Erinnert ihr euch noch an den kleinen Welpen, der plötzlich irgendwo auf einem Feld in Andalusien/Spanien bei Gemüsekisten aufgefunden wurde?
Das wirklich noch ganz kleine Hundemädchen, gerade wohl erst ein paar Wochen als, war plötzlich dort. Keiner weiß, wie sie auf das Feld gekommen ist. Die Vermutung, dass sie dort ausgesetzt worden ist, weil man sie nicht haben wollte, die liegt nahe.
Viel zu jung war das Hundekind um alleine in der großen Welt voll von Gefahren zurecht zu kommen. Zudem, wer würde es schon übers Herz bringen wegzuschauen und sie ihrem Schicksal zu überlassen? Dort, wo die großen Gemüse- und Obstfelder sind, dort rasen täglich die LKWs über die engen Straßen um die Ernten abzuholen. Sollte dort ein Welpe leben? NEIN.
Zur der Zeit war Inge gerade in Spanien und ihre Nachbarin arbeitete auf einem der Felder. Sie meldete sich besorgt bei Inge und bat um Rat, was mit dem kleinen Welpen, der allerdings einmal ein großer Hund werden würde, passieren sollte.
Inges Antwort war vorprogrammiert: "Mitbringen, wir schauen, was wir machen können. Da kann die Kleine nicht bleiben." Und so verbrachte die Minimaus die erste Nacht bei Inge im Gästezimmer. Das passte doch, oder?
Inge fuhr mit der Kleinen am nächsten Tag zu Tierarzt, damit sie untersucht wurde, entwurmt wurde und ihre erste Impfung bekam.
Wir hatten hier zugesagt, dass wir die Kosten für die Impfungen etc. übernehmen werden. Das haben wir auch gemacht.
Doch Inge und Peter standen kurz vor ihrer Rückreise nach Deutschland und für das Hundemädchen musste eine Bleibe gefunden werden.
Dank guter Kontakte war das auch schnell der Fall und ein Platz in einer leeren Pferdebox bei Rebecca wurde als Übergangslösung gefunden. Dort waren auch schon einmal die "Müllcontainer-Kitten" untergebracht gewesen.
Schnell gab es auch eine Familie, die die kleine Hündin aufnehmen wollte und auch sofort abholte. Sie bekam den Namen Lala.
Mit erwachsenen Hundefreunden an ihrer Seite hatte Lala das große Los gezogen und wurde fortan von ihren Menschen verwöhnt. Die erforderlichen Impfungen wurden gemacht, wir hatten sie im Vorfeld beim Tierarzt bereits bezahlt.
So ein kleines Hundekind, das wächst jeden Tag und dass in Lala noch einiges an Größe steckte, das war schon auf den ersten Blick zu erkennen.
Wir haben neue Fotos von ihrer Familie bekommen und auch ein kleines Video (das seht ihr bei Facebook). Die Familie ist mit dem Wirbelwind sehr glücklich und Lala hat alle Menschen und ihre Hundekumpels um die kleine Kralle gewickelt.
Lala ist mittlerweile ein frecher Teenager-Hund geworden.


Auch in diesem Fall würde ich mal wieder sagen: alles richtig gemacht! Lala wurde der Verbleib in einem Tierheim erspart. Wer weiß, ob sie dort überhaupt ein zu Hause gefunden hätte und falls doch, dann vielleicht als Wachhund - im schlimmsten Fall an einer Kette - um ein Landgrundstück zu bewachen.
Nein, Lala sollte so nicht enden und das Schicksal hat es gut mit ihr gemeint. Sie wurde zufällig auf dem richtigen Feld ausgesetzt und hat Hundefreunde gefunden, die sich gemeinsam um sie gekümmert haben und ihr eine Familie, in der sie ein Teil dieser ist, gefunden haben.
So sollte jedes Tier leben! Geliebt und als Teil einer Familie.
Danke an alle Beteiligten, die Lala ein solch schönes Leben ermöglicht haben. Weil sie nicht weggeschaut haben sondern gemeinsam, dank vieler guter Kontakte das richtige Leben, den richtigen Platz für sie gefunden haben.
Lala passt zum Dank gut auf ihre Familie auf.
Wir freuen uns schon auf weitere Fotos, denn ausgewachsen ist sie noch lange nicht.

Helficus
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