Hund, dem man ohne Herrchen begegnet, ist auch heimatlos. Oft ist es nur ein Hund, der sich gerade auf seinem täglichen Abenteuerausflug befindet.

 

Doch alle Hunde, die scheinbar besitzerlos auf der Straße gesehen werden, werden von den Tierfängern eingefangen und in die Auffangstationen gebracht.

 

Diese Auffangstationen sind teilweise privat betrieben, man lebt davon, möglichst viele Tiere einzufangen.

 

CERECO in Crevillente betreibt neben dem Einfangen der Tiere auch ein Tier-Krematorium. Die Tiere, die nicht in einer bestimmten Frist abgeholt werden, werden getötet und verbrannt.

 

CERECO betreibt aber seit einigen Jahren auch ein kleines Adoptionscentrum, wohin Hunde, von denen man sich eine Vermittlung verspricht, gebracht werden.

 

Beide CERECO Teile sind auch räumlich voneinander getrennt. Das Auffangcentrum, die Perrera, befindet sich unauffällig zwischen Industrie- und Lagerhallen in einem Gewerbegebiet. Hierhin werden die eingefangenen Hunde gebracht.

In viel zu engen Zwingern sitzen die Tiere in desolaten hygienischen Zuständen. Der Streß ist für die Tiere kaum auszudenken, verletzte Tiere müssten eigentlich behandelt werden, eigentlich...

 

Die Hunde müssen in diesen engen, meist hoffnungslos überfüllten Zwingern ihre Wartezeit absitzen. Fundtiere müssen - je nach Gemeinde - ca. 20 Tage "verwahrt" werden, in dieser Zeit können sie von ihrem Besitzer abgeholt werden.

 

Wenn dieser denn weiß, wer sein Tier eingefangen hat und wo sich die Perrera befindet, in der er es abholen kann. Eine nicht immer leichte Aufgabe - selbst wenn man sein Tier sucht!

 

In die als Fabrikhalle getarnten Perrera mit Tier-Krematorium kann man nur selten einen Blick erhaschen. Was hinter dem großen Rolltor, das sofort geschlossen wird, sobald sich ein Besucher nähert, vorgeht, das weiß wohl nur das Personal so recht.

 

Martina konnte aber einmal einen unbeobachteten Augenblick nutzen und ein Foto von den Hunden, die sich in der Halle befinden (man hört sie kläglich bellen), machen.

 

Ob ihre Wartezeit abgelaufen ist, ohne daß sie abgeholt wurden, oder ob es neue Hunde sind? Man bekommt keine Informationen. 

 

Das Adoptionscentrum von CERECO liegt außerhalb in einer Umgebung von Feldern und - meist leeren - landwirtschaftlichen Gebäuden.

 

Hier wurden einige Zwinger und Gehege gebaut für die Tiere, die eingefangen aber nicht abgeholt wurden, von denen man sich eine Vermittlung an neue Familien erhofft.

Vor dem Tor genießt eine Katze ungestört ein Sonnenbad
Vor dem Tor genießt eine Katze ungestört ein Sonnenbad

Wenn ein Platz im Vermittlungscentrum frei wird, kann wieder ein Hund aus der Auffangstation nachrücken. Wobei ganz kleine Welpen, alte oder kranke Tiere kaum eine Chance haben nachzurücken.

 

Junge Hunde, kleine Hunde, auch Welpen, die schon ein paar Wochen alt sind, das sind die Tiere, die die größten Chancen haben, in das Adoptionscentrum zu gelangen. Und Rassehunde, die gerne von Spaniern geholt werden, die sich durch eine Zucht ein Zusatzeinkommen erhoffen...

Dieser junge Rüde ist wunderschön und hat eine ganz ausgefallene tiefbraune Fellfarbe
Dieser junge Rüde ist wunderschön und hat eine ganz ausgefallene tiefbraune Fellfarbe
"Zartbitter-Schokolade" als Fellfarbe
"Zartbitter-Schokolade" als Fellfarbe
Mokka noch bei ihrer Mama und den restlichen (reservierten) zwei Geschwistern
Mokka noch bei ihrer Mama und den restlichen (reservierten) zwei Geschwistern
Mokka (rechts) durfte mit ins Refugio Esperanza
Mokka (rechts) durfte mit ins Refugio Esperanza
Wann kommt endlich jemand für mich?
Wann kommt endlich jemand für mich?

Die Hunde werden ab einem Alter von 3 Monaten gechipt und bekommen Impfungen. Kastriert werden die Tiere leider nur selten vor einer Abgabe, aber durch den Chip werden sie wenigstens auf ihre neuen Besitzer registriert. Es wird eine Abgabegebühr entrichtet, die bei ca. 60 Euro liegt. Vielen Spaniern ist dies schon zu teuer, sie gehen lieber in die Perreras, wo sie die Tiere kostenlos (dann natürlich auch ungeimpft, ohne Chip) bekommen...

