Ein Leben ohne Schmerzen

Was ist es wert ohne Schmerzen leben zu dürfen?

 

Für uns Menschen ist das sehr viel wert. Wir geben viel Geld für unsere Gesundheit aus und auch für die Vorsorge. Wir alle wollen morgens möglichst schmerzfrei aufwachen und dann den Tag auch so verbringen.

 

Haben wir einmal Schmerzen, dann wissen wir wieder zu schätzen, wie schön das Leben doch ist, wenn diese nicht mehr da sind.

 

Für unsere Tiere machen wir alle hier dies auch, so weit wie es irgendwie machbar ist, möglich. Auch sie sollen ohne Schmerzen leben dürfen. Sie sollen nicht leiden. Sie haben es doch verdient an unserer Seite ein gutes Leben zu leben.

 

Leider ist dies aber nicht immer die Regel. Viele Tiere erleiden und erdulden Schmerzen, weil sie sich selber nicht helfen können. Sie sind abhängig von den Menschen.

 

Wie viele Menschen können sich die Tierarztkosten für ihr Tier nicht mehr leisten? Wie viele sparen schon überall um irgendwie eine Hilfe möglich zu machen. Aber, es gibt auch die Menschen, die Tiere dann, wenn sie anfangen Bedürfnisse zu entwickeln weil sie älter oder krank werden und Geld kosten, einfach weggeben. Dann hat das Tier einfach ausgedient.

 

Undankbar und herzlos sind diese Menschen. Sie stellen sich der Verantwortung, die sie haben, nicht. Weg mit dem, was nur kostet. Das, was das Tier ihnen gibt, das sehen sie durch ihre verhärteten Herzen ohnehin nicht.

 

Lucia von der Protectora La Luz de Laura in Spanien nimmt sich dieser Tiere an so gut sie kann. Zieht ein Hund bei ihr aus, nimmt sie sofort den nächsten aus einer der Tötungsstationen auf. Sie sieht das kleine Leben, die Seele, das Tier, das auch ganz einfach nur schmerzfrei sein möchte und es mehr als verdient hat. Viele Tiere leiden schon Jahre still bevor sie Hilfe bekommen.

 

Natürlich kostet Lucia das eine Menge Geld. Geld, das nur über Menschen mit Herz wieder reinkommen kann. Ohne Spender, die helfen, die ebenfalls die Tiere lieben wie ihre eigenen, könnte Lucia die Tiere nicht retten und behandeln lassen. Zu hoch sind die Kosten, die täglich entstehen.

 

Wir haben hier in den letzten Tagen Geld gesammelt für die neuesten zwei Zugänge bei Lucia. Kira und Trini heißen die beiden kleinen Hündinnen, die dringend behandelt bzw. operiert werden müssen, weil ihre Menschen das Leiden der Tiere egal war.

 

Dank Euch, die ihr so viel Herz bewiesen habt, konnten wir heute Geld für die Begleichung eines Teils der Tierklinikrechnungen an Lucia schicken.

 

 

Helfer brauchen Hilfe!

 

Dieser Satz ist so richtig und wichtig. Ohne Hilfe durch andere kann kein Helfer helfen. 

 

Wir sind es, die Lucia und all den anderen Menschen, die vor Ort sind und die täglich um die Tiere kämpfen, den Rücken stärken müssen. Wir müssen ihnen die Sorgen nehmen, die sie zusätzlich auffressen. Wir müssen ihnen Spielraum schaffen, damit sie handeln können. Wir müssen ihnen zeigen: wir stehen an deiner Seite und helfen dir bei deiner Aufgabe.

 

Das gibt so viel Kraft. Ich weiß, wovon ich spreche.

 

Ohne diese Zeichen verzweifelt man schnell. Man hat zu der Bürde des Helfens auch noch die Sorgen der Finanzierung zu tragen. Man liegt nachts wach, weil man nicht weiß, wie es weitergehen soll und wie man weitermachen kann.

 

Wir alle müssen leider unsere Gürtel enger schnallen. Das ist so. Viele sehr hohe Kosten belasten auch uns jeden Tag. Dennoch können wir uns immer wieder auch etwas Gutes gönnen. Etwas, das nicht wirklich lebenswichtig ist. Das ist auch gut so und das soll auch so sein.

 

Viele haben Sorgen, was noch kommen wird und legen lieber etwas Geld zur Seite. Auch das ist verständlich. Aber, was ist mit denen, die jetzt Hilfe brauchen? Sollten wir nicht wenigstens versuchen auch ein kleines Bisschen ihnen zu helfen? Ihnen die Schmerzen zu nehmen, wie  Kira und Trini? 

 

Da wir eine Gruppe sind, zählt jeder noch so kleine Beitrag. Jeder Euro hilft, damit am Ende eine größere Summe entsteht, durch die wir Sorgen und Schmerzen nehmen können. Ist dieser Euro das nicht wert?

 

Ich bedanke mich bei allen Spendern, die im letzten Blog aufgelistet sind, für ihre Hilfe. Hilfe für ein Leben ohne Schmerzen.

 

Wir können alleine nicht alle Rechnungen tragen, aber wir können dabei helfen, dass sie kleiner werden und mit anderen zusammen können wir für eine weitere Hilfe für die Tiere sorgen.

 

 

Trini wird am Dienstag operiert und die große Hernie (Leistenbruch) wird entfernt.

 

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