Sa

28

Feb

2026

Futter für die Streunerkatzen

Nachdem gestern der Transport Spenden für die Menschen in der Ukraine viele Sachen bei mir abgeholt hatte, hatte ich noch kurz Zeit um im Lager ein wenig zu räumen.

 

Wenn der Platz voll belegt ist, dann wird es schon schwierig Pakete auszupacken und zu sortieren. Dafür braucht es Flächen, die oft nicht da sind. Kommt dann noch schlechtes Wetter dazu und ich kann nicht nach außen ausweichen, wird es zusätzlich schwierig.

 

Danach haben Inge und ich gestern noch Katzenfutter aus dem Futterlager geräumt um es für die Streunerkatzen in Aachen zur Verfügung zu stellen. Die Futterstellen brauchen jeden Tag so riesige Mengen und leider sind unsere Möglichkeiten am Ende.

 

Zum Glück hatten Regina B. und Eva und Norbert St. auch etwas Katzenfutter bestellt, das bei mir angekommen ist. Beides wurde gestern gleich mit verteilt.

 

Unser Herr Pröhuber war informiert und kam das Futter am Nachmittag dankbar abholen.

 

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Fr

27

Feb

2026

Wieder unpünktlich - dafür aber hochaktuell

Ja, ich bin schon wieder zu spät dran.

 

Das ist aber auch eine Schlamperei hier. Nicht mal mehr auf den Blog ist Verlass. 

 

Nun, alle diejenigen, die Facebook haben und die Helficus-Seite "geliked" haben und dieser folgen, die haben aber schon gesehen, warum ich heute schon wieder zu spät dran bin. Ich hatte ein Live-Video für euch gemacht. So als kleinen Ersatz.

 

Jetzt wird der Blog nachgeholt und ihr habt gaaaaaanz viele Bilder anzuschauen. Ihr bekommt ganz viele Inspirationen, womit geholfen werden kann, was wir alles sammeln und womit ihr uns prima unterstützen könnt - vor allem für die humanitäre Hilfe, aber manches wird auch im Tierschutz benötigt.

 

Und: das Ganze hat eben erst stattgefunden! 

 

Fange ich doch mal an anstatt lange zu schwafeln.

 

Von den tollen Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen, dem Sauerstoffgerät etc. hatte ich euch berichtet. Diese durfte ich vorgestern abholen, unsere Inge hatte gut aufgepasst und sie für uns "klargemacht": Ansonsten wären sie wohl verschrottet worden. Eine göttliche Schande.

 

Ich hatte die E. Ch. B. Gemeinde aus Düren informiert, die diese Spenden für die Ukraine sammelt und die Herren hatten sofort zugesagt sie bei mir abzuholen.

 

Ok, da momentan leider keine Transporte nach Rumänien gehen, konnte ich noch die ein oder andere Spende, die ursprünglich mal für dort gedacht war, mitgeben. Außerdem waren ja auch noch wieder Spendenpakete bei uns angekommen, die hier und da Sachen enthielten, die im Kriegsgebiet eine große Hilfe sind.

 

Ich habe schon früh morgens begonnen alles herauszustellen. Und natürlich Fotos von den Spenden zu machen denn dieser Berg, der es am Ende war, der setzt sich aus hunderten kleinen Dingen zusammen.

 

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Do

26

Feb

2026

Der Blog war unpünktlich!

Ja, meine lieben Blog-Leser, ich weiß, wie sehr sich manche von euch auf den Blog freuen. 

 

Manchmal wird er in der Frühstückspause gelesen oder am Frühstückstisch. Er gehört für einige von euch einfach mit zu einer gewissen Routine.

 

Für mich ist er quasi die erste "Amtshandlung" am Morgen. Der Blog hat für mich eine sehr hohe Priorität.

 

Aber manchmal dauert es dann doch etwas, bis er veröffentlich wird. Und im Sommer gibt es dazu noch eine Blogpause. Ja, ich gesteh, manchmal brauche ich auch eine Pause. 

 

Gestern war mal wieder so ein Tag, an dem ich gerade am Laptop Platz genommen hatte um den Blog zu schreiben, als mein Handy klingelte. 

 

"Hast Du etwas eine Stunde Zeit? Wir können Rollstühle und Rollatoren bekommen." Es war meine liebe Inge, die anrief.

 

Hey, Leute.Ist doch wohl logisch, dass ich in einem solchen Fall alles stehen und liegen lasse und losfahre, bevor Spenden irgendwo im Altmetall oder beim Sperrmüll landen! 

 

Also musste der Blog einfach mal etwas warten. Ich bin in meinen großen Wagen gehoppst und losgefahren um die tollen Spenden, die für viele Menschen in Rumänien oder in der Ukraine so wichtig sind, abzuholen.

 

Inge hatte ihre Beziehungen spielen lassen und so konnten wir gestern eine ganze Wagenladung voll wunderbarer Spenden in Empfang nehmen. 

 

Diese Spenden bedeuten Freiheit für Menschen. Sie machen es möglich, dass sich Menschen bewegen können. Dass sie am Leben teilhaben können. Dass sich ihr Leben deutlich verbessert.

 

Das ist für mich einfach wichtig! 

 

Und so haben wir beide die Schätze in meinen Wagen geladen. Der war danach doch voller als ursprünglich gedacht.

 

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Mi

25

Feb

2026

Unser Futter ist angekommen

Wieder einmal hieß es in Andalusien: in die Hände spucken und Pakete schleppen.

 

Unser über Zooplus bestelltes Hundefutter ist bei Lucia angekommen. Also, eigentlich kommt es bei ihem Vater an, denn sie ist ja nicht immer zu Hause, muss arbeiten und ist mit den Tieren beschäftigt oder beim Tierarzt, aber ihr Vater ein paar Häuser weiter nimmt die Pakete an und bringt das Futter dann zu ihr rüber.

