Hilfe für die Ukraine

Wir heißen Sachspenden-Sammelstelle. Und was machen wir? Wir sammeln Sachspenden.

 

Aber wir sammeln schon lange nicht mehr nur für den Tierschutz sondern all das, was Menschen abzugeben haben. Oft bekommen wir zum Glück auch Spenden für Menschen, die in einer schweren Situation sind. So wie die Menschen in den Kriegsgebieten in der Ukraine.

 

Gerade medizinische Hilfsmittel sind für die Menschen heiß begehrt. Wie viele alte Menschen leben alleine in ihren Wohnungen oder Häusern und können ihre Betten kaum oder gar nicht verlassen. Und auch die Menschen in den Krankenhäusern oder Pflegeheimen brauchen ihre Hygieneprodukte oder Hilfsmittel.

 

Dank unserer lieben Spender haben wir wieder einige Mengen an Pflege-Hilfsmittel erhalten. Das sind zum Beispiel Unterlagen für die Betten, auch Spannbettücher für inkontinente Menschen, das sind Masken, da sind Einweghandschuhe, das sind Desinfektionsmittel für Flächen und für Händen, das sind Rollstühle und Rollatoren, das sind Bettpfannen, Duschhocker oder Badewannensitze, das sind Gehstöcke oder alles, was eben alte oder kranke Menschen brauchen. Aber, es ist auch medizinisches Material wie alle Arten an Spritzen, Kanülen, Verbandsmaterial, Kittel für die Pfleger, Krankenschwestern oder Ärzte, alles, was im medizinischen Bereich jeden Tag gebraucht wird.

 

Seit der letzten Abholung für die Ukraine hat sich wieder einiges an Spenden angesammelt, die ich nun weitergeben konnte. Also: die christlich evangelisch baptistische Gemeinde in Düren angeschrieben und einen Abholtermin mit ihnen vereinbart.

 

Die Spenden hatte ich in der Garage bereitgestellt und es war doch wieder eine anschauliche Menge.

 

 

Auch einige Kleidungsstücke konnten ich mitgeben und das ein oder andere Duschgel, Deospray, Taschenlampen, Batterien und Teile, die das Leben erleichtern. Alles, was ihr mir an Spenden zur Verfügung stellt und was benötigt wird, das gebe ich weiter.

 

Vielen lieben Dank für die wunderbare Unterstützung!

 

Die beiden Männer kamen morgens angefahren und gemeinsam haben wir den großen Transporter beladen. In dem sehen die vielen Spenden immer so gering aus, das liegt aber nur an der Größe des Transporters.

 

 

Danke, danke, danke für die tollen Sachen, die ihr gegeben habt und die den Menschen in der Ukraine viel Freude bereiten werden und eine große Hilfe sind.

 

Der letzte Transport hat gerade stattgefunden und man ist auch mit großen Mengen an Lebensmitteln nach Odessa gefahren. Von einigen Landwirten haben sie zum Beispiel tonnenweise überzählige Kartoffeln bekommen. Die Männer sind abends angekommen, haben den riesigen LKW ausgeladen, die ersten Spenden an die Menschen verteilt und haben sich morgens wieder auf den Rückweg gemacht, da die Drohnen unaufhörlich durch die Luft fliegen und jedes verständlicherweise Angst um sein Leben hat und die Situation so schnell wie möglich verlassen möchte. Glücklich sind die, die gehen können!

 

In dieser Situation ist es leider nicht möglich auch noch Fotos zu machen, ich denke, dafür hat jeder großes Verständnis. Man hat sich bei mir mehrfach dafür entschuldigt. Doch ein Menschenleben ist wichtiger als ein Foto.

 

Die meisten Menschen müssen aber mit den Schrecken des Kriegs jeden Tag und jede Nacht leben. Sie können nicht gehen. Sie sind froh, wenn sie etwas Hilfe bekommen um zu überleben. Es sind doch wirklich oft Kleinigkeiten, die schon so viel bedeuten können.

 

Ich danke den Männern von der christlich evangelisch baptistischen Gemeinde aus Düren, die die Sammlungen und die Transporte vornehmen.

 

Und ich danke allen unseren Spendern, die an diejenigen denken, die in schlimmen Umständen und in steter Angst um ihr Leben leben müssen. 

 

 

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