Mi

30

Jul

2025

Ein Auto voll Gold

Rosi, die nette Dame, die in Ayamonte in Andalusien/Spanien mehrere Katzenkolonnien füttert, ist zu Angelika gefahren und hat bei ihr vor Staunen ihren Augen wohl kaum trauen können.

 

Wie ihr wisst, sind bei Angelikas Mann Gonzalo weitere 9 Pakete mit Katzen-Nassfutter von uns für sie angekommen und Angelika hatte alle bei sich zu Hause ausgepackt.

 

Nun konnte Rosi kommen um den Schatz abzuholen.

 

Für Rosi ist das Futter so viel wert wie Gold - vielleicht haben die Dosen deswegen ein gelbes Etikett?

 

Jede Dose hilft Rosi ihre Streunerkatzen zu versorgen. Jede Dose bedeutet einen Tag einen satten Bauch für ein Tier. Was kann es schöneres für einen Menschen geben, der all seine Zeit und auch sein eigenes Geld in die Tiere steckt? Einen Menschen, der täglich losfährt um die wilden Katzen zu versorgen. Sie bekommen Futter und Wasser. Neben dem Nassfutter von uns stellt Rosi den Katzen auch immer ein wenig Trockenfutter hin, falls doch noch eine Hunger bekommt oder zusätzlich zur Futterstelle findet. Das Trockenfutter und die Behandlungen der Katzen bezahlt Rosi so gut wie möglich aus eigener Tasche. Dank unserer Futterspenden erzählte sie jetzt ganz glücklich, dass sie den Katzen auch ein etwas besseres Trockenfutter kaufen kann.

 

Ich hoffe, dass Rosi auch den ein oder anderen Euro für ihr Auto weglegen kann, denn dieses ist ständig kaputt und muss teuer repariert werden. Ohne ihr Auto kann Rosi aber die Tiere nicht versorgen, es ist für sie mehr als wichtig - und für die Streuner damit auch.

 

Nun war Rosi also bei Angelika und hat eine ganze Wagenladung mit Dosenfutter abholen könne. Eigentlich hätte ein Regenbogen genau auf dem Auto enden müssen. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Di

29

Jul

2025

Umzug Nummer zwei

Nachdem ich Euch gestern schon vom Umzug der beiden Katzenkindern erzählt hatte  - beide haben erst einmal ihr neues Heim erkundet, ausgiebig getobt und waren dann sehr, sehr müde - kann ich Euch heute noch einen Umzug mitteilen.

 

Endlich ist Angies Wunde soweit verheilt, dass sie in bei ihrer neuen Familie einziehen konnte. Diese hat schon lange auf die liebe Hündin gewartet und ist jetzt natürlich mehr als happy, dass sie endlich bei ihnen angekommen ist. Auch der Familie war es wichtig, dass Angie sich erst einmal in Ruhe und in der gewohnten Umgebung bei Lucia in der Protectora La Luz de Laura erholen konnte. Sie hätten jede Zeit der Welt auf Angie gewartet.

 

Lucia hatte Angie in der letzten Zeit schon daran gewöhnt, wie es sich anfühlt ein Geschirr zu tragen. Das kannte sie noch nicht. Logisch, an der Kette hatte sie nur ein enges Band um den Hals und bei Lucia brauchte sie auch kein Geschirr zu tragen. In der neuen Familie ist es aber sicherer und zudem geht Angie mit ihnen täglich mehrfach spazieren.

 

Angie scheint mit ihrem neuen zu Hause durchaus glücklich zu sein und hat sich schnell dort eingefunden. Nun hat sie wohl das erste Mal in ihrem Leben ein wirkliches eigenes zu Hause. Menschen die sie lieben, das hatte sie schon bei Lucia, aber es war eben kein wirkliches zu Hause.

 

Die neuen Besitzer haben schon andere Hunde von Lucia und so wird der Kontakt zu Angie auch bestehen bleiben.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

28

Jul

2025

Umzug

Ihr erinnert Euch alle an die kleinen Katzenkinder, die Inge auf einem Brachgrundstück in ihrer Nachbarschaft in Spanien gefunden hatte.

 

Besonders das kleine schwarze Kätzchen war in einem erbärmlichen Zustand und hätte ohne Hilfe nicht mehr lange überlebt.

 

mehr lesen 3 Kommentare

So

27

Jul

2025

Viel zu schleppen in Spanien

Ob die Paketboten in Spanien uns mittlerweile auch schon kennen?

 

Bestimmt verdrehen sie die Augen, wenn sie die Empfängeradresse von Gonzalos Büro lesen, denn das bedeutet für sie immer viele schwere Pakete auszuliefern.

 

Diesmal haben wir ihnen ja auch nur eine kurze Pause gegönnt, denn wegen des Urlaubs mussten wir eine weitere Bestellung für Rosis Streunerkatzen aufgaben, damit diese auch über eine deutlich längere Zeit versorgt werden können.

 

Rosi hatte bestätigt, dass auch das neue - und noch mal günstigere - Smilla Nassfutter von den Katzen gut angenommen und gerne gefressen wird. Also konnte ich dies wieder bestellen. So bekam Rosi einen noch einmal größeren Vorrat an Dosen

 

Durch die Fütterung mit Nassfutter brauchen die Katzen im Sommer nicht so viel Flüssigkeit, die für sie auf den Straßen ohnehin schwer zu finden ist. Trockenfutter macht Durst und so viel Wasser kann ihnen Rosi gar nicht hinstellen, wie alle Katzen in den Kolonien dann bräuchten.

 

Neun große und schwere Pakete sind im Büro von Gonzalo angekommen und er hat sie mit nach Hause genommen wo Angelika alle Schätze ausgepackt hat und für uns ein Foto gemacht hat.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

26

Jul

2025

Nochmal Katzenfutter für Herrn Brüllhuber

Zwei Tage war es jetzt etwas ruhig hier im Blog. Das bedeutet aber micht, dass ich nicht in Sachen Spendensammlung oder Tierschutz untätig war.

