Auf dem Weg in die Ukraine

Unsere große Menge an Spenden für die Menschen in der Ukraine ist unterwegs dorthin.

 

Ich hatte euch hier Fotos gezeigt, auf denen die riesige Menge an Hygienespenden und auch sonstige Hilfen für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine zu sehen waren und auch die Abholung durch die Evangelisch christlich babtistische Gemeinde aus Düren.

 

Von dort habe ich Fotos bekommen, die die Beladung des Wagens, der die Spenden in die Ukraine transportiert zeigen. Neben und unseren Spenden hat es auch viele andere gegeben und viel Hilfe wird im Kriegsgebiet ankommen.

 

 

Ich bin sehr glücklich, das wir dank der Spenden, die wir selber erhalten, auch in der Ukraine Hilfe leisten können. 

 

Wer möchte bitte mit den Menschen dort tauschen? Wer bitte möchte jede Nacht um sein Leben fürchten müssen? Wer bitte möchte ohne Strom und Heizung sein müssen weil russische Bomben die Leitungen zerstören?

 

Kaum jemand von uns hat selber noch die Kriegszeit in Deutschland erlebt oder die Zeit nach dem Krieg, als alles Mangelware war. Damals, als wir dringend auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen waren. Als es bei uns nichts gab und die Siegermächte alles mitnahmen was für sie von Wert war.

 

Zum Glück haben wir es nicht erlebt aber wir kennen es alle aus den Erzählungen unserer Vorfahren. Wie sie in zerbombten Wohnungen und Städten gelebt haben. Wie sie jeden Tag irgendwie Essen organisieren musste. Wie sie letzte Familienschätze gegen etwas Essen eingetauscht haben.

 

Die "Rosinenbomber" der Amerikaner haben damals den westlichen Teil Berlins und seine Bevölkerung überleben lassen.

 

Ich meine, alleine schon aus Dankbarkeit für die Hilfe von damals sollten wir alle heute dort helfen, wo Menschen in einer gleichen Situation sind. Man sollte die Geschichte nicht  vergessen. Man sollte generell immer helfen, wenn man etwas geben kann. Wer weiß, wann wir selber einmal wieder auf Hilfe angewiesen sein werden? Dann sind wir alle froh, wenn man in anderen Ländern nicht wegschaut und sagt: "Ist nicht mein Problem."

 

Dank des Transports der E. Ch. B.-Gemeinde in Düren  konnten wir nun helfen und dank eben der Unterstützung, die wir in Form von Sachspenden selber bekommen haben.

 

 

Wir können nicht einem ganzen Land helfen, aber wir können einigen Menschen helfen. Diese werden dankbar sein über jede Hilfe, die sie bekommen. So wichtig sind unsere Spenden für die Krankenhäuser in denen Menschen Hilfe suchen und auch für die Menschen, die zu Hause bettlägrig sind und Pflege benötigen.

 

Auch wenn es vermeintlich nach einer riesigen Menge an Spenden aussieht, sie wird wohl nur punktuell helfen. Aber, dort, wo sie ankommt, dort wird geholfen.  Das ist doch wichtig.

 

Wir schauen nicht weg. Wir helfen. 

 

 

Wer immer jemanden kennt, der mehr Hygieneartikel hat als er braucht - sei es durch einen Pflegegrad oder sei es als Pflegeeinrichting - bitte macht darauf aufmerksam, dass diese Produkte so dringend benötigt werden und an anderer Stelle sehr helfen.

 

Seien es Krankenunterlagen, Inkontinenz-Bettunterlagen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Masken, Windeln für Kinder oder Erwachsene, Desinfektionstücher, alle Arten von Gehhilfen, Stöcke - besonders für den Winter mit einziehbarer Spitze, Taschenlampen, Powerbanks, Batterien, Shampoo und Seifen, medizinische Produkte...

 

Die Liste der benötigten Artikel ist lang. Bestimmt hat der ein oder andere Leser eine Idee, wie er helfen könnte. 

 

Wir sammeln wieder um auch den nächsten Transport wieder mit Sachspenden unterstützen zu können.

 

Es sind die einfachen Dinge, die die für uns selbstverständlich geworden sind, die dort helfen, wo man manchmal alles verloren hat. Es sind keine Reichtümer, es sind Basics, die jeden Tag verbraucht werden.

 

Vielen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützen und die es ermöglichen zu helfen wo Hilfe von Nöten ist.

 

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