Kinderglück

Guten Morgen Welt!

 

Ich danke allen, die sich daran beteiligt haben, dass die Kinderkleidung gekauft und bezahlt werden konnte. So viele kleine Augenpaare werden leuchten, wenn sie die schöne Kleidung geschenkt bekommen!

 

Um es noch einmal deutlich zu erklären: Die Familien werden von Sozialarbeitern und die Tiere von Tierärzten betreut. Die Familien leben auf meist abgeschiedenen Dörfern in Nord-Ost Rumänien in bitterer Armut. Oft gibt es nicht einmal Strom oder fließendes Wasser in den Häusern. 

 

Doch, die Familien bekommen Unterstützung. Diese gibt es aber nur, wenn bestimmte Auflagen erfüllt werden. So müssen die Kinder regelmäßig die Schule besuchen und die Eltern müssen die Tiere der Familie gut behandeln und pflegen. Wird eine Bedingung nicht eingehalten, gibt es keine Hilfe mehr. Dies ist der große Unterschied zu anderen Vereinen der humanitären Hilfe. Die Hilfsempfänger müssen etwas dafür tun, dass sie Hilfe bekommen. Kleinigkeiten, die jeder problemlos erfüllen kann. Es werden keine Abhängigkeiten geschaffen sondern Hilfe für eine bessere Zukunft gegeben.

 

Das ist der Bogen zum Tierschutz. Zudem erhalten die Kinder in den Schulen und Kindergärten Tierschutzunterricht. Sie lernen dort, wie Tiere leben sollten und welche Bedürfnisse sie haben. Durch Tierärzte und Sozialarbeiter.

 

Diesen Kindern können wir nun eine große Freude machen. Sie bekommen dank unserer Aktion niegalnagel neue Kleidung! Sie werden einmal nicht in abgetragenen Sachen in die Schule gehen müssen und dort gehänselt oder ausgegrenzt werden.

 

Die Rechnung für den Kauf der riesigen Menge an Kleidung ist bezahlt und die Kleidung hat sich bereits auf den Weg gemacht, damit sie bald schon in Rumänien ankommen wird.

 

Erst habe ich Pakete gepackt und diese versendet.

 

 

Dies sind nur ein paar Beispielfotos, denn ich hatte zudem noch einige neue Kleidungsstücke hier, die ebenfalls gespendet worden waren, und auch diese sollten zu den Kindern. Hier einige Fotos davon, damit die Spender ihre Sachen wiedererkennen. 

 

 

Die wunderbaren Kleidungsstücke, die uns unsere Sandra E. aus dem "Rausverkauf"  besorgt hatte und für die wir die Spenden gesammelt hatten, habe ich euch alle detailliert hier bereits gezeigt. Auch diese haben sich teilweise schon auf den Postweg gemacht.

 

Ihr seht, es war zusammen mit den anderen Spenden wirklich für jeden etwas dabei.  So gab es Jeans, Softshell-Jacken, Winterjacken, Oberteile, Kleider, Socken, Strumpfhosen und Strümpfe, Shirts in allen Varianten, kurze Hosen für den Sommer...  Alles Neuware.  Damit muss sich kein Kind, mag die Familie auch noch so arm sein, schämen. 

 

Viele Pakete haben in der Zwischenzeit die Helficus Sammelstelle verlassen.  Die Portokosten stiegen rasant in die Höhe.

 

Plötzlich bekam ich eine Nachricht, dass wir Futterspenden für Hunde und Katzen abholen dürften. Wow! Was für eine Freude! Unser Lager war ja dank der großen Spendenverteilungen mittlerweile wieder leergefegt.

 

Könnte man denn nicht vielleicht die Spendenabholung mit der Lieferung der noch hier befindlichen Kleidungsstücke verbinden? 

 

Es wurde geplant, gerechnet, überlegt. Schafften wir es, eine Tour zusammen zu bekommen, bei der möglichst viel an einem Tag erledigt werden könnte, damit sich die hohen Kraftstoffpreise auch rechnen würden? 