 

Ganz und gar nicht, denn ich war wieder einmal unterwegs um Spenden abzuholen. Zum Glück hatte ich am Mittwoch einen kräftigen Helfer gefunden und konnte so ins Ruhrgebiet fahren um dort meinen große Wagen wieder mit Futter vollzuladen. Alleine wäre dies eine wirklich schwierige Aufgabe. Nur leider sind helfende Hände rar gesät. 

 

Donnerstag hieß es dann noch weitere Spenden abzuholen. Logisch, dass die Spenden dann auch sortiert werden mussten. Soweit wie möglich mache ich dies schon beim EIn- bzw. Ausladen aber einige Kartons beinhalten eben ein buntes Gemisch aus allen Arten von Spenden und die müssen nach dem Entladen dann sortiert werden.

 

Nachdem wir einiges an Katzenfutter neu bekommen hatten konnten wir Herrn Brüllhuber noch einmal anrufen der sehr gerne gestern wieder kam um weiteres Futter für seine Streunerkatzen entgegenzunehmen.

 

Wie alle Futterstellen hat auch er das Problem, dass immer wieder neue Kätzchen auftauchen. Meist Kitten oder Jungkatzen. Zwar sorgen die Futterstellen dafür, dass die Katzen kastriert werden, sie werden eingefangen, kastriert und wieder an ihrem Gewohnten Platz ausgesetzt, doch leider gibt es viel zu viele Katzenbesitzern, die dieser Aufgabe nicht nachkommen und ihre Katzen unkastriert lassen. Natürlich kommen auch nicht alle wilden Katzen der Umgebung zu den Futterstellen, diese können sich ebenfalls weiter vermehren. Das Ergebnis sind dann weitere Kostgänger an den Futterstellen. Weitere Katzen, die wieder eingefangen und kastriert werden müssen und die vor allem täglich Futter benötigen.

 

So waren wir alle glücklich, dass auch einiges an Kittenfutter bei der Futterspende dabei war. 

 

Alles, was wir an Futter für Herrn Brüllhuber hatten, wurde zurechtgestellt.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Mi

23

Jul

2025

Danke für das Futter

Danke an Euch alle, die ihr mir diverse Pakete mit Katzenfutter geschickt oder Spenden in meine Spendenbox gestellt habt.

 

Alle Spenden kommen bei uns an. Das ist das, was ich Euch immer verspreche. Egal auf welchem Weg ihr mir Unterstützung zukommen lasst.

 

Jeder kann sehen, wohin seine Spenden gegangen sind und dass sie auch ankommen. Das ist die Transparenz die ihr bei Helficus erwarten könnt und die für mich selbstverständlich ist.

 

Was sich an Katzenfutter so angesammelt hatte, wurde zurechtgestellt.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Di

22

Jul

2025

Schlemmern bei Lucia

Lucia hatte wieder einen kleinen Film gemacht und bei Facebook online gestellt.

 

Aus diesem Film habe ich ein paar screenshots gemacht um euch zu zeigen, dass unsere Futterspenden bei den Tieren ankommen und wie diese das Futter lieben.

 

Lucia von der Protectora La Luz de Laura in Andalusien/Spanien rettet immer wieder gerade ältere Hunde aus den umliegenden Tötungsstationen und nimmt sie bei sich auf um sie später zu vermitteln.

 

Die Hunde sind oft in einem erbärmlichen Zustand und brauchen viele Untersuchungen und oft Behandlungen von den Tierärzten, sie brauchen aber auch ganz viel Ruhe nach allem, was sie durchgemacht haben.

 

Sind in Spanien große Hunde eher "Draussenhunde", die eben irgendwo auf dem Grundstück leben, so werden kleine Hunde meist mit im Haus gehalten. 

 

Nun muss man sich vorstellen, dass ein Tier jahrelang als ein kleiner Prinz oder eine kleine Prinzessin in der Familie gelebt hat und diese plötzlich verlassen muss. Zu alt,, hat Krankheiten die Geld kosten würden - irgendeinen Grund findet man schon.

 

In Spanien gibt es sie noch, die Tötungsstationen. Trotz der vielen Jahre, in denen Tierschutz schon offensiv betrieben wird. Aber auch in Spanien sind viele Leute einfach zu bequem um ihre Hunde kastrieren zu lassen. Selbst bei den kostenlosen Kastrationsangeboten kommen sie nicht,

 

Die großen Hunde sollen bewachen. Die sollen eine billige Alarmanlage sein. Nichts anderes. Kosten für Parasitenschutz oder Tierärzte? Nö, warum?

 

Funktioniert das Tier nicht mehr, wird es eben in eine Perrera (Tötungsstation) abgeschoben. Nachschub an neuen Tieren gibt es reichlich. Dann kommt eben ein neues Tier her, das wieder eine zeitland funktioniert.

 

Die Mär, dass kastrierte Hunde nicht wachsam sind, die gibt es auch immer noch. Traditionen und Desinteresse gegenüber den Tieren sind die Gegner der Tierschützer.

 

Dennoch ist es über die Jahre gelungen aus vielen Tötungsstationen Tierheime zu machen, in denen die Hunde leben können. Aber, was, wenn einfach zu viele Tiere nachkommen und nicht genügend Platz für alle vorhanden ist? Da sind wir wieder bei den bei Spendern unbeliebten Bauprojekten.

 

In der Regel haben die Tiere 2 - 3 Wochen Zeit um aus der Tötungsstation abgeholt zu werden. Von den Besitzern oder von anderen Interessenten. Danach wird getötet. Unabhängig von Rasse, Alter oder Gesundheitszustand. Neuer Platz muss her, denn es werden täglich neue Tiere abgegeben oder auf den Straßen aufgegriffen.

