Streunerkatzen - überall vorhanden.
Die Tiere fallen kaum auf, denn tagsüber verstecken sie sich eher vor den Menschen. werden erst am Abend aktiv. Deswegen ist den wenigsten Menschen bekannt, dass auch wir in Deutschland ein Problem mit wachsenden Populationen an Streunerkatzen haben. Unkastrierte Freigängerkatzen tragen ihren Teil och dazu bei und natürlich verantwortungslose Menschen, die ihre Tiere sich selbst überlassen.
Diese Tiere müssen aber täglich ihr Futter haben. Sie brauchen täglich frisches Wasser und eine Beobachtung, so daß neue Mitglieder einer Gruppe sofort auffallen, eigefangen und kastriert werden können und so daß kranke Tiere ebenfalls entdeckt und behandelt werden können.
Für all das gibt es Futterstellen, die diese Arbeit erledigen. Meist mit Unterstützung von Tierheimen oder Tierschutzvereinen. Aber auch mit viel persönlichem Einsatz und Kosten.
Wie viele der "Fütterer" kaufen Futter aus der eigenen Tasche, damit die Tiere keinen Hunger leiden müssen. Bei wie vielen von ihnen wächst die Anzahl der eigenen Tiere stetig, weil man sie anderweitig nicht unterbringen kann und sie auf der Straße nicht überleben würden.
So wie wir es können, so wie wir selber Hilfe in Form von Katzenfutter bekommen, unterstützen wir Futterstellen in unserer Umgebung. Ich habe schon oft davon berichtet.
Es ist einiges, was jeden Tag an Futter durch die Hände der Tierschützer und Mägen der Tiere geht. Man kann sich den bedarf an Futter kaum vorstellen. Hätten wir doch nur Sponsoren, die uns mit ganzen Paletten von Futter helfen würden. Haben wir aber leider nicht und als "Nicht-Verein" ist auch kaum ranzukommen. Denn wir können keine Spendenquittungen ausstellen.
So können wir nur das verteilen, was wir selber von lieben Tierschutzkollegen oder von Helficussen bekommen.
Jeder Napf, der nicht leer bleibt ist aber ein Gewinn. Ein Segen für die hungrigen Katzen. Und so geben wir zwar kleinere Mengen aber diese möglichst regelmäßig an die Futterstellen weiter.
Sollte jemand fragen: Ja, Katzenfutter ist weiterhin Mangelware und wird immer dankbar in jeder Form angenommen.
Ich konnte Silke, die sich gemeinsam mit anderen Frauen um die Katzen rund um einen Bauernhof in Stolberg-Breinig kümmert, nun wieder eine schöne Menge an Futter übergeben.
Na, ob Silke sich wohl freut? Was meint ihr?
Aber, das, was auf dem Foto zu sehen ist, ist nur ein Teil des Futters, das ich ihr geben konnte.
Wie immer habe ich alles bevor Silke kam zurecht gestellt.
Wir konnten diesmal mit ganz viel Nassfutter, Trockenfutter für Kitten, Spezial-Trockenfutter, Baldrian Spray und Leckerchen für die Katzen helfen.
Die Leckerchen werden dem Futter einfach untergemischt und so wird selbst Futter, das ansonsten nicht so beliebt ist, plötzlich interessant. Katzen sind mäkelig.
Wenn die Nächte nicht mehr zu kalt sind, kann man auch mehr von Trocken- auf Nassfutter umschwenken. Das würde im Winter leider zu schnell gefrieren und dann muss mehr Trockenfutter gefüttert werden.
Wie immer kam Silke sofort. als ich ihr signalisierte, dass sie Futter abholen kam und wir luden die Schätze in ihr Auto.
Autos von Tierschützern müssen schon einiges ertragen und die Tierschützer selber auch. Viel Schlepperei ist mit ihrer Aufgabe verbunden. Aber auch viel Freude, wenn man sieht, dass man Tieren helfen kann, die ansonsten sich selbst überlassen wären.
Unsere Vorräte an Katzenfutter neigen sich wie immer dem Ende zu und wir sind dankbar für jede Hilfe.
Vielen lieben Dank an unsere Tierschutzfreunde aus Hagen, die uns so toll unterstützt haben, dass wir schon mehrfach Futter weitergeben konnten und vielen Dank an alle anderen, die in ihren Paketen dafür sorgen, dass wir neues Katzenfutter bekommen.
Und weil Silke über die Hilfe durch Euch so glücklich ist, zeige ich sie gerne noch einmal.
Helficus
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