Es passiert so sicher wie das Amen in der Kirche.
Im Frühjahr werden "plötzlich" überall Kitten geboren. Ungewollt. In Familien genauso wie auf den Straßen.
Der Tierschutz setzt schon alles darauf, dass Katzen kastriert werden. Egal ob es sich um Besitzerkatzen oder Streunerkatzen handelt.
Vielerorts werden vergünstigte Kastrationen angeboten. Es kostet den Tierschutz Unmengen an Geld, dennoch sind viele Besitzer unvernünftig, lassen ihre Tiere nicht kastrieren, und es gibt trotz aller Bemühungen weiterhin zu viele Streunerkatzen, die nicht kastriert sind.
Das Ergebnis von Freigängerkatzen und Freigängerkatern sind Kitten. Kleine unschuldige Wesen, die in vielen Fällen irgendwo versteckt geboren werden und die
in ein schwieriges Leben geboren werden.
Unser Herr Pröhuber und seine Lebensgefährtin Frau Rombach haben aus einem solchen Wurf an Kitten drei kleine Kätzchen notfallmässig bei sich aufgenommen. Die Kleinen wurden entdeckt und die Tierschützer haben sofort reagiert. Die Kleinen, wurden auf mehrere Stellen aufgeteilt, Zu Herrn Pröhuber und Frau Rombach kamen drei der Winzlinge.
Die Mama der Kitten wurde nicht gesehen und zum Zeitpunkt des Fundes waren die Kleinen schon in einem sehr schlechten Zustand.
Schaut mal, wo sie entdeckt wurden...
Irgendwo zwischen Abfallsäcken, die als Ersatznest aufgerissen waren.
Pröhubers schrieben uns von ihren Neuzugängen und wir konnten zum Glück sofort reagieren.
Ich hatte - was kommen würde, egal wo war doch schon klar - frühzeitig ein Sonderangebot zu Welpen-/Kittenmilch genutzt. Damit war diese bei mir nun vorrätig und wir konnten damit sofort Pröhubers und auch der Katzenhilfe eine wichtige Hilfe geben.
Die Katzenhilfe geht gerade ebenfalls unter in Kitten, die irgendwo gefunden werden und die in einem desaströsen Zustand sind.
Glücklich über unsere Hilfsmöglichkeit amen Herr Pröhuber und Frau Rombach ganz schnell angesaust um das so händeringend benötigte Milchpulver in Empfang zu nehmen und sofort an die Stellen, die wie sie so kleine Kitten haben, die mit der Flasche versorgt werden müssen, zu verteilen.
Solches Milchpulver ist leider sehr teuer und wird dennoch für die Winzlinge dringend benötigt. Ein Produkt, das selten mal als Spende kommt, dabei sichert es Leben.
Wir haben gerne sofort alles, was wir an Milchpulver hatten, abgegeben. Für die nächsten Winzlinge wären wir sehr glücklich, wenn ihr uns vielleicht mit Milchpulver für die Tierkinder helfen könnten. Denn, diese kommen! Sie sind ja jetzt schon da und es werden noch mehr werden.
Bitte, falls ihr könnt, dann schickt uns Milchpulver für die nächsten Notfellchen.
Solltet ihr irgendwo ein Sonderangebot daran sehen, könnt ihr es mich auch gerne wissen lassen.
Leider haben trotz aller Bemühungen zwei der drei Kitten bei Pröhubers es nicht geschafft den ersten Tag zu überleben. Um das dritte Zwergilein kämpften die beiden mit allen Kräften. Dennoch hat auch dieses Kleine es nicht geschafft und ist gestern Abend seinen Geschwistern über die Regenbogenbrücke gefolgt.
All dieses Leid wäre zu verhindern gewesen, wären mehr Katzen und auch Freigängerkater kastriert.
Für die Tierschützer ist jeder Kampf um ein Leben etwas, was an die Substanz geht. Körperlich und psychisch. Den Tieren, die in so vielen Fällen qualvoll sterben, wäre viel erspart gewesen.
Bitte, sprecht immer wieder alle Menschen darauf an, ob ihre Katzen und Kater (ja, auch die decken nämlich Streunerkatzen) kastriert sind. Damit das Sterben der Tierkinder ein Ende nimmt und das traurige Leben der Streunertiere endlich reduziert wird.
Ebenso wichtig ist es, dass alle Tiere, aber besonders die Freigänger, einen Chip bekommen und bei den Haustierregistern registriert werden. Nur so können die Tiere immer zu ihren Besitzern zurück, falls sie sich mal verlaufen.
Ich bedanke mich bei allen Spendern, die durch ihre finanzielle Unterstützung möglich gemacht hatten, dass Milchpulver auf Vorrat gekauft werden konnte, das jetzt zur Verfügung stand als es dringend und sofort benötigt wurde.
Wir haben die Leben der Kleinen zwar nicht retten können, sie waren wohl schon zu schwach, aber hoffen und beten wir, dass andere Kitten dank des Milchpulvers überleben werden.

Helficus
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Katja M (Freitag, 03 April 2026 20:06)
Wie traurig. Dank an die Pröhubers für den Kampf um das Leben dieser drei kleinen Waisen.
Claudia (Samstag, 04 April 2026 10:03)
Ja, es ist so traurig um die drei kleinen Seelchen.
Es wurde alles getan, aber sie waren noch zu jung und wohl schon zu lange alleine am Fundort.
Auch für diejenigen, die alles tun, damit die Tiere überleben ist es schwer, wenn sie einen Kampf verlieren.