 

Lucia versucht eben genau die älteren Hunde aus den Tötungsstationen zu holen. Die, die andere Vereine nicht gerne nehmen, weil sie kostenintensiv sind und schwerer zu vermitteln.

 

Was die Hunde - gerade die Kleinen - in den letzten Wochen dann erlebt und durchgemacht haben, das kann man sich gut vorstellen. Kein Wunder, dass sie viel Ruhe und Fürsorge brauchen. Und gutes Futter, denn in den Tötungsstationen wird gerade nur eine Notversorgung gemacht, der Hund wird ja meist eh getötet.... Tötungsstationen sind private Geschäfte. Jeder kann eine solche betreiben und sich um den Vertrag mit der Gemeinde bewerben. Je weniger Kosten umso größer der Gewinn. 

 

Dank Euch konnten wir Lucia für die kleinen Seniorhunde mit der letzten Bestellung über Zooplus wieder das geliebte Cesar Nassfutter mitschicken. Die Zwerge lieben es. Schaut selber:

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

21

Jul

2025

Für die Tierfreunde Kamen

Unsere liebe Sandra E. hat wieder einmal Futter gesammelt.

 

Überall und jeden spricht sie an und bittet um Unterstützung für die Fellnasen des Tierschutzes.

 

Oft sind Leute auch bereit zu helfen, nur alleine von sich aus machen sie meist nichts. Spricht man sie an, erklärt ihnen, was man tut und wofür man es tut, dann ist es ihnen leichter etwas zu geben.

 

Gerade wenn man sich kennt, dann ist die Hemmschwelle nicht so groß und man kann den Spendern ja auch zeigen, dass sie an der richtigen Stelle geholfen haben, dass ihre Spenden ankommen.

 

Nun konnte Sandra den Tierfreunden Kamen wieder mit einigen Beuteln Katzen- und Hundefutter unter die Arme greifen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

So

20

Jul

2025

Urlaubzeitvorrat

Hatte ich es schon geschrieben? ich weiß es nicht mehr, ist aber auch egal.

 

In Spanien ist ebenso wie bei uns Urlaubszeit und das Büro von Angelikas Mann, an dessen Adresse wir immer die Pakete mit Katzenfutter von Zooplus schicken lassen, wird den ganzen August geschlossen sein. Danach folgt noch ein großer Feiertag in der Stadt, so daß wir erst wieder ab Mitte September Pakete schicken lassen können.

 

Natürlich habe ich mir sofort Gedanken gemacht, ob Rosi mit dem Futter, das sie gerade erst bekommen hat, bis dahin auskommt um die beiden Streunerkolonien zu füttern. 

 

Es klappt nicht. Es sind etwa 2 Monate und wir schicken ihr momentan eigentlich jeden Monat Futter in der Menge, die sie letztlich bekommen hat zu.

 

Nun war ich sehr, sehr dankbar, dass einige von Euch schon für die nächste Bestellung Geld geschickt hatten. Das war eine riesige Hilfe, denn so brauchte ich nicht erst lange bitten und um Spenden betteln sondern konnte gestern noch einmal eine große Bestellung aufgeben, die noch vor dem Urlaub des Büros ankommen sollte. An diese Adresse werden die Pakete immer schnell ausgeliefert und alles sollte klappen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

18

Jul

2025

75 Kastrationen

Manchmal denke ich, ich kann das ewige Leid der Tiere nicht mehr ertragen.

 

Ständig Bilder von kleinem Nachwuchs von Hunden oder Katzen, die ungewollt geboren wurden und irgendwo ausgesetzt um ihr Leben kämpfen.

 

Die Fotos von verrotzten und verklebten Gesichtern von kleinen Kitten.

 

Die ausgemergelten kleinen Körper, wenn die Tiere glücklicherweise gefunden werden.

 

Die Bäuche aufgequollen von Würmern.

 

Verletzungen in die sich schon Maden eingenistet haben.

 

Käfige oder Zwinger in riesigen Tierheimen, die so voll sind, dass die Tiere keinen wirklichen Platz haben um sich zu bewegen. Wo die quälende Enge dazu führt, dass die Tiere sich gegenseitig bekämpfen um etwas eigene Lebenszone zu haben.

 

Die toten Körper derjenigen, die es nicht schaffen. Die zu alt, zu schwach, zu klein oder einfach zu defensiv waren.

 

Alles das prasselt jeden Tag auf einen ein. Immer wieder. Ohne Ende. Man kämpft und dennoch gibt es immer noch dieses Leid.

 

Nein, ich kann sie oft wirklich nicht mehr ertragen, diese Bilder.

 

Doch was kann man tun ausser wegschauen? Ausser zu sagen: kann man eh nichts gegen machen. Was nutzen meine paar Euros schon?

 

Oh, man kann viel tun. Man kann das tun, was man eben tun kann. Jeder Euro zählt und jeder Euro an die richtige Stelle gespendet hilft etas zu verändern.

 

Nein, ich zeige hier nicht die Bilder, die ich selber nicht mehr sehen kann und mag. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich das leid der Tiere nicht nutzen möchte um damit Spenden zu generieren. 

 

Bei Helficus sollen sich die Menschen treffen, die wirklich verstanden haben. um was es geht. Die hinter dem Gedanken stehen etwas verändern zu wollen. Menschen, die nicht heute hier und morgen dort spenden, nur weil einer sich mit anderen um die schrecklichsten und herzzerreissenden Stories bekämpft. Da, wo Leid instrumentalisiert wird um Geld zu bekommen. 

 

Bei Helficus wollen wir den Weg aufzeigen, wie man vielen Tieren helfen kann und wie man wirkungsvoll hilft. Da, wo etwas verändert wird.

 

Deswegen werden wir wohl nie viele Menschen werden bei Helficus. Das ist aber ok. Hauptsache es sind die Richtigen! 

