Spenden für die Streunerhunde in Patras/Griechenland

Am Samstag stand wieder eine Spendenfahrt an. Diesmal sollten Futter- und Sachspenden für die Tiere in Patras/Griechenland zu Anja und Ilse in Dortmund gebracht werden.

 

Anja und Ilse packen ständig große Paletten mit Hilfsgütern für Maria Theofanopoulou, die in Patras die Streunertiere versorgt. Hier helfen wir auch schon seit vielen Jahren, damit es den Tieren möglichst an nichts fehlt.

 

Da Bernd F. am Samstag bereits um 8 Uhr losfahren wollte um möglichst die größten Staus zu vermeiden, hier das für mich, dass ich ihm den großen Wagen vorab mit Spenden fertig beladen musste.

 

Also hieß es: in die Hände gespuckt und alles Teil für Teil in den Wagen gepackt. 

 

 

Die großen Dosen mit Hundefutter enthalten jeweils 1,25 kg. Die sind prima überall dort, wo viele Tiere aus einmal gefüttert werden müssen. Sie machten wegen des Gewichts und weil sie schnell bei der Fahrt durcheinanderfallen könnten, dien Anfang bei der Ladung.

 

 

Es folgten jede Menge Leckerchen für die Hunde.

 

Weiter ging es mit einem Beutel voll mit Leinen, Halsbändern und Geschirren, einem riesigen Beutel voll mit getrockneten Kälberblasen als Kaubeschäftigung, und Hunde-Trockenfutter in allen Gebindegrößen.

 

 

Einen ganzen Karton voll mit gesammelten Nahrungsergänzungsmitteln für die Hunde konnten ich einladen, einen Karton voll mit Würsten, die Nassfutter enthalten und einen Karton voller Adventskalender für Hunde, die letztes Jahr wohl nicht verkauft worden waren. Egal, die Leckerchen darin schmecken den Tieren auch nach Weihnachten.

 

 

Von den Leckerchen für Hunde, die wir den Samstag zuvor abholen durften. kamen ebenfalls ganz viele mit ins Auto.  Zwischen die Kartons haben ich weitere Nassfutterdosen gestellt, so dass diese beim Öffnen der Heckklappe oder der Türen nicht herausfallen konnten.

 

 

Der Platz direkt hinter den Sitzen wurde jetzt weiter mit Trockenfutter aufgefüllt.

 

 

Logisch, dass der dritte Sitz im Auto auch nicht leer blieb.

 

 

 

Nachdem ich Bretter gegen das verrutschen der Spenden in Richtung Fahrer und Beifahrer eingelegt hatte, konnten noch ein paar Leckerchen mehr in den Wagen rein.

 

 

Der restliche Platz vorne wurde mit kuscheligen Hundebettchen ausgefüllt.

 

Nun war mein Wagen wirklich soweit gefüllt, dass keine weiteren Spenden mehr eingeladen werden konnten. Wir müssen auf die maximale Zuladungsgrenze achten.

 

Manchmal tut mir mein schönes Auto schon leid, es muss unter dem Tierschutz wirklich leiden. 

 

Wie schön wäre es ein richtiges Spendenmobil zu haben. einen geschlossenen Kastenwagen, der ganz einfach gehalten ist und den man gut beladen kann. Aber, so einen Kastenwagen haben wir leider nicht. Als Verein wäre eine solche Investition bestimmt eher machbar, für uns aber leider nicht. Ich denke, dass ein Gebrauchtfahrzeug noch immer bei ca. 15.000,-- € liegen würde. Keine Ahnung ob das sogar reichen würde. Ich habe mich noch nie wirklich damit beschäftigt. Warum auch? Wer sollte einen solchen Spendentransporter bezahlen?

 

Am Samstag kam Bernd F. rechtzeitig um um 8 Uhr loszufahren. Nun kann Bernd aber die schweren Spenden alleine nicht tragen. In Ermangelung weiterer Helfer hatte Inge  Vova, den Mann aus der Ukraine, der mit seiner Familie vor dem Krieg geflohen ist, gefragt hatte ob er helfen würde. Dieser sagte sofort zu und so ging es für die beiden Männer ab auf die Autobahn Richtung Dortmund.

 

 

 

Leider gab es viele Baustellen, Unfälle und Staus, so daß Bernd einige Umleitungen fahren musste. Hatte er sich für 10 Uhr bei Anja und Ilse angekündigt, wurde daraus leider eine Viertelstunde später. Aber, ich denke, das war zu verkraften. Wer weiß, wann die zwei angekommen wären, hätte Bernd nicht immer neue Schleichwege gefunden um besser durchzukommen.

 

In Dortmund wurden dann die Spenden mit vereinten Kräften entladen.

 

 

Die "versteckten" Dosen mit Nassfutter für die Hunde tauchten jetzt auch wieder auf.

 

 

Wie immer baute Anja alle Spenden erst ein mal für ein Gesamtfoto auf.

 

 

Am Ende war mein Wagen leer, Ilses Einfahrt stand voll mit Spenden und Anja war glücklich über die vielen Spenden, die sie bekommen haben.

 

Ein Foto mit allen Spenden gab es am Schluss auch noch.

 

 

Eine Palette voll mit Spenden für Maria und ihre Streuner hatten Anja und ihre Mutter Ilse bereits am Freitag fertig gepackt. Diese wird dann jetzt wohl noch Gesellschaft von einer zweiten Palette bekommen.

 

 

 

Ist es nicht toll, was geleistet werden kann, wenn man zusammenarbeitet? Wenn Tierschützer zusammenhalten und sich gegenseitig helfen anstatt den anderen zu behindern oder schlecht zu machen?

 

Am Ende sind es doch die Tiere, die davon profitieren - oder die unter Querelen, die nur allzugerne untereinander ausgetragen werden, leiden.

 