 

Paula, die das Adoptionscentrum leitet, vermittelt ab und zu Hunde nach Finnland und auch schon mal nach Deutschland. Jedoch scheint es keinen direkten Partnerverein in Deutschland zu geben.

 

Unser Wunsch wäre es, wenn die Tiere nur kastriert abgegeben würden, denn so ließe sich wieder ein wenig der "Nachschub" an ungewollten Hunden reduzieren. Leider ist das aber zur Zeit noch nicht der Fall.

 

Die Anzahl an Hunden, die im Adoptionscentrum auf neue Familien warten, liegt geschätzt bei 80 Tieren. 

 

Wann immer ein Hund vermittelt wird, kann einer aus der Auffangstation nachrücken. Ein Lichtblick für die Tiere, die ansonsten sterben müssen.

 

 

Dalmatinerhündin Adeline konnte von Martina aus CERECO übernommen werden und in das Refugio Esperanza einziehen. Sie wird kastriert werden und nicht mehr als Zuchthündin dienen müssen.

 

Noch ist Adeline aber nicht ausreisefertig. Die Hündin ist noch sehr verängstigt und muß sich erst einmal daran gewöhnen, daß Menschenhände auch streicheln können. 

 

Adelines und Mokkas Plätze im Adoptionscentrum werden bestimmt am gleichen Tag schon wieder durch neue Hunde aus der Auffangstation besetzt worden sein. Wieder zwei Hunde mehr, die weiter leben dürfen!

 

 

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Sa

01

Feb

2014

Dschungelprüfung

Während die "Z-Prominenten" in Australien um Beachtung aus Deutschland buhlen, hatten wir im Refugio Esperanza gestern auch einen Tag, der von Dschungelprüfungen bestimmt war. Wenigstens für die Welpen in der Quarantäne....

 

Mokka und Cacao mussten eine wirklich harte Dschungelprüfung absolvieren: es galt gegen ein großes, wildes Raubtier zu kämpfen!

Die kleine Mokka war als erste dran!
Die kleine Mokka war als erste dran!
Völlig furchtlos stürzte sie sich auf das Raubtier!
Völlig furchtlos stürzte sie sich auf das Raubtier!
Was ist das für ein lustiges Spielzeug am Ende des Raubtiers?
Was ist das für ein lustiges Spielzeug am Ende des Raubtiers?
Ich hab es erwischt!!!
Ich hab es erwischt!!!

Danach musste ihr Bruder Cacao seine Kämpferqualitäten unter Beweis stellen!

Ich hab keine Angst!
Ich hab keine Angst!
Ich werde mal ein Kampfschmuser!
Ich werde mal ein Kampfschmuser!
Ich glaube, das Raubtier wird schon müde!
Ich glaube, das Raubtier wird schon müde!

Für das dritte der Geschwister, der kleinen Köpfchen, stand eine Schatzsuche auf dem Programm.

Ich such mal hier drunter!
Ich such mal hier drunter!
Diese komischen Dinger müssen doch etwas verbergen!
Diese komischen Dinger müssen doch etwas verbergen!
Hui, das macht Spaß!
Hui, das macht Spaß!

Am Ende wurden alle drei mit einem frisch gemachten Bettchen und einem gefüllten Näpfchen belohnt!

 

Cacao bat danach um Anrufe!

 

"Wir sind Stars, holt uns hier raus!!!!"

Wer möchte, daß einer der kleinen Dschungelkämpfer bei ihm einzieht (noch sind sie allerdings etwas zu jung für eine Ausreise), der ruft für seinen Kandidaten unter folgender Nummer an:

 

 

Kontaktdaten für Interessenten:

 

Claudia Tschierschke

 

EMail: claudia@refugio-esperanza.com

 

Telefon:   0791 / 51160 

 

www.refugio-esperanza.com

 

 

Aufmerksame Leser unseres Blogs werden natürlich sofort merken, daß wir Euch einen der Welpen bisher noch vorenthalten hatten...

 

Die kleine Mokka haben wir ebenfalls aus CERECO geholt. Sie war das letzte der Welpen, das noch keine Familie gefunden hatte. Martina hat sie kurzentschlossen mit ins Refugio Esperanza genommen, wo sie ihre Geschwister freudig empfangen haben.

 

Allerdings war Mokka von der aufregenden Autofahrt so überfordert, daß ihr ein kleines Unglück passierte, natürlich kurz vor der Ankunft im Refugio Esperanza!

Ich wollte das wirklich nicht!
Ich wollte das wirklich nicht!

Kann man einem solchen kleinen Lebewesen böse sein? Nein, wir haben laut los gelacht, Martina hatte ein paar Feuchttücher zur Hand und das T-Shirt wurde bei Rückkehr in unser Ferienhaus sofort gewaschen. Es gibt wirklich Schlimmeres!

 

Lag es nun an Volkers Fahrweise? Oder findet Mokka Claudia zum k.... ? Das Malheur lässt viel Raum für Spekulationen und hat für viel Erheiterung gesorgt!

 

 

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