Wo nutzt Futter wirklich etwas?
Nicht in einem Lager, nicht in einer Garage, nur bei den Tieren und in deren Näpfchen.
Jeder Tierfreund ist glücklich, wenn er Futter für seine Liebsten bekommt. Seine Vierbeiner sollen jederzeit versorgt sein. Ich denke, so geht es uns allen. Es ist beruhigend zu wissen, dass Futter vorhanden ist.
Ein Tier bei sich aufzunehmen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Diese Verantwortung beginnt damit, dass sichergestellt werden muss, dass das Tier keinen Hunger leidet. Auch muss sichergestellt sein, dass es dem Tier an nichts fehlt. Keine sicherer Ruheplatz, keine Vorsorge gegen Krankheiten, keine Medizin.
Ein Thema, das gerne übersehen wird, wenn es darum geht Tiere von der Straße oder irgendwo aus schlechter Haltung oder vor dem Tod zu retten. Da wird schnell nach Tierschützern gerufen: "Rettet das Tier!" Man ist gerne bereit Geld für eine etwaige Auslöse zu bezahlen, doch den Rattenschwanz der dann für den Tierschützer, das Tierheim, die Tierstation erst folgt, den vergisst man. Ist das Tier erst einmal in Sicherheit, dann ist man schon zufrieden. Doch dann geht es doch eigentlich erst richtig los.
In Patras/Griechenland kümmert sich Maria Theofanopoulou um Streunertiere. Auch in Griechenland leben jede Menge Hunde und Katzen irgendwo auf den Straßen oder in den Feldern. Sie suchen täglich nach Futter und nach einem Platz, an dem sie Ruhe finden.
Anja und ihre Mutter Ilse kümmern sich seit vielen Jahren schon darum, dass Maria für die Tiere Futter bekommt. Sie sammeln bei uns Spenden für die Tiere und senden diese zu Maria.
Wir waren bei unserer "Tour de NRW" auch in Dortmund und haben dort für die griechischen Fellnasen Futter abgegeben.
Anja hat sich die Mühe gemacht und hat alles noch einmal für ein Foto zusammengestellt. So seht ihr, welche Menge an Futter wir überlassen konnten.
Große Säcke mit Hundefutter, die gut zu packen sind, große Dosen mit Hunde-Nassfutter, die dafür sorgen, dass an einer Stelle viel Futter verteilt werden kann ohne dass zig kleine Dosen aufgemacht werden müssen, dazu viel Welpenfutter, denn die Zeit des Nachwuchses, der ungeplant geboren wird, die beginnt jetzt überall.
Bekommen die Kleinen gutes Futter, dann entwickeln sich ihre Knochen und ihre Organe besser und sie sind besser gestärkt um Krankheiten zu überstehen. Krankheiten, die auf den Straßen überall auf sie lauern.
Nun nutzt das Futter, wie schon geschrieben nicht so viel, wenn es noch in Deutschland steht und die Tiere in Griechenland Hunger haben.
Direkt nach ihrem Urlaub haben sich Anja und Ilse daher an die Arbeit gemacht und haben die nächste Palette mit Futter gepackt.
Da ist unser Futter mit drauf. Nun wird es bald in Griechenland bei Maria ankommen, die es dort an die Tiere dort verfüttern kann.
Anja und Ilse freuen sich natürlich nicht nur über Futterspenden, sie sind auch dankbar, wenn jemand bei den Kosten für den Transport der Paletten nach Griechenland finanziell hilft. Eine Spedition nimmt das Futter mit, doch diese tut das auch nicht kostenlos.
Dies ist dann wieder der nächste Schritt, der gerne vergessen wird. Man hat ja Futter gespendet. Wie es nach Griechenland kommt? Ja - die schicken doch Paletten dorthin! Stimmt, aber wer bezahlt den Transport?
Ich freue mich, dass wir mit Futter helfen konnten. Dass so viel Hilfe bei Marias Fellnasen in Patras ankommen wird.
Euch allem wünsche ich einen schönen Ostermontag.
Unsere Ostergeschenke sind unterwegs zu den Tieren in Spanien und in Griechenland.
Danke an alle, die mithelfen, dass auch die Tiere in den Tierstationen oder auf den Straßen vom Osterhasen nicht vergessen werden.
Helficus
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