 

Was verändert aber die schrecklichen Lebenssituationen der Tiere? 

 

Kastrationen! Bauprojekte um Tierheime zu bauen oder auszubauen. Und Aufklärung der Bevölkerung. Am besten schon die Kinder in den Schulen unterrichten. So verändert sich langsam aber stetig etwas.

 

Leider sind genau das die Projekte, wo keine niedlichen Haustieraugen aus dem Computer auf einen schauen und wo man eine Geschichte - möglichst ans herz gehend - drumherum basteln kann.

 

Nein, mit den Kastrationen werden genau die niedlichen Tierbabies verhindert. Verhindert, damit sie nicht leiden müssen. Damit sie ihr Leben nicht hinter engen Gittern fristen müssen. Damit sie nicht qualvoll eingehen. Zu sehen sind nur eher unspektakuläre und langweilige Bilder von Tiere mit einer kleinen Kastrationsnarbe.

Eine kleine Narbe, die aber so viel bedeutet und bewirkt.

 

Mit Bauprojekten, wo man nur langweilige Steine, Holzbalken oder ähnliches zeigen kann, damit erregt man kein Aufsehen. Blöd. Aber dennoch so wichtig. Ohne einen Platz, an dem Tiere in Würde und artgerecht leben können können Tiere nicht vor dem Tod gerettet werden. Diese Plätze fallen aber nicht vom Himmel sondern müssen geschaffen werden - durch Bauprojekte. Mit einem Gehege, einem Dach hilft man langfristig vielen vielen Tieren.

 

Ich werde nicht müde werden mich genau für diese unbeliebten Projekte einzusetzen und zu versuchen genau die Menschen zu finden, die weiterdenken. Die, die verstehen, dass retten alleine nicht hilft.

 

Glücklich bin ich über jeden, der meine Seite steht bei dem Kampf. Der dabei hilft das Geld für diese Projekte irgendwie zu generieren. Sei es durch Spenden oder durch unseren Spendenflohmarkt.

 

Danke an alle, die auch im Juni wieder im Spendenflohmarkt für Helficus (bei Facebook) eingekauft haben. All diese Einnahmen und zusätzlich Spenden, die ich speziell für Kastrationen bekommen habe, haben es möglich gemacht, dass wir auch in diesem Monat wieder 75 Kastrationen finanzieren können.

 

 

75 Kastrationen von den Tieren der Landbevölkerung, die unbeaufsichtigt leben, die für die ungewollten Nachkommen verantwortlich sind. Tiere von den Menschen, die schwer zu erreichen sind. Die nicht einfach zu den Kastrationsaktionen angefahren kommen können, denn sie haben kein Auto. Oft können sie nicht einmal lesen. Menschen, die überzeugt werden müssen - durch immer wieder gesuchte Gespräche. Menschen, bei denen die Tiere abgeholt und wieder hingebracht werden müssen. Menschen, die das Umdenken erst lernen müssen. Oft dank Unterstützung von Lehrern, Bürgermeistern oder Pfarrern.

 

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

16

Jul

2025

Volle Näpfe bei Lucia

Nachdem wir die letzten beiden Tage in Stolberg unterwegs waren geht es heute für uns mal wieder nach Spanien.

 

Wir hatten für Lucia Futter für Bunko und für die kleinen alten Hunde, die sie aus den Tötungsstationen rettet, bestellt. Bunko benötigt Spezialfutter, das sehr teuer ist und die kleinen Senioren entsprechendes Seniorfutter oder Cesar, das sie so lieben.

 

Dank Eurer Mithilfe konnte ich alle Futterarten bestellen. Ein schönes Gefühl, wenn man so helfen kann und keinen vernachlässigen muss.

 

Die Pakete von Zooplus sind bei Lucia angekommen und sie hat Fotos für uns gemacht.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Di

15

Jul

2025

4 Jahre nach der Flut - das Dorf Vicht

Nachdem ich Euch gestern per Fotos mit nach Stolberg genommen habe, wo auch 4 Jahre nach dem verheerenden Hochwasser noch so viel zerstört ist, gehen wir heute ein paar Schritte durch das kleine Dorf Vicht.

 

Auch dieses Dorf ist am Rande des Baches Vicht entstanden. Die Häuser wurden an seinem Bachlauf gebaut. Mit und mit haben die Baugebiete in den Jahren dann die Hänge erobert. Vicht liegt wie Stolberg in einem Tal. War es früher ein Dorf mit vielen kleinen Einzelhandelsgeschäften, Bauernhöfen und Handwerk, so ist man heute froh, dass es zumindest noch den Dorfladen gibt, in dem man seinen kleinen täglichen Einkauf erledigen kann. 

 

Heute fährt man mit dem Auto zu den großen Supermärkten und Discountern in den Nachbarorten. Der Dorfladen ist trotzdem zu einem frequentierten Zentrum im Dorf geworden und wird gerne besucht. Besonders für die alten Menschen ist die Möglichkeit des Einkaufs im Dorf besonders wichtig.

 

Vor 4 Jahren ist der Bach Vicht innerhalb kurzer Zeit angestiegen und über die Ufer getreten. Das Wasser hat die Hauptstraße und alle Häuser, die ihr entlang liegen, überflutet. An der tiefsten Stelle ist das Wasser bis in die erste Etage der Häuser gestiegen.

 

Dörflicher Zusammenhalt hat nach der Katastrophe zum Glück gut funktioniert und man hat sich geholfen die Schäden zu beseitigen. Doch die vielen kaputten Häuser auf so kleiner Fläche haben dazu geführt, dass es Materialengpässe und zu wenig Handwerker gab um schnell wieder aufbauen zu können. Dazu kamen die Steine, die durch Behörden und Versicherungen in den Weg gelegt wurden.

