Manchmal vergeht die Zeit so rasend schnell.
Es ist schon im Oktober des letzten Jahres gewesen, dass Rosi den verletzten Kater Valiente in die Tierklinik von Huelva in Spanien gebracht hat.
Valiente war ein Streunerkater, der plötzlich verletzt an einer Futterstelle aufgetaucht ist. Wahrscheinlich war der Kater von einem Auto angefahren worden. Keine Frage, dass dem Tier unbedingt geholfen werden musste.
So wurde Valiente von Rosi in die Tierklinik gebracht, dort geröngt und es wurde festgestellt, dass seine Hüfte kompliziert gebrochen war.
Eine hohe Rechnung war zu erwarten. Doch Rosi wollte diese mit einer Tierschutzkollegin, die ebenfalls Streunerkatzen füttert, teilen und monatlich bei der Tierklinik abstottern. Alleine durch die täglichen Fahrten zu den Futterstellen und den Kauf von Futter für ihre Kostgänger ist Rosi schon finanziell sehr stark belastet. Dazu ist ihr Mann schwer krank.
Als wir hier von dem Notfellchen Valiente und den Sorgen um seine Kosten für die Behandlung gehört haben, haben wir alle spontan zugesagt, dass wir Rosi helfen werden. Nicht nur mit den Futtersendungen, die sie von uns bekommt sondern auch mit den Kosten für die Operation, die Rosi zu tragen hatte.
Dank eurer Hilfe konnten wir Rosis gesamten Anteil an der Operation bezahlen und Rosi musste nicht monatliche Ratenzahlungen tätigen.
Nachdem Valiente operiert war, musste er noch einige Zeit in der Tierklinik bleiben, bevor er in die Quarantäne des Tierheims APAPA umziehen konnte. Dort hatte er Ruhe und Rosi besuchte ihn täglich. Bei ihren besuchen massierte Rosi Valientes Beinchen, damit die Muskeln stimuliert wurden.
Lange aber nutzte Vali (so nennt ihn Rosi liebevoll) das Beinchen jedoch nicht und es blieb zu befürchten, dass er kein Gefühl in diesem hatte. Es wurde schon von der Amputation gesprochen.
Doch Rosi war dagegen und vertraute in Vali. Der Kater ist so lieb und hat so viel Lebenswillen.
Das ist Vali heute.
Er lebt zwar weiterhin in der Quarantänestation des Tierheims APAPA und Rosi kommt weiterhin um ihn zu versorgen und sich um ihn zu kümmern, aber er nutzt mittlerweile sein Beinchen!
Sogar in die Boxen, die etwas oberhalb stehen springt Vali hinein und heraus.
Rosi ist mächtig stolz auf ihren kleinen Freund. Sie ist glücklich, dass sein Bein nicht abgenommen wurde sondern dass er vielleicht irgendwann als vierbeiniger stolzer Kater wieder zurück in seine gewohnte Umgebung an der Futterstelle umziehen kann.
Dafür muss er aber völlig genesen sein. Und klar, Rosi entlässt ihn nicht gerne wieder auf die Straße. Ob Vali aber im Tierheim die Vorzüge eines Lebens bei den Menschen und in einem Haus akzeptieren wird, das bleibt fragwürdig. Er ist die Freiheit gewohnt.
Hier habe ich noch einmal für Euch die Fotos von Valis Hüfte und Beinchen vor der Operation.
Vali ist wieder einmal ein Beispiel dafür, wie sehr Tierschutz sich lohnt. Wie sehr es sich lohnt um jedes Tier zu kämpfen. Manchmal ist es besser nicht den schnellen Weg zu nehmen sondern den steinigen.
Vali lebt. Vali hat seine 4 Beinchen noch und Vali freut sich immer, wenn Rosi zu ihm kommt.
Rosi hatte das richtige Gefühl. Sie hat Vali nicht aufgegeben und wollte uns auch nach all den Monaten an dem Erfolg teilhaben lassen.
Spender müssen wissen, was mit ihrem Geld passiert. Transparenz ist für mich besonders wichtig. Ihr alle habt geholfen, damit Vali buchstäblich wieder auf die Beine kommt. Und diesen Erfolg sollt ihr sehen.
Spendengelder wurden nicht verbrannt. Sie wurden so eingesetzt, wie ihr es vorgegeben habt: für die Gesundheit von Kater Valiente. Und die Gelder haben ihren Erfolg gebracht.
Freut euch heute mit Rosi, Valiente und mir, dass es dem Katerchen mittlerweile wieder gut geht. Es brauchte Monate, aber jeder Tag war ein Schritt zurück in ein freien Leben.

Helficus
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Karl-Heinz Pischke (Dienstag, 14 April 2026 19:01)
Ich habe mich sehr über die guten Nachrichten von dem Süßen gefreut! Vielen Dank!
Claudia (Mittwoch, 15 April 2026 07:39)
Es ist doch schön, wenn es auch mal gute Nachrichten gibt, oder?
Diese gehören einfach hier hin.