 

Was wäre man nur ohne Familie? Eine Familie ist das, was so wichtig ost im Leben. Eine Familie, die sich gegenseitig unterstützt, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten hilft, egal wie und wobei. Das ist es, was uns Menschen im Leben eine Stütze ist, das ist das Gerüst unseres Lebens. Schlimm ist es, wenn Familien zerbrechen und  man nicht mehr miteinander Kontakt haben will. Es geht so viel verloren. Ja, manchmal ist es auch ein Selbstschutz, den man nutzen muss. Aber dann, wenn es nur Missverständnisse sind oder Kleinigkeiten die zu einem Streit geführt haben, dann sollte man immer mal darüber nachdenken, was man eigentlich aufgibt.

 

Zurück nun zur Protectora La Luz de Laura.

 

Lucia brauchte Leber-Diätfutter, Futter für Rita und ihre Babies und das jeden tag benötigte Cesar Futter. Damit konnten wir ihr aushelfen. Ich habe euch die Bestellung gezeigt, nun sind die Pakete angekommen.

 

Das Nassfutter, das Ritas Babies als erstes nach der Muttermilch bekommen werden
Das Nassfutter, das Ritas Babies als erstes nach der Muttermilch bekommen werden
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Di

24

Feb

2026

Die Fäden sind raus

Am Samstag war unsere Patientin, die Hunde der ukrainischen Familie, wieder beim Tierarzt. Ein weiteres Mal ist Gertrud mit der Familie dorthin gefahren, damit es keine Missverständnisse bei der Kommunikation gibt.

 

Lange musste gewartet werden denn das Wartezimmer war voll, aber dann war es endlich so weit und die Nachuntersuchung der Hündin konnte losgehen.

 

Die Fäden der Wunde, die die Entfernung des Tumors verursacht hatte, wurden gezogen, alles ist wunderbar verheilt. 

 

Ein weiters Mal wurde Blut abgenommen und dann war es endlich geschafft. 

 

Endlich ging es wieder nach Hause. Zurück auf den schönen Kuschelplatz. 

 

 

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Mo

23

Feb

2026

Wenn ein Platz frei wird

Was passiert wohl in einer kleinen Tierstation wie der von Lucia, der Protectora La Luz de Laura in Huelva, wenn ein Hund eine Familie gefunden hat. So wie zum Beispiel Faye, von der ich euch berichtet habe?

 

Logisch, ein Platz wird frei. Bare, der bleibt nicht lange unbesetzt. Zu groß ist die Anzahl der Fellnasen, die auf ihre Chance hoffen aus schlechten Haltungsbedingungen raus zu kommen oder aus einer der Perreras.

 

Gerade für die älteren oder alten Hunde ist es schwer einen solchen Platz zu finden. Wer will sie schon noch? Alle möchten doch am liebsten Welpen haben. Junge Hunde, die ihr Leben noch vor sich haben. Doch, die Alten, die, die so viel erlebt haben, die oft so weise sind, die, denen an manchen tagen vielleicht die Knochen schon etwas schmerzen, die die so viel erdulden mussten, die werden übersehen.

 

Dabei sind gerade für ältere Menschen - aber nicht nur für diese - genau diese Tiere die besten Begleiter. Man passt einfach zueinander.

 

Lucia hat sich der Rettung genau dieser Tiere verschrieben. Sie holt sie gezielt zu sich. Was nicht bedeutet, dass sie juge Hunde einfach ihrem Schicksal überlässt wenn sie Hilfe brauchen, aber gezielt sucht sie eher nach den alten oder kranken Tieren. Die, die ihr Päckchen zu tragen haben.

 

Zwei neue Hunde sind bei Lucia eingezogen. Beides Tiere, die ein schweres Leben endlich verlassen durften. Die auch im Herbst ihres Lebens noch einmal Liebe, Fürsorge und Schutz erfahren sollen. Dinge, die sie meist bisher nicht kennengelernt haben.

 

Die erste Hündin, die aufgenommen wurde trägt den Namen Isabella. Sie ist 13 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben an einer Kette verbracht.

 

Kann man sich das vorstellen? Nie etwas anderes zu sehen als die wenigen Meter, die einem die Kette als Auslauf ermöglicht? Nie etwas anderes zu sehen als das kleine Stückchen der Welt, das man von der Kette aus sehen kann? Sie war wohl eine billige Alarmanlage. Sollte ungebetene Gäste mit zwei oder vier Beinen vom Grundstück fernhalten. Das war es. Das war ihr Aufgabe. Etwas anderes als eine Maschine sah man in ihr nicht.

 

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So

22

Feb

2026

Und noch ein Happy End: Lala

Es gibt ein weiteres Happy End!

 

Diesmal aber mit Verbleib in Spanien. Keine weite Reise, kein Umstellung beim Bellen in einer anderen Sprache ;-)

 

Die kleine Lala, so heißt das Hundekind jetzt, die auf den Feldern gefunden wurde, die dort wohl von jemandem ausgesetzt worden ist, hat eine Familie gefunden!

 

Notfallmäßig war Lala bei Inge untergebracht. Sie hat sie zum Tierarzt gebracht, dort wurde sie untersucht und wir haben die Zusage gemacht, dass wir die Kosten für die Entwurmung und die wichtigen ersten 3 Impfungen übernehmen.

 

Als das alles geregelt war, konnte Lala bei Rebekka einziehen, die damlas schon die "Müllcontainer-Kitten" so lange bei sich aufgenommen hatte, bis auch sie in Familien ziehen konnten.

 

Nun zog Lala in die Pferdebon ein und wurde dort bestens umsorgt.

 

Über all diese Schritte habe ich hier bereits berichtet und wir haben gemeinsam entschieden, dass die Kosten für Lalas gesunden Beginn in ein neues Leben von uns aus der Notfallkasse finanziert wird.

 

So wurde das kleine Hundemädchen von Feldarbeitern gefunden
So wurde das kleine Hundemädchen von Feldarbeitern gefunden
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Sa

21

Feb

2026

Faye: Ein ganz neues Leben beginnt

Weiterhin ist der Zweck von Helficus das Sammeln und Weiterleiten von Spenden. Egal ob Sach- oder Geldspenden. Egal ob für Tiere oder für Menschen in Not. Daran wird sich auch nichts ändern. Tiervermittlung gehört nicht zu unseren Aufgaben.