 

Dennoch sind heute viele der beschädigten Häuser saniert worden. Vieles ist in Eigenleistung geschehen. Trotzdem sieht man selbst in diesem kleinen Dorf noch immer die leeren Häuser, manche in denen gar nichts passiert ist seit der Flut, andere in denen man angefangen hat zu sanieren. Gerade die alten Leute haben nicht mehr die Kraft gehabt um ihre Häuser wieder aufzubauen. Viele stehen/standen zum Verkauf oder sie stehen bis heute leer.

 

 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Mo

14

Jul

2025

4 Jahre nach der Flut - Stolberg

Vier Jahre ist es nun schon her, dass das Hochwasser das Ahrtal und auch unsere Heimatstadt Stolberg getroffen und überschwemmt hat.

 

Was waren wir doch noch von viel Unheil verschont geblieben. Immerhin gab es bei uns keine Toten zu beklagen. 

 

Doch, wer hätte gedacht, dass ein Land wie Deutschland die Schäden auch nach 4 Jahren noch nicht beseitigt hat?

 

Die Euphorie des Anfang, die ist schnell gewichen. Es gab zwar vollmundige Zusagen der Politik, doch am Ende waren die Betroffenen ziemlich alleine gelassen mit ihren Sorgen und Problemen. 

 

Ich habe Euch immer wieder einmal Fotos gemacht. Fotos von der Zerstörung, Fotos, von der Zeit danach, des Aufbaus.

 

Heute möchte ich Euch anhand ein paar Bilder aus Stolberg zeigen, wie es dort immer noch aussieht.

 

Die Talachse wird vom Bach Vicht durchflossen. Dort ist auch die Haupt-Geschäftsstraße. Viele schöne alte Gebäude und Kupferhöfe säumen die alten Straßen und Gassen. 

 

Stolberg ist keine reiche Stadt. Hohe Schulden und viel Zuwanderung prägt die alte Industriestadt. Immer mehr Industriebetriebe müssen nach oft hundertjähriger Tradition schließen. Die Kaufkraft der Bevölkerung ist meist eher gering. Dadurch halten sich Geschäfte auch nur schlecht.

 

Damit die Fußgängerzone, die Haupt-Geschäftsstraße überhaupt wieder Geschäfte anzieht, wurden Mietzugeständnisse seitens der Stadt gemacht. Mal sehen, wie viele Geschäfte sich halten können, wenn diese Hilfen auslaufen.

 

Und dennoch. Ich musste kürzlich zu einem alteingesessenen Geschäft in Stolberg, das zum Glück auch weiterhin da ist. Den Weg habe ich genutzt um ein paar Fotos von einem kleinen Bereich der Stadt zu machen. Vier Jahre nach der Flut.  Wer hätte das gedacht?

 

Einige der leerstehenden Häuser/Geschäfte sind mit Fotos aus der Zeit nach dem Hochwasser dekoriert, so sieht man, wie es einmal ausgesehen hat.

 

Zugleich zeigen die Fotos die Helden in der Bevölkerung, die zusammengehalten haben und wirklich geschuftet haben um wenigstens die große Zerstörung zu beseitigen.

 

 

mehr lesen 1 Kommentare

Sa

12

Jul

2025

8 Pakete für Rosi

Viel einfacher als die Zustellung der Pakete bei Inge, die ihr Haus in Andalusien auf dem Land hat, ist die Zustellung der Pakete mit dem Katzenfutter für Rosis Schützlinge, denn die lassen wir an die Büroadresse von Angelikas Mann schicken. 

 

In der Stadt kommen die Pakete schnell und zuverlässig direkt beim Empfänger an. Nur leider ist im August das Büro wegen Betriebsferien geschlossen und wir können erst wieder ab Mitte September Futter dorthin schicken lassen. Ich werde noch klären, ob Rosi so lange mit dem Futter auskommt oder ob wie vorher noch schnell einen Vorrat schicken sollten.

 

Gonzalo, Angelikas Mann, hat die schweren Pakete mit nach Hause gebracht, wo Angelika alles ausgepackt und für ein Foto bereitgestellt hat. Diesmal passte wirklich alles  nicht mehr auf einen Tisch sondern wurde dekorativ im Garten aufgebaut.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

11

Jul

2025

Endlich!

Habt ihr alle gestern feste die Daumen gedrückt?

 

Es hat geholfen!

 

Man soll es kaum glauben, bei Inge bzw. im Paketshop sind gestern weitere 3 Pakete mit Futter angekommen.

 

Nun fehlt nur noch ein Paket, lustig, dies konnte angeblich nicht zugestellt werden, obwohl an die gleiche Adresse ein anderes geliefert wurde. Aber, die Adresse soll nicht gestimmt haben. Da fehlen einem doch die Worte.

 

Auf jeden Fall sind jetzt schon mal alle Pakete mit dem dringend benötigten Futter für die Hunde und die Katzen angekommen.

 

Inge hat für die erwachsenen Katzen, für die diversen Kitten und auch für Nico nun wieder Futter. Das Futter für Gitana konnte ich Euch bereits gestern zeigen.

 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Do

10

Jul

2025

Wie geht es den Patienten?

Schauen wir heute mal wieder nach Spanien. Inge und Peter sind noch dort in der Hitze und versorgen ihre Schützlinge. 

 

Doch, was machen diese? Wie geht es den beiden Kätzchen, was machen die Müllcontainer Kitten, wie geht es Nico, dem Fundhund und Gitana, der Hündin aus den Feldern, die jetzt bei den Nachbarn lebt?

 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Mi

09

Jul

2025

Für die wichtigen Dächer

Auf Sizilien will das Baurudel, eine engagierte Truppe aus ehrenamtlichen Machern, im Herbst im Tierheim von Mazara del Vallo über den Verein Mille animali eV Schutzdächer über einigen Gehegen aufbauen.

 

Das ist eine Arbeit, die sie schon in diversen Tierheimen erledigt haben. Diese Dächer sind gleichzeitig ein Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung aber auch gegen Regen. Die Tiere sind unter den Dächern geschützt und haben Rückzugsorte, die es zur Zeit in dem Tierheim nicht gibt.