 

Dafür mussten viele Leute mitspielen und eben genau an diesem Tag auch Zeit haben.

 

Es dauerte wirklich etwas, doch wir haben es geschafft! Am Samstag stand eine "Tour de NRW" an.

 

Wenn die Kleidungsstücke, die noch hier waren, nun nicht mehr mit der Paketpost versendet werden musste, wenn wir aber auch Platz im Wagen für das Futter brauchten (hier wussten wir nicht, wie viel es sein würde), dann musste die Kleidung so verpackt werden, dass wir sie platzsparend verstauen konnten.

 

Gesagt - getan!

 

Ich besorgte große Vakuumbeutel, in denen die Kleidung sicher verpackt werden konnte, und die am Ende nur noch einen Bruchteil des Platzes in Anspruch nehmen würden.

 

 

Damit die Sozialarbeiter vor Ort weniger Arbeit haben, habe ich die Kleidung bevor sie in die Vakuumbeutel kamen sortiert. 

 

 

Aus riesigen Kartons wurden  flache Säcke.

 

 

Und diese flachen Säcke wurden anschließend noch beschriftet, damit vor Ort sofort klar ist, was sich in ihnen befindet. 

 

Die Sozialarbeiter müssen schließlich bei ihren Fahrten in die Familien wissen, was angekommen ist und was sie aus welchem Beutel mitnehmen können.

 

Nun hatten wir ja noch die vielen Paare an Stiefelchen für die Kinder und einige Paare Schuhe für Erwachsene. Die konnten nicht in solche Beutel, die wurden separat platzsparend eingetütet.

 

 

Hui, dieser riesige Sack war am Ende ganz schön schwer geworden. Die Schuhe für die Erwachsenen habe ich separat eingepackt.

 

Am Ende wurde der Sack sicher verschlossen und beschriftet.

 

 

Das waren die Vorbereitungen für die "Tour de NRW" am Samstag.

 

Doch, von der werde ich in einem weiteren Blog berichten. Hier habt ihr heute schon so viel zu lesen und anzuschauen.

 

Glaubt mir, die Planung und die Vorbereitungen nehmen oft alleine so viel Zeit in Anspruch, das kann man sich kaum vorstellen. Aber, alles soll ja auch passen, nichts sollte vergessen werden und eine gute Planung ist die halbe Miete.

 

Natürlich habe ich mich geärgert, dass so viele Pakete schon für wirklich teures Geld (nur ein 20 kg Paket bei DHL kostet schon 18,99 €) versendet worden waren. Aber, die Fahrt kam unerwartet und plötzlich, damit war vorher nicht zu rechnen.

 

Glücklich, wenigstens diese vielen Sachen nicht versenden zu müssen, ich denke es wären noch einmal gut 5 oder 6 Pakete geworden..., habe ich die Kleidung am Freitag in den Wagen geladen, diesen noch einmal vollgetankt und dann ging es am Samstag los.

 

Bernd F. war auch auf die Schnelle zeitlich flexibel genug um mitzufahren. Danke dafür!

 

Bleibt dran, wenn ihr wissen wollt, wie der Samstag verlaufen ist und was wir alles erlebt haben.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Katja M (Dienstag, 31 März 2026 04:44)

    Viel, viel Arbeit bevor es überhaupt los geht. Danke dafür!

    Das, was du noch an neuer Kleidung im Lager hattest, ist ja auch noch eine riesige Menge gewesen, wie man sieht. Toll!

    Ich finde das Konzept von Equiwent gut. Win-Win für Tiere und Menschen.
    Die Kleidung wird viel Freude bereiten und vermutlich auch Sorgen nehmen bei den Eltern.

  • #2

    Claudia (Dienstag, 31 März 2026 09:13)

    Danke Katja.

    Genau so ist es. Die Eltern UND die Kinder werden beschenkt durch die schöne Kleidung. Und das Konzept von Equiwent passt 1:1 zu dem, mit dem wir vor vielen Jahren begonnen haben. Tieren zu helfen und die Menschen, die für diese verantwortlich sind, nicht zu vergessen sondern für gutes Verhalten zu belohnen.