Noch während wir am Samstag nach der Rückkehr von Bernd und Vova den Wagen entluden, rief Inge schon Herrn Pröhuber an.
Welchen Sinn hätte es auch gemacht das mitgebrachte Katzenfutter erst ins Lager zu räumen um es kurze Zeit später wieder rauszuschleppen?
Für so etwas sind wir alle zu alt *lach*
Herr Pröhuber und seine Lebensgefährtin sagten umgehend zu bei uns vorbeizukommen um Katzenfutter abzuholen. Das letzte Futter, das wir überreichen konnten ist bereits in den Katzenmägen verschwunden denn man behält es nicht nur für sich sondern gibt auch Damen, die für die Katzenhilfe Aachen ca. 400 Streunerkatzen versorgen, etwas ab.
Herr Pröhuber versorgt Streuner in Simonskall in der Eifel und in Eilendorf bei Aachen. Für diese braucht er immer Futter, doch wenn er Spenden bekommt, dann gibt es davon auch ab.
Als mein Wagen bis auf die Kartons mit dem Pflegebedarf leer war machte ich mich an die Arbeit Spenden zu sortieren um die Zeit bis das Katzenfutter abgeholt wurde sinnvoll zu nutzen.
Neben den Paletten mit großen Katzennassfutter-Dosen konnten wir noch einige Beutel mit Trockenfutter für Katzen mitgeben, ein Katzenklo und Leckerchen für die Samtpfoten.
Da war doch wieder eine schöne Menge zusammengekommen. Das Herz eines Tierfreundes hüpft, wenn man sieht, wie viel man helfen kann. Ich glaube, unsere Herzen kamen an Wochenende gar nicht mehr in den richtigen Takt vor lauter hüpfen.
Ich hatte bei mir im Lager noch Styropor-Boxen und wunderbare Naturfaser-Matten, die in Kartons für den Versand von Kühlwaren als Isolierung verwendet werden. Beides war in Spendenkartons bei mir angekommen. So etwas schmeiße ich nicht achtlos weg. Wenn etwas Kälte hält, dann hält es auch Wärme und so ist es eine Möglichkeit Unterschlüpfe für Streunerkatzen damit zu isolieren, damit die Tiere bei Kälte nicht frieren.
Sind Styropor-Boxen groß genug, dann kann man aus ihnen einen Unterschlupf für eine Katzen basteln. Deckel zukleben, ein Loch in die Seite und fertig ist die Box, die wärme und Schutz bietet. Wenn man hat kann man das Werk noch mit Klebefolie oder einer alten Garten-Tischdecke bekleben, dann ist sie lange gegen Nässe geschützt.
Auch hatte ich noch Katzen-Spielzeug, kleine Fellbälle die beim Spiel so schön rasseln, im Lager. Das war doch genau das richtige für die Pflegestellenkatzen der Streunerhilfe.
Auch diese Spielzeuge waren sehr willkommen und die Fellnasen haben demnächst viel Beschäftigung während sie auf eine Familie hoffen, die sie bei sich aufnimmt.
Als auch dieser letzte Karton noch übergeben war, war für mich auch die Zeit gekommen Tierschutz mal Tierschutz sein zu lassen. Meine Hunde hatten Hunger und auch sie brauchen ihre Zeit, in der sich Frauchen mal nur um sie kümmert.
Es war ein langer Tag, wir alle waren abends wohl ziemlich platt aber auch glücklich über das, was wir erreicht hatten.
Am Sonntag ging es weiter. Dazu lest ihr im nächsten Blog.
Helficus
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