 

Ebenfalls sollen einige der durch die starke Beanspruchung lädierten Hundehütten ausgebessert werden.

 

Leider ist es so, wie ich es immer predige: Bauprojekte bekommen keine Unterstützung durch Spender. Kaum jemand gibt sein Geld für diese wichtige Infrastruktur, ohne die jedoch eine vernünftige Unterbringung der Tiere kaum möglich ist. 

 

Warum das so ist? Dabei kann man doch durch diese Spenden gleich so vielen Tieren auf einmal helfen. Ohne Tierheime oder Tierstationen ist eine Rettung und Unterbringung von Tieren nicht möglich. Ohne Unterbringungsmöglichkeit landen die Tiere auf den Straßen oder werden getötet.

 

Es ist also unbedingt wichtig dafür zu sorgen, dass Tierheime entstehen oder ausgebaut und verbessert werden können. Keiner mag Tiere sehen, die an extremer Hitze gestorben sind oder die im tiefen Matsch liegen müssen.

 

Ich kann daher immer nur wieder dazu aufrufen, die Bauprojekte zu unterstützen. Sie sind eines der Fundamente des Tierschutzes.

 

Mille Animali eV hat bei Go fund me eine Spendenaktion gestartet, bei der für das benötigte Material für den Einsatz des Baurudels gesammelt wird. Das Material muss her, sonst können die Ehrenamtler nicht arbeiten. Sie stellen schon ihre Arbeitskraft und ihren Urlaub zur Verfügung und tragen meist die Reisekosten auch selber. Eine wunderbare Truppe, die jede Unterstützung mehr als verdient. Was sie für die Tiere schaffen ist beispiellos.

 

Wer für diesen Einsatz bzw. für das benötigte Material spenden möchte, der kann dies unter diesem Link ganz einfach tun:  https://www.gofundme.com/f/hilfe-fur-250-tiere-gehegebau-fur-hunde-und-katzen

 

Weitere Gehege für die Hunde und Katzen sollen auch gebaut werden, doch erst einmal geht es um das Material für die Dächer.

 

Dank zwei lieber Spender, denen die Wichtigkeit dieser Bauprojekte bekannt ist, konnten wir gerade wieder 115,-- € spenden. Danke an Katja M. und Julian K. für ihre Spenden.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Di

08

Jul

2025

In Sibiu angekommen

Es ist schon etwas her, aber bestimmt erinnert ihr Euch an den Blog, als ich Euch davon berichtet habe, dass Marianne Braß von der Freien Tierhilfe eV bei uns in Stolberg war und ihren großen Wagen so richtig mit Futter für die Tiere in den Partnertierheimen in Bulgarien und in Sibiu/Rumänien füllen konnte.

 

Was hatten Inge und ich auch alles an Futter zusammengetragen und bereitgestellt. Gemeinsam haben wir alles in Mariannes Wagen geladen. Es war ordentlich viel an Nassfutter und auch einiges an Trockenfutter für die Hunde.

 

Marianne ist dann weitergefahren nach Herne, wo sie das Futter auf Paletten gepackt und dann versendet hat.

 

In Sibiu in Rumänien hat man sich riesig über die große Unterstützung für die Tiere gefreut und Bilder von der Ankunft des Futters geschickt.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

07

Jul

2025

Ihr seid der Hammer!

Als ich gestern den Blog schrieb, in dem ich schon wieder um Geld für Futter betteln musste, da hatte ich wirklich kein gutes Gefühl.

 

Ständig kommen Spendengesuche. Nur, was sollen wir tun? Die Tiere brauchen nun einmal ihr Futter. Und zusätzlich wollen wir unsere Ziele, die der baulichen Veränderungen in den Tierheimen und die der wichtigen Kastrationen nicht aus den Augen verlieren.

 

Die Ziele, die müssen immer beachtet werden. Zu schnell ist man geneigt mal wegen eines Notfalls etwas davon abzuzwacken, aber andererseits dürfen sie nicht vernachlässigt werden. Sie sind es, die dauerhaft etwas verändern sollen. Sie sind es, die vielen, vielen Tieren helfen werden.

 

Ich habe also wirklich mal wieder hier gesessen und mich gefragt: wird uns bzw. den Tieren bei Lucia jemand helfen? Werden wir Geld für Bunkos Spezialfutter und für die kleinen Seniorhunde zusammen bekommen um eine lohnende Bestellung aufgeben zu können?

 

Ihr habt mich nicht im Stich gelassen und so kann ich euch heute verkünden:

 

Wir haben 360,-- € zusammenbekommen und ich konnte gerade darüber eine Bestellung an Zooplus erteilen.

 

Dank unseres Tierschutz-Rabatts und der in Deutschland günstigeren Preise lohnt sich der Versand auf jeden Fall. Die Versandkosten betragen für uns nur einmalig 5,99 €, ein Betrag, den wir schnell aufgrund der niedrigeren Preise wieder eingespart haben.

 

Und so bekommt nun Bunko wieder Magen-Darm Futter. Und ich konnte ihm diesmal auch einige Dosen Nassfutter mitbestellen.

 

Die kleinen Seniorhunde bekommen ebenfalls Seniorfutter und auch einiges von dem geliebten Cesar Nassfutter Schälchen für alte Hunde.

 

 

 

mehr lesen 1 Kommentare

So

06

Jul

2025

Bunko braucht sein Spezialfutter

Gerade hatte ich gedacht, dass wir in Spanien alle Stellen soweit mit Futter versorgt haben, da kommt eine vorsichtige Frage von Lucia.