 

Aber, was, wenn wir wissen, dass jemand ein Tier sucht? Und dass vielleicht irgendwo genau das richtige Tier auf eine Familie wartet? Sollen wir dann die Schultern zucken und vorbeischauen?

 

Nein! Das wäre völlig konträr zu unsererEinstellung zu helfen, wo wir helfen können.

 

Und so können wir heute von Faye berichten, die ein neues zu Hause auch dank Helficus gefunden hat.

 

Faye ist ihr neuer Name. Ein neues Leben beginnt mit einem neuen Namen. Doch blicken wir kurz zurück.

 

Die kleine Hündin wurde in Andalusien bei Huelva auf der Straße gefunden. Sie hatte einen Strick um den Hals. Es ist zu vermuten, dass sie irgendwo angebunden war und sich losgebissen hat.

 

Wie so oft haben alle Recherchen nach einem Besitzer kein Ergebnis gebracht. Weder war die junge Hündin gechippt, noch wurde sie als vermisst gemeldet.

 

Lucia von der Protectora La Luz de Laura nahm sich der Kleinen an. Als erstes ging

es zu Untersuchung zum Tierarzt.

 

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Fr

20

Feb

2026

Hunger darf nicht sein

Streunerkatzen -  überall vorhanden.

 

Die Tiere fallen kaum auf, denn tagsüber verstecken sie sich eher vor den Menschen. werden erst am Abend aktiv. Deswegen ist den wenigsten Menschen bekannt, dass auch wir in Deutschland ein Problem mit wachsenden Populationen an Streunerkatzen haben. Unkastrierte Freigängerkatzen tragen ihren Teil  och dazu bei und natürlich verantwortungslose Menschen, die ihre Tiere sich selbst überlassen.

 

Diese Tiere müssen aber täglich ihr Futter haben. Sie brauchen täglich frisches Wasser und eine  Beobachtung, so daß neue Mitglieder einer Gruppe sofort auffallen, eigefangen und kastriert werden können und so daß kranke Tiere ebenfalls entdeckt und behandelt werden können.

 

Für all das gibt es Futterstellen, die diese Arbeit erledigen. Meist mit Unterstützung von Tierheimen oder Tierschutzvereinen. Aber auch mit viel persönlichem Einsatz und Kosten.

 

Wie viele der "Fütterer" kaufen Futter aus der eigenen Tasche, damit die Tiere keinen Hunger leiden müssen. Bei wie vielen von ihnen wächst die Anzahl der eigenen Tiere stetig, weil man sie anderweitig nicht unterbringen kann und sie auf der Straße nicht überleben würden.

 

So wie wir es können, so wie wir selber Hilfe in Form von Katzenfutter bekommen, unterstützen wir Futterstellen in unserer Umgebung. Ich habe schon oft davon berichtet.

 

Es ist einiges, was jeden Tag an Futter durch die Hände der Tierschützer und Mägen der Tiere geht. Man kann sich den bedarf an Futter kaum vorstellen. Hätten wir doch nur Sponsoren, die uns mit ganzen Paletten von Futter helfen würden. Haben wir aber leider nicht und als "Nicht-Verein" ist auch kaum ranzukommen. Denn wir können keine Spendenquittungen ausstellen.

 

So können wir nur das verteilen, was wir selber von lieben Tierschutzkollegen oder von Helficussen bekommen.

 

Jeder Napf, der nicht leer bleibt ist aber ein Gewinn. Ein Segen für die hungrigen Katzen. Und so geben wir zwar kleinere Mengen aber diese möglichst regelmäßig an die Futterstellen weiter.

 

Sollte jemand fragen: Ja, Katzenfutter ist weiterhin Mangelware und wird immer dankbar in jeder Form angenommen.

 

Ich konnte Silke, die sich gemeinsam mit anderen Frauen um die Katzen rund um einen Bauernhof in Stolberg-Breinig kümmert, nun wieder eine schöne Menge an Futter übergeben.

 

 

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Do

19

Feb

2026

Auf dem Weg in die Ukraine

Unsere große Menge an Spenden für die Menschen in der Ukraine ist unterwegs dorthin.

 

Ich hatte euch hier Fotos gezeigt, auf denen die riesige Menge an Hygienespenden und auch sonstige Hilfen für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine zu sehen waren und auch die Abholung durch die Evangelisch christlich babtistische Gemeinde aus Düren.

 

Von dort habe ich Fotos bekommen, die die Beladung des Wagens, der die Spenden in die Ukraine transportiert zeigen. Neben und unseren Spenden hat es auch viele andere gegeben und viel Hilfe wird im Kriegsgebiet ankommen.

 

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Mi

18

Feb

2026

Wie geht es der Patientin?

Entschuldigung, aber ich hänge mit den Geschehnissen etwas hinterher. 

 

Es passiert gerade so viel und über so viel möchte ich euch erzählen und damit teilhaben lassen.

 

Heute möchte ich euch von der Hündin der Ukrainer berichten, die auf unsere Kosten operiert wurde. 

 

Wir hatten schon Fotos von der erfolgreichen Operation bekommen und wir konnten Medikamente für die durch das Blutbild festgestellten Werte für die alte Hündin bezahlen.

 

Es ist einige Zeit vergangen und es geht dem Hund sehr gut! Die Narbe verheilt gut, ist trocken und die Fäden können gezogen werden.

 

Auch die Medikamente scheinen ihr zu helfen.

 

Die Familie ist überglücklich, dass ihr Schatz den Eingriff so gut überstanden hat. Sie gehen jetzt wieder regelmäßig mit ihr spazieren und die Hündin genießt die kleinen Runden. Es gibt noch einen weiteren Hund in der Familie, der ebenfalls aus der Ukraine mit ihnen geflüchtet ist. Diese Hündin kann längere Strecken spazieren und so wird erst unsere Patientin wieder zurück nach Hause gebracht nachdem eine kleine Runde gemacht wurde und dann geht es weiter mit der anderen.

