Für mich ist es immer ein gutes Zeichen, wenn eine Tierstation oder ein Tierheim an ihren Möglichkeiten den Tieren zu helfen oder diese unterzubringen arbeitet.
Das zeigt mir, dass man sich Gedanken macht um die Tiere, was sie brauchen, was man verbessern kann und es zeigt mir, dass Spenden helfen.
Eine Tierstation oder ein Tierheim, das alleine nicht einmal in der Lage ist seine Tiere zu ernähren, das ist für mich ein Alarmzeichen.
Natürlich ist es für jede Einrichtung eine große Hilfe, wenn Futterspenden kommen. Diese helfen dabei, dass ungewöhnlich hohe Rechnungen bei den Tierärzten beglichen werden können oder dass eben eine Anschaffung getätigt werden kann.
Sätze wie: "Wenn ihr nicht spendet, dann haben die Tiere kein Futter!" darf es eigentlich nicht geben. Und wenn es sie gibt, dann sollten die Alarmglocken klingeln. Ich kenne Tierheime, die nur so von Monat zu Monat Druck ausüben. Doch, was ist das für eine Leitung? Spenden sind nicht kalkulierbar. Mal kommen sie, oder wie gerade in der momentanen Zeit eben nicht. Was passiert, wenn nicht ausreichend Spenden kommen?
Ich darf keine Tiere aufnehmen, wenn ich nicht in der Lage bin sie zumindest füttern zu können. Meine Meinung.
Wo gut gearbeitet wird, das zeigt sich daran, dass Spenden ein zusätzliches Geld sind, die helfen, dass man ausserplanmässige Kosten stemmen kann. Das sind vor allem eben Anschaffungen, teure Behandlungen von Tieren oder der Ausbau der vorhandenen Möglichkeiten.
Nachdem Lucia von der Protectora La Luz de Laura in Spanien im letzten Jahr die Casa Coral gebaut hat, hat sie jetzt einen kleinen vorhandenen Raum auf dem Grundstück weiter ausgebaut. In diesem Raum waren Rita und ihre Welpen untergebracht, denn sie brauchen Ruhe und Abgeschiedenheit von den anderen Hunden.
Nachdem die Welpen nun alt genug sind und durchgeimpft, können sie mit den anderen Tieren zusammen sein. Und das kleine Gebäude wird von Lucia soweit ausgebaut, dass es demnächst auch als reguläre Unterkunft für weitere Hunde zur Verfügung steht.
Um das kleine Gebäude - ein Raum - herum wurden Platten gelegt als Auslauffläche für die Hunde, die gut sauber zu halten ist.
Dann wurden Dächer errichtet, die den Tieren Schatten und Schutz vor Niederschlag bieten.
Neben dem Gebäude hat Lucia ein großes Waschbecken errichten lassen, wo demnächst im Sommer auch Hunde gebadet werden können. Für Warmwasser ist ebenfalls gesorgt.
Es mag auf den ersten Blick alles nicht so sonderlich spektakulär erscheinen, bedeutet aber wieder einige Plätze mehr, auf denen Lucia Hunde aus den Perreras der Umgebung zu sich holen kann.
Hunde, die nicht mehr in enge Zwinger gepfercht leben müssen. Lucia holt wie ihr wisst vor allem die alten und kranken Tiere zu sich. Diese leiden umso mehr in den Tierheimen.
Damit diese Tiere von Lucia neben ihrer regulären Arbeit bestmöglich versorgt werden können, braucht es neben den Gebäuden auch die entsprechende "Infrastruktur"., wie eben Wasseranschlüsse oder Waschbecken.
Ich bin super glücklich über die weiteren Baumaßnahmen bei Lucia, zeigen sie doch, dass dank unserer Unterstützung weiter an einer guten Zukunft für die Tiere gearbeitet wird. Dass Geld nicht in dubiose Quellen fließt sondern genutzt wird um zu investieren.
Alle, die Lucia und ihre Tiere mit Spenden für Futter, Tierarztkosten oder auch Baumaßnahmen bedenken, können sich über diese Fotos freuen und sehen, dass sie ihr Geld genau an die richtige Stelle gegeben haben.


Helficus
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