 

Bunko, der riesige Hund, den sie aus schlechter Haltung gerettet und bei sich aufgenommen hat, der die Augenoperationen üb er sich ergehen lassen musste, der braucht täglich Spezialfutter.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Sa

05

Jul

2025

Futter für die Schnuffelnasen

Ihre Schnuffelnasen, so nennt Martina ihre Hunde im Refugio Esperanza. Die Hunde, die aus der Tötungsstation gerettet wurden oder die bei ihr abgegeben worden, weil die Besitzer sie nicht mehr wollten oder sie nicht mehr halten konnten.

 

Diese Schnuffelnasen, die brauchen immer Futter. Jeden Tag. Werktag wie Wochenende oder Feiertag.

 

Martina kauft das Grundfutter für die Hunde beim örtlichen Großhändler. Der liefert die Säcke dann ins Refugio Esperanza. Mehr als 800 € beträgt eine solche Bestellung. Gerade muss Martina wieder Futter bestellen und hat eine Spendensammlung dafür gestartet.

 

Wir von Helficus helfen seit vielen Jahren schon mit unserem monatlichen Abo, durch das von der Firma Alsa Hundewelt einmal im Monat zwei Säcke getreidefreies Hundefutter geliefert wird. Das Futter ist deutlich hochwertiger als das normale Futter vom Großhändler, es ist aber - logisch - auch viel teurer.

 

Doch es gibt Hunde, gerade die älteren oder auch ernährungssensiblen Hunde, die auf das Normalfutter mit Durchfällen reagieren, es einfach nicht gut vertragen. Für diese Hunde bekommt Martina also das getreidefreie Futter, das gut verträglich ist. Man braucht weniger von dem Futter, denn es sind keine Füllstoffe enthalten. Auch die Hinterlassenschaften der Hunde sind geringer, was zusätzlich zeigt, dass das, was drin ist auch vom Körper verwertet wird.

 

Für die Reinigung der Gehege ist es auch eine Erleichterung, wenn kein Durchfall oder wenn weniger Haufen entfernt werden müssen. 

 

Leider können wir es uns nicht leisten mehr von dem Futter nach Spanien zu schicken, denn das ist einfach zu teuer. So bleiben es immer nur einige wenige Hunde, die von dem Futter profitieren. Eben die alten oder empfindlichen.

 

Aisha, die Berner Sennenhündin, die im Refugio Esperanza lebt, die hat die ehrenvolle Aufgabe die ankommende Lieferung immer zu prüfen. Jetzt hatte sie wieder Arbeit.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

04

Jul

2025

Die Müllcontainer Kitten

An einem Müllcontainer am Randstreifen einer viel befahrenen Landstraße wurden sie gefunden. 5 kleine Katzenkinder. Zurückgelassen von irgendjemandem. Irgendwer hat eine Katze, die Junge bekommen hat weil sie nicht kastriert ist und diese hat - natürlich - Kitten zur Welt gebracht.

 

Warum sind die Menschen so achtlos? Warum zeigen sie keine Verantwortung gegenüber ihren Haustieren? Ja, eine Kastration kostet Geld, aber auch in Spanien gibt es immer mal wieder Kastrationsaktionen, die von Vereinen durchgeführt werden.  Dort könnte man doch zumindest seine Tiere hinbringen. Aber nein. 

 

Ist es besser, die ungewollten Katzenkinder auf die Welt kommen zu lassen um sie dann ein einem Müllcontainer zu entsorgen? Vielleicht kümmert sich ja irgendwer darum...  In diesem Fall wieder die die verrückten Deutschen. Sie wollen nicht die Straße entlangfahren und die Kitten nacheinander überfahren dort vorfinden.  Sie wollen nicht, dass die Kleinen verhungern oder verdursten.

 

Vielleicht kommt ja auch ein Tierfänger von der Stadt und "löst" das Problem. 

 

Den Besitzern scheint es egal zu sein. Und die kleinen Leben sind so wenig wert, dass man die Kosten der Verhinderung ihrer Existenz nicht tragen möchte. So kommen etwa zweimal im Jahr neue Kitten zur Welt. Wo sie dann landen? Ob sie jemand rechtzeitig findet und sich ihrer annimmt? Die Katzenstationen sind übervoll weil es einfach zu viele verantwortungslose Menschen gibt.

 

Übrigens kämpfen auch unsere deutschen Tierheime mit dem Problem der vielen ungewollten Katzenbabies und suchen gerade wieder verzweifelt gute Familien da die Anzahl einfach zu groß ist und weitere Aufnahmen kaum möglich. Auch in Deutschland werden zu viele Freigängerkatzen und -kater einfach nicht kastriert.

 

Nun, die 5 Kitten vom Müllcontainer, die gefunden wurden, sind bei einer deutschen Nachbarin von Inge gut untergekommen. Sie leben zur Zeit in einer leeren Pferdebox. Inge hat für die Aufnahme der Kitten Hilfe durch Kittenfutter zugesagt. Die Kleinen können nichts dafür, dass sie ungewollt sind oder waren.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Do

03

Jul

2025

Auch Rosis Streunerkatzen bekommen wieder Futter

Nachdem ich die Bestellung für Inges fellnasigen Schützlinge aufgegeben hatte, konnte ich dank Eurer Unterstützung auch Rosi wieder mit Futter bedenken.

 

Sie ist jeden Tag in der glühenden Hitze Südspaniens unterwegs um den Katzen an ihren Futterstellen mit gutem Nassfutter und Wasser zu versorgen.

 

Gerade wegen der Hitze haben die Tiere einen erhöhten Bedarf an Flüssigkeit. Auch dies ist ein Grund dafür, warum die Streunerkatzen bevorzugt Nassfutter bekommen. Über das Nassfutter bekommen sie zusätzliche Flüssigkeit. Trockenfutter würde zu einem erhöhten zusätzlichen Bedarf an Flüssigkeit führen.