 

Ich soll euch allen, die geholfen haben, ganz herzlichen Dank ausrichten. Die Familie ist euch so dankbar für eure Hilfe. Auch Gertrud hat ihren Teil dazu beigetragen indem sie mit zum Tierarzt gefahren ist und die sprachlichen Probleme dadurch überbrückt hat.

 

Wieder einmal haben die Helficusse bewiesen, dass sie dort helfen, wo gerade Hilfe benötigt wird. Egal ob im eigenen Land oder im Ausland. Ihr habt das Hetz an der richtigen Stelle und ich bin dankbar, dass wir so schnell und unbürokratisch helfen können. Dabei meine ich unbürokratisch im wahrsten Sinne der Wortes und nicht so, wie unsere Politik oder Behörden...

 

Ein Foto habe ich bekommen, nachdem das Pflaster bei der Hündin vorsichtig entfernt wurde. Mittlerweile wird alles noch besser aussehen.

 

Danke an euch, dass wir diesem Hund und seiner Familie helfen konnten.

 

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Di

17

Feb

2026

Futter für Lucias Hunde

Auch heute gehen wir gedanklich wieder nach Spanien.

 

Aber, auf Sonne brauchen wir uns dort nicht einzustellen. Es ist weiterhin nass und stürmisch. Weite Teile des Südens sind stark von Regenfällen und heftigen Stürmen betroffen und es hat riesige Schäden gegeben. Zum Glück blieben alle unsere Bekannten dort von großen Schäden verschont.

 

Inge war kürzlich wieder bei Lucia zu Besuch. Ich hatte euch hier die Fotos von dort gezeigt. Natürlich kam Inge nicht mit leeren Händen sondern hatte Futterspenden und auch ein paar andere Sachspenden wie Spielzeug für die Tiere mit dabei.

 

Wie immer hatte ich Inge gebeten Lucia, die sich von sich aus ebenfalls nie meldet wenn sie Hilfe braucht, zu fragen, wie sie zur Zeit mit Futter für die Tiere versorgt ist.

 

Im Video, das ich bei Facebook eingestellt hatte, konntet ihr bei einer Fütterung der kleinen Hunde in der Casa Coral mit dabei sein. Dabei erzählte Lucia wieviel Futter sie für die beinen Bereiche der kleinen Hunde täglich braucht.

 

Auf die Nachfrage hin, ob Futter gebraucht würde hat Lucia um Spezialfutter für einen Hund mit Leberproblemen gebeten. Das von ihr verfütterte Trockenfutter können wir leider über Zooplus nicht bestellen. 

 

Dann gab es aber auch noch einen Neuzugang bei Lucia. Sie hatte eine hochträchtige Hündin aus einer Perrera gerettet und diese sofort in die Tierklinik gebracht. Dort brachte die Hündin, die den Namen Rita bekam 6 kleine Welpen zur Welt. Leider haben aber 2 der Welpen nicht überlebt.

 

Rita und ihre Babies kamen mit zu Lucia die ihnen in einem separaten Raum eine kleine Welpenbox baute. Die kleine Familie ist dort ungestört und sicher und Rita kann sich um ihre Welpen kümmern.

 

 

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Mo

16

Feb

2026

Klein und allein

Ein kleines Hundekind sitzt plötzlich ganz alleine auf einem der großen Felder in Andalusien in Süd-Spanien. Dort wo riesige Flächen mit Obst- und Gemüse bebaut werden. Wo Kunststoffplanen über den Boden gespannt werden damit die angebauten Pflanzen schneller gedeihen. Dort, wo Menschen für kleines Geld jeden Tag arbeiten, damit unsere Supermarktregale immer frisch gefüllt werden können.

 

Da sitzt plötzlich irgendwo im Nirgendwo ein kleines Hundekind. Ganz nah bei den Kisten, die die Arbeiter und Arbeiterinnen für ihre Ernte brauchen. Ganz verschüchtert, allein gelassen, keine Hundemama oder Geschwister in der Nähe. Große Augen blicken die Feldarbeiter an und sprechen von der Angst des plötzlichen Alleinseins.

 

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So

15

Feb

2026

Für den Bau des Open Shelters

Die letzten Tage haben wir hier bei Helficus Geld zum ValenTIERstag gesammelt.

 

Ihr hab wieder mitgemacht und habt den Tieren eure Liebe bewiesen. Ihr habt ihnen Geld geschenkt, das helfen wird dass ein neues Tierheim in Rumänien gebaut werden kann.

 

Noch kann ich Euch keine Fotos zeigen, denn noch herrscht eisiger Winter in Nord-Ost Rumänien und die Bauarbeiten können nicht beginnen.

 

Aber, in dem Moment, wo die Arbeiten beginne, da muss auch Geld vorhanden sein, damit die Arbeiter und das Material bezahlt werden können. Umsonst entsteht ein solcher Platz leider nicht,

 

Daher ist jeder Euro, den wir heute schon an Equiwent geben können eine Basis, auf der Vorbereitungen getroffen werden und Planungen geschenhen können.

 

Equiwent, das ist der Verein, der den Bau durchführen wird. Ein geeignetes Grundstück ist bereits gefunden und im Sommer wird eine Tierärztin aus der Mutterzeit zurückkommen und die Leitung dieses Shelters unter anderem übernehmen.

 

Immer wieder werden von den Mitarbeitern von Equiwent auf den Straßen Hunde gefunden, die dort keine Überlebenschance haben. "Klassische" Straßenhunde werden gefüttert und kastriert, sie sind an das Leben auf der Straße gewöhnt und finden sich dort gut zurecht. Doch es gibt immer wieder Hunde, die ausgesetzt werden und sich diesen Rudeln anschließen. Diese würden aber in den meisten Fällen dieses Leben nicht überleben. Durch die täglichen Fütterungen der Straßenhunde kennen die Mitarbeiter die Rudel genau und sehen sofort, wenn neue Tiere dazugekommen sind und diese mit den Bedingungen nicht klarkommen.