 

Zudem bleibt Rosi bei den Katzen bis sie alles aufgefressen haben. So hat sie die Kontrolle, dass alle Katzen wohlauf sind und auch ausreichend Futter bekommen haben. Sollte eine Katze krank sein oder fehlen, würde ihr das bei der Fütterung auffallen.

 

Bei Zooplus gab es diesmal eine neue Sorte an Smilla Katzenfutter. Dieses ist eine Paté und wird gerade zu super Preisen angeboten. Logisch, dass ich da zugeschlagen habe. 

 

Wie bei Inge habe ich auch bei der Bestellung für Rosi alles an Gratis-Artikeln mit in den Warenkorb gepackt, was es gab. So kommen einige weitere Futterartikel für Katzen und auch für Hunde bei Rosi an. Sollte Rosi davon etwas selber nicht brauchen, wird sie es an andere Tierschützer weitergeben. So ist das immer. Es wäre also schändlich, ein gratis Angebot nicht anzunehmen.

 

Ebenfalls konnte ich wieder Bonuspunkte einlösen und für diese habe ich selbstverständlich auch Futter genommen. Futter ist das, was täglich in großen Mengen benötigt wird.

 

Ich bedanke mich noch einmal bei allen Spendern, die die beiden Bestellungen möglich gemacht haben. Inge bekommt 5 Pakete und Rosi 8, die zum größten Teil schon auf dem Weg nach Spanien sind.

 

Hier ist nun die Bestellung, die wir für Rosis Streunerkatzen tätigen konnten:

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mi

02

Jul

2025

Für Minchen

Der Juli hat begonnen und ein neuer Monat bedeutet auch, dass ich wieder in den Vichter Dorfladen fahre um dort einen Gutschein für Minchen zu kaufen.

 

Minchen wird in der letzten Zeit eher wenig im Dorfladen gesehen. Darauf angesprochen sagte sie, dass die Preise auch dort angehoben werden mussten und sie sich häufigere Besuche einfach nicht mehr leisten kann.

 

Das ist das Problem von so vielen Menschen, die mit wenig Geld über die Runden kommen müssen. Ein kleiner Luxus wie ein Besuch eines Cafés oder der Kauf von Bäckerware ist kaum noch drin.

 

Logisch, der Dorfladen hat auch seine Kosten, die gedeckt werden müssen. Das Personal kostet Geld und demnächst soll der Mindestlohn wieder angehoben werden. Des einen Freud - des anderen Leid. Die Folge ist, dass alles weiter teurer wird denn die Personalkosten müssen auf die Waren umgelegt werden.

 

Dank einer Spende von unserem lieben Walter konnte ich aber gestern wieder einen Gutschein für Minchen kaufen. 50,-- € hatte Walter mir dafür geschickt.

 

Doch, damit nicht genug!

 

Am Wochenende fand in Vicht das jährliche Pfarrfest statt - mit einer Tombola. Und ihr glaubt es nicht, aber mein Bruder hat dabei einen Gutschein vom Vichter Dorfladen in Höhe von 20,-- € gewonnen. Den hat er gerne für Minchen zur Verfügung gestellt und sogar noch weitere 30,-- € draufgelegt.

 

Ich konnte daher gestern zwei Gutscheine für Minchen hinterlegen: den Gewinn und den gekauften über insgesamt 80,-- €

 

 

mehr lesen 1 Kommentare

Di

01

Jul

2025

Im Schweiße des Angesichts

Nicht nur die momentane Hitze in Deutschland lassen mich schwitzen sondern auch die vielen unverhofften Notfellchen, die versorgt werden müssen.

 

Ein Glück, dass ich Euch an meiner Seite habe. Einige von Euch hatten schon für Futter gespendet, als die letzten Bestellungen bereits aufgegeben waren. Dann habt ihr für Nico Geld geschickt, das jetzt ebenfalls in Futter für ihn umgemünzt wurde.

 

Wir werden es schon schaffen, die vielen hungrigen Bäuchlein satt zu bekommen und irgendwie schaffen wir es bestimmt auch alle Findlinge vom Tierarzt untersuchen und behandeln zu lassen. Alle brauchen Wurmkuren und Impfungen, Bluttests und gegebenenfalls Chips und Reisepässe.

 

Hoffen wir, dass wir alle gesund durchbekommen werden. Wir tun  alles, was in unserer Macht steht,.

 

Vor allem Inge ist den lieben langen Tag bei Temperaturen von bis zu 40° damit beschäftigt die Hunde und Katzen zu füttern. Fragt mal, wie sie schwitzt und was sie täglich leistet.

 

Immer wieder kauft sie Nudeln und auch etwas Hühnchenfleisch um das gekaufte Futter damit zu strecken.

 

Inge, was wären die kleinen Fellpopos nur ohne Dich?  Ich kann Dir nur von Herzen danken, was Du alles auf Dich nimmst damit den Tieren geholfen wird.

 

Mit Inge stehe ich natürlich im regen Kontakt. Wir müssen uns absprechen, welches Futter besonders benötigt wird und in welchen Mengen.

 

Heute habe ich mich dann hingesetzt und ca. eine Stunde am PC damit verbracht das beste aus dem vorhandenen Geld zu machen, so daß alle Tierbäuchlein auch satt werden und das bekommen, was sie groß und stark macht.

 

Es ist die Wahnsinn, welche Zeit das in Anspruch nimmt, aber es gibt jedes Mal neue Angebote oder Preise. Passt man nicht auf, bezahlt man am Ende zu viel. Auch wird das gleiche Produkt aus verschiedenen Seiten durchaus mal zu unterschiedlichen Preisen angeboten. Da nutzt alles nicht, nur wirklich alle Seiten zu durchforsten.

 

Am Ende ist dann folgendes herausgekommen für Inges Pfleglinge und die kleinen Müllcontainer-Kätzchen, die bei einer Bekannten vorübergehend untergebracht sind, die von uns aber auch Hilfe beim Futter bekommt.

 

mehr lesen 0 Kommentare