 

Die Tierklinik von Equiwent nimmt diese Tiere auf, doch der Platz ist begrenzt. Wegschauen, wenn alles voll ist und die Tiere ihrem Schicksal überlassen ist aber auch keine Lösung. So hat man sich jetzt dazu entschlossen einen sicheren Lebensplatz für die Hunde zu schaffen. Einen Platz, wo sie versorgt und überwacht sind, wo sie aber frei und nicht in kleinen Zwingern leben können.

 

Danke an alle, die mitgeholfen haben, dass ich heute einen Beitrag für den Bau des Open Shelters an Equiwent schicken konnte.

 

 

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Di

10

Feb

2026

ValenTIERstag

Am 14. Februar ist Valentinstag. Wer weiß es nicht? Die Geschäfte, die Werbung und die Medien machen uns täglich lautstark darauf aufmerksam.

 

Valentinstag ist der Tag der Liebenden. 

 

An diesem Tag soll man demjenigen, den man liebt, ein Geschenk machen. Klar, das bringt Umsatz. Die Blumengeschäfte freuen sich bereits jetzt. Die Preise für rote Rosen gehen an diesem Tag interessanterweise in die Höhe denn sie sind ja das ultimative Zeichen der Liebe.

 

 

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Mo

09

Feb

2026

Regen und Sturm in Andalusien

Manchmal denkt man doch ganz ehrlich so: "Ach, jetzt im Süden sein. In der Sonne, raus aus dem Winter Deutschlands."

 

In diesem Winter wäre es allerdings keine keine Empfehlung dabei in Richtung Andalusien zu schielen. Dort regnet es seit Monaten immer wieder heftig. Zudem gibt es starke Stürme mit teilweise Orkanböen.

 

Nicht nur unsere Freunde in Andalusien sind betroffen sondern zeitweise alle Mittelmeerländer.

 

Auch an der Costa Blanca regnet es immer wieder heftig, Martina berichtet in ihrem Tagebuch davon und von den Problemen, die es bei der Versorgung der Tiere macht und den Schäden, die in einer Tierstation entstehen.

 

Unsere liebe Inge ist bekanntlich zur Zeit wieder in Andalusien und sie nimmt dort in diesem Winter das schlechte Wetter so richtig mit.

 

Dagegen haben wir hier im Rheinland in den letzten Tagen den schönsten Sonnenschein und brauchen wirklich nicht neidisch zu sein.

 

Ich glaube, diesmal sind Inge und Peter eher neidisch auf uns.

 

Die Landgrundstücke in Spanien sind teilweise nur schwer zu erreichen denn die Straßen sind nicht befestigt und werden zu Schlammwegen auf denen es sich sehr schlecht fahren lässt. Ständig muss man aufpassen mit den Autorädern nicht einzusinken und sich festzufahren. Dazu bilden sich auf den Grundstücken riesige Wasserlachen und jede kleine Rille wird zu einem Bach. 

 

Viele der Grundstücke haben durch die Landwirtschaft Gräben für die Bewässerung der Pflanzen, die jetzt zu reissenden Bächen werden und manchmal sogar das Verlassen des eigenen Grunds nicht mehr möglich machen.

 

Die lehmigen Böden sind aufgeweicht, rutschig und man weiß nie wie tief ein Schlagloch ist
Die lehmigen Böden sind aufgeweicht, rutschig und man weiß nie wie tief ein Schlagloch ist
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So

08

Feb

2026

Wichtige Hilfe für die Ukraine

Das Leiden der Menschen und auch der Tiere in der Ukraine ist riesig.

 

Jeden Tag werden die Städte mit Drohnen und Bomben angegriffen. Jeder Tag kostet Menschenleben. Jeden Tag werden Häuser zerstört und die wichtige Infrastruktur. Die Menschen leben im eisigen Winter ohne Strom und ohne Heizung.

 

Wie gut geht es uns dagegen? Wir leben im Frieden. Wir brauchen nicht um unsere Leben und die unserer Liebsten zu fürchten. Unsere Heizungen schaffen eine wohlige Wärme in unseren Wohnungen und Strom zu haben ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Jeden Tag müssen wir dafür dankbar sein!

 

Wie schlimm muss das Kriegsgeschehen besonders für alte oder kranke Menschen sein? Menschen, die sich vielleicht nicht einmal selber in Sicherheit bringen können, wenn die Sirenen heulen. Menschen, die in Krankenhäusern liegen oder die zu Hause bettlägrig sind. Sie können nicht einmal in Schutzräume fliehen vor der tödlichen Gefahr aus der Luft.

 

Diesen Menschen fehlt es oft an allem. Sie können gerade dort, wo die schlimmsten Kämpfe und Angriffe toben, sich nicht mit dem versorgen, was sie brauchen. Und dazu gehört doch vor allem die Hygiene. 

 

In manchen Arztpraxen oder Krankenhäusern fehlt es am Verbrauchsmaterial, Die Verletzten können nur minimal versorgt werden. 

 

Es ist grausam. Wer hätte vor nicht allzu langer Zeit gedacht, dass ein solcher Krieg gar nicht so weit weg von  uns toben würde? Wer hätte damit gerechent, dass die gesamte Weltordnung ins Wanken gerät? 

 

Ich habe euch hier gezeigt, dass wir eine große Spende an Hygiene- und Pflegematerial bekommen haben. Daneben sammeln wir immer solche Produkte von Menschen, die es durch die Pflegekasse mehr bekommen als sie as benötigen.  Auch sind wir immer gerne zur Stelle, wenn irgendwo ein Rollator, ein Rollstuhl oder andere Hilfsmittel abgegeben werden. Wie sehr kann das alles doch Menschen helfen, die Hilfe so nötig gebrauchen.

 

Bisher haben wir diese Spenden meist nach Rumänien gegeben, aber dorthin finden gerade keine Transporte statt. Transporte sind immer der Knackpunkt wenn es um Sachspenden geht. Egal was wir an Sachspenden erhalten, sie müssen erst einmal zu den Tieren oder zu den Menschen gelangen. Das kann sehr aufwändig uns auch sehr teuer sein.

 

Dank des Kontakts durch unsere lieben Rosi C. konnte ich Kontakt zur Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde in Düren aufnehmen.

 

Diese Gemeinde sammelt Sachspenden für Bedürftige Im Ausland. Man hat eine kleine Werkstatt, in der die Sachspenden - sofern erforderlich- aufgearbeitet bzw. repariert werden. Danach gehen sie mit Transporten ins Ausland.

 

Als ich mich dort meldete und angefragt habe, on man Hilfe durch Pflege- und Hygienematerial braucht, da war man mehr als glücklich! Gerade erst hatte man eine Anfrage nach diesen Produkten aus der Ukraine erhalten und konnte bisher nicht wirklich helfen. Sofort wurde ein Treffen mit der Übergabe der Spenden vereinbart.

 

Und jetzt kommen ganz viele Bilder für Euch. Bilder, die den Spendern zeigen, wo ihre Spenden helfen werden und Bilder, die zeigen sollen, was von uns alles gesammelt und weitergegeben wird sofern irgendwo Bedarf herrscht. Diesmal eigentlich ausschließlich für den humanitären Bereich, denn man darf die Menschen in Not nie vergessen. 

 

 

Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Kaffeemaschinen, medizinisches Verbrauchsmaterial
Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Kaffeemaschinen, medizinisches Verbrauchsmaterial
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Sa

07

Feb

2026

Planbare Verlässlichkeit

 

Für jeden, der hilft, ist es wichtig zu wissen, welche Hilfe bzw. Unterstützung er selber bekommt. 

 

Ganz besonders gilt das für jeden, der sich um Tiere oder Menschen kümmert. Der diese aufnimmt oder ihnen selber Hilfe zusagt.

 

Planbarkeit ist ein Grundpfeiler, denn man ist für Lebewesen verantwortlich. Da kann man nicht einfach sagen: "Sorry, diesen Monat ist die Kasse leer, wir können kein Essen oder Futter kaufen und Euch geben." 

 

Natürlich hilft jede einmalige Spende oder Zuwendung jedem der hilft, aber die Regelmäßigkeit, das Wissen, dass man zuverlässig helfen kann, die ist wichtig.

 

So sind für jeden Verein Mitglieder wichtig. Sie bringen monatlich oder jährlich feste Einnahmen durch ihre Mitgliedsbeiträge. Durch sie weiß man, was man sicher an Geld zur Verfügung hat. In welchem Rahmen man Kosten begleichen kann.  

 

Zu diesen sicheren und planbaren Einnahmen zählen auch Daueraufträge, die angelegt werden und für eine monatliche finanzielle Unterstützung sorgen. 

 

Alle anderen Spenden kommen - oder eben auch nicht. Sie sind nicht planbar. Auf ihrer Grundlage lässt sich kein Verein führen und schon gar keine festen Zusagen machen. Kein Verein kann zum Beispiel ein Tierheim führen ohne zu wissen, welches Geld er sicher jeden Monat zur Verfügung hat. Wie sollte das auch gehen?

 

Wir von Helficus, wir sind kein Verein, wir haben keine  Mitglieder und bekommen daher auch keine Mitgliedsbeiträge. Wir leben so gesehen selber immer nur von der Hand in den Mund.

 

Zum Glück haben wir aber ein paar wenige Helficusse, die einen Dauerauftrag an uns eingerichtet haben. Diese schaffen die Planbarkeit.

 

Nun haben wir auch keine eigenen Projekte, die jeden Monat Kosten verursachen und kein Tier- oder Menschenleben hängt direkt von uns ab. Wäre dies der Fall, könnten wir nicht so verfahren, wie wir es tun.

 

Aber, was wir haben, das sind Partner in verschiedenen Ländern. Partner, die Tiere versorgen oder sich um humanitäre Hilfe kümmern. Für diese Partner wollen wir selbstverständlich ebenfalls eine planbare und verlässliche Hilfe darstellen.

 

Unsere Partner sollen mit unserer Hilfe rechnen können und sich darauf verlassen können. Gerade dann, wenn es um elementare Dinge wie Futter für die Tiere geht. 

 

Eine Baustelle, die kann man zur Not mal einen oder ein paar Tage ruhen lassen, Tiere brauchen aber jeden Tag ihr Futter, ihre Medizin. 

 

Wenn wir eine regelmäßige Hilfe zusagen, dann ist es meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass für diese auch Geld vorhanden ist und diese Hilfe zuverlässig bei unserem Partner ankommt.

 

Vor mehr als 10 Jahren haben wir dem Refugio Esperanza zugesagt, dass wir ihm jeden Monat mit 2 Säcken getreidefreiem Futter für die alten und sensiblen Hunde helfen. Martina Hagen weiß daher, dass sie jeden Monat mit dieser Lieferung rechnen kann, dass sie für ein oder zwei Hunde jeden Monat das Spezialfutter bekommt. 

 

Für diese Lieferungen haben wir ein Abonnement bei ALSA Hundewelt abgeschlossen. Unsere Aufgabe besteht eigentlich dadurch "nur" darin jeden Monat die Rechnung zu bezahlen. Das Futter macht sich damit auf den Weg nach Spanien und kommt bei Martina an.

 

Jetzt war es wieder so weit. Ich hatte euch bereits berichtet, dass die Rechnung gekommen war und aus unserer Helficus Kasse beglichen wurde. Leider hatten wir in diesem Monat keinen speziellen Spender für das Futter und die Kasse musste herhalten. 

 

Martina brachte das Futter zu den Hunden und Aisha setzte wie immer ihr ganz wichtiges Gesicht auf, denn es ist ihre spezielle Aufgabe die Ordnungsmäßigkeit der Lieferung zu überprüfen. Sollte Martina das etwa auch noch tun? Nein, im Refugio Esperanza helfen die Hunde mit!

 

 

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Fr

06

Feb

2026

91 Kastrationen in Rumänien

Wir haben unsere Unterstützung zugesagt - und wir halten uns an unser Wort.

 

Neben dem Bau/Ausbau von Tierstationen zählen die Kastrationen zu den wichtigsten Maßnahmen im Tierschutz - für uns und für einige wenige Vereine.

 

Vor Ort, in den Ländern in denen die Tiere leiden, da muss sich etwas ändern. Ansonsten werden nur die Symptome bekämpft aber die Ursache bleibe unbehandelt. 

 

Viel zu wenig wird vorsorglich kastriert, viel zu viele Tiere werden jedes Jahr ungewollt geboren und die oft armseligen Tierheime platzen immer mehr aus allen Nähten. Durch die immer steigende Anzahl von Tieren in den Tierheimen wird die Versorgung dieser Tiere immer schwieriger und kostspieliger und so frisst alleine die Grundversorgung riesige Mengen an Geld und verändern wird sich nichts.

 

Es gilt die vorhandenen Tiere besser unterzubringen und ihnen eine besser Versorgung durch Futter, Wasser und Medizin zu ermöglichen sowie neue Familien für sie zu finden. Das ist gar keine Frage. Gleichzeitig MUSS aber etwas gegen die stetig steigenden Zahlen von Tieren getan werden.

 

Viele Vereine vermitteln Tiere. Sie haben mit den Partner-Sheltern eine große Aufgabe übernommen, denn sie sind mit verantwortlich für die Tiere. Das frisst große Energie und das frisst jede Menge Geld.

 

Wir von Helficus, wir sehen und als zusätzliche Unterstützung von Vereinen. Mit unseren Sachspenden können wir dank unserer Spender dieser Hilfe bei der Versorgung bieten. Aber, unsere Geldspenden, unsere Einnahmen aus Flohmärkten etc., die sollen ganz gezielt langfristige Veränderung schaffen.

 

So geben wir das Geld, das uns zur freien Verfügung steht für  Verbesserungen in den Tierheimen aus. Damit die Tiere endlich würdige Lebensbedingungen bekommen und nicht zusammengepfercht im Dreck dahinvegetieren.

 

Von Beginn von Helficus an haben wir ebenfalls unser Hauptaugenmerk auf die Kastrationen gesetzt. Weniger ungewollte Tiere schaffen mehr Lebensqualität für die, die da sind. Und die Chance auf ein zu hause steigt mit der sinkenden Anzahl der Tiere.

 

Nun sind aber Kastrationen nicht gleich Kastrationen. Auch wir Tierschützer mussten lernen, dass zwar jede Kastration irgendwie hilft, aber die große veränderung entsteht nur dadurch, dass besonders die Hündinnen kastriert werden, die jährlich Nachwuchs gebären. Tiere, die unbewacht von Menschen leben. Auf dem Land, auf den Straßen oder bei Besitzern, die sie sich selbst überlassen.

 

Eine Philosophie, die leider noch viel zu wenig umgesetzt wird. Es wird noch viel zu viel die Tiere kastriert, deren Kastration keine wirklich Veränderung beibringen. 

 

Muss man nicht aber von alt eingelaufenen Wegen auch mal abbiegen? Dazulernen? etwas verändern? Wir sind dem positiv aufgeschlossen und wir machen mit.

 

So sind wir einer der wichtigen "Kasatra-Partner" von Equiwent. Diese führen die Kastrationen durch. Die Kastrationen von genau den Hündinnen, die den Nachwuchs gebären. Doch alleine kann der Verein die Möglichkeiten nicht finanzieren. Da helfen wir uns andere Vereine mit finanzieller Unterstützung.  Andere Tierschutzvereine sind bei den "Kastra-Partnern", die diese zielgerichteten Kastrationen in ihrer Umgebung in Rumänien durchführen.

 

Ich bin der Meinung, dass es umso mehr Sinn macht, wenn man wirklich einmal mit großer Schlagkraft ganze Regionen "abarbeitet". Damit dort nicht nach ein paar Monaten wieder viele neue Tiere geboren werden, die wieder selber kastriert werden müssen. 

 

Als Markus Raabe von Equiwent seine Kastra-Partner gefragt hat, wer bei dieser Umsetzung helfen kann und wird, da habe ich sofort unsere Unterstützung zugesagt. Wir selber können es nicht leisten vor Ort zu sein und dort tätig zu werden. Müssen wir ja auch nicht, wenn es gute Möglichkeiten gibt sich an Projekte zu hängen und diese eben zu unterstützen.

 

Dank unseres Spendenflohmarkts und dank unserer Spender, die für Kastrationen spenden und in diesem Monat dank der Unterstützung des "Trödelrudel für Notfe(ä)lle" einem weiteren Flohmarktverkauf bei Facebook, die uns im Januar als Begünstigten für Verkäufe eingesetzt haben, konnte ich heute in unserem Namen das Geld für ganze 91 Kastrationen an Equiwent senden!

 

Danke an alle, die diese vielen Kastrationen möglich gemacht haben! Bevor die Weibchen wieder läufig werden können 91 von ihnen dank der Tierärzte in Nord-Ost Rumänien kastriert werden und werden keinen Nachwuchs gebären.

 

 

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Do

05

Feb

2026

Futter für die Aachener Katzen

Nachdem unsere Breiniger Streunerkatzen, die sich zum gemeinsamen Abendessen am Bauernhof treffen, erst einmal versorgt waren, wurde auch die nächste Futterstelle angerufen.

 

Auch dort war große Freude, denn Futter ist immer von Nöten. Herr Pröhuber war begeistert als ich ihm berichtete, dass er Nass- und Trockenfutter abholen kann.

 

Dank dieses Futters versorgt er Streunerkatzen in Simonskall in der Eifel und in Aachen-Eilendorf. Zusätzlich gibt er den Damen, die ca. 400 Streunerkatzen (!) auf den Geländen der ehemaligen Militärstützpunkte der Belgier in Stolberg und Aachen versorgen, weiter. Diese Fütterungen werden auch über die Katzenhilfe Aachen unterstützt, so wie man dort für Kastrationen und Behandlungen der Katzen sorgt.

 

Auf den Geländen der ehemaligen und seit Jahren verlassenen Kasernen haben sich die Tiere angesiedelt und sind so in einer relativ sicheren Umgebung. Zumindest so lange wie die großen Flächen nicht irgendwann entfernt und neu bebaut werden.

 

Mit Herr Pröhuber hatte ich mich am Mittag verabredet und ich bereitete die Futter-Abholung vor. Wenn das Futter schon einmal bereitsteht, ist es schnell verladen.

 

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Mi

04

Feb

2026

Futter? Ja bitte!

Kurz und knapp, so könnte ein Gespräch mit Tierschützern ablaufen.

 

Nirgendwo nutzt Futter so viel wie dort, wo Tiere jeden Tag Hunger haben und versorgt werden müssen. In keinem Lager der Welt macht es mehr Sinn als in einem Futternapf.

 

Weil gerade das Katzenfutter zur Zeit immer knapp ist und so viele Tiere jetzt im Winter besonders viel Energie brauchen, wurde die erste Menge sofort an Silke von der Futterstelle für Streunerkatzen in Stolberg-Breinig ausgegeben.

 

Silke füttert gemeinsam mit anderen Frauen Katzen, die sich rund um einen Bauernhof angesiedelt haben. Es sind nicht alles klassische Streunerkatzen sondern auch einige Katzen, die wohl mal einen Besitzer hatten. Manche der Tiere sind an Menschen gewohnt und nicht scheu. Die Umgebung von Bauernhöfen werden gerne genutzt um seinen nicht mehr gewollten Stubentiger auszusetzen. "Da haben sie es bestimmt gut."  Versorgt werden die Tiere dort aber nicht, auch wenn das viele Menschen meinen. Ja, die Tiere können sich in den Ställen und Heuschobern aufhalten, aber eine Versorgung durch die Bauern findet eher nicht statt. Diese sind zwar froh, wenn ihnen Nagetiere weggefangen werden und akzeptieten die Katzen daher stillschweigend.

 

Dank der Unterstützung der Katzenhilfe Aachen konnte der größte Teil der Katzen eingefangen und kastriert werden. 40 Kastrationen hat die Katzenhilfe finanziert! Das ist eine wichtige Hilfe damit sich die Tiere nicht unkontrolliert weiter vermehren. Nun sind es wohl nur noch wenige Katzen, die nicht kastriert sind und auch diese sollen noch eingefangen werden. Einfacher gesagt als getan...

 

Rund um den Bauernhof ist gerade eine große Baustelle denn es wir eine neue Halle gebaut. Das bringt für die Tiere eine große Unruhe und sie zeigen sich eigentlich nur abends, wenn sie wissen, dass ihr Futter gebracht wird. Wenn sie überhaupt aus ihren verstecken herauskommen. Möglicherweise muss die Futterstelle auf Dauer verlegt werden.

 

Silke war glücklich, als sie erfuhr, dass wir ihr wieder mit Futter helfen konnten und kam sofort angefahren. Ich hatte eine Menge an Futter bereitgestellt.

 

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Di

03

Feb

2026

On the road again

Letzte Woche hieß es wieder: Tierschutz statt Fitness-Studio. Spenden schleppen statt Hanteln heben.

 

Es wurde mir einiges an  Futter angekündigt, das wir in Hagen abholen durften. Damit ich nun nicht mehrfach mit meinem großen Wagen fahren musste hat sich mein Schwager Dirk bereiterklärt für die Notfellnasen einen Tag zu spenden und mit mir zu fahren - mitsamt dem Pferdeanhänger für die Futterspenden. Das spart nicht nur Zeit sondern ist auch für die Umwelt sinnvoller denn mindestens eine Fahrt wurde so gespart, eher zwei.

 

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Mo

02

Feb

2026

Tabletten nach der Blutuntersuchung

Die Ergebnisse der Blutuntersuchung der Hündin der Ukrainer liegen vor und wie erwartet sind sind nicht wirklich gut.

 

Ich erspare euch jetzt hier die seitenlange Auswertung zu zeigen. Es ändert ohnehin nichts an den Werten.

 

Die Hündin ist alt und ja, sie ist auch zu dick. Sie muss ab sofort abnehmen. Für diese Erkenntnis brauchte es natürlich keine Blutuntersuchung ;-)  Ich denke, dass man den Tieren eigentlich nur das Beste will und es dadurch mit dem Futter etwas gut meint.

 

Zusätzlich sind Medikamente nötig, die hoffentlich dabei helfen, dass sich einige Werte verbessern.

 

Gertrud, unsere liebe Helferin in diesem Fall, ist zur Tierarztpraxis gefahren und hat sich alles genau erklären lassen um es an die Familie weiterzugeben. Die notwendigen Medikamente hat sie in einem mitgenommen und bezahlt. Die Unterlagen liegen mir wie immer vor.

 

 

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So

01

Feb

2026

Neuer Monat - neues Futter und ein Gutschein

Oh man, jetzt ist der Januar schon wieder vorbei.

 

Was hat er nicht alles gebracht? Viel Gutes wenn ich so an uns hier denke - dank Euch und eurer Unterstützung.

 

Aber, er ist auch einfach so verflogen. Vorbei. Geschichte. 

 

Nun steht der Februar an, der ebenso erfolgreich sein soll wie es der Januar war.

 

Ein neuer Monat beginnt wie immer erst einmal mit Ausgaben. Denn, das Alsa Spezialfutter für die Hunde im Refugio Esperanza in Spanien und der Gutschein für unser Minchen müssen bezahlt werden.

 

So bin ich in den Vichter Dorfladen gefahren und habe dort einen Gutschein für Minchen gekauft.

 

Leider gab es dieses Mal keinen Spender dafür, ich habe 30,-- € selber übernommen und 50,-- € aus der Helficus Kasse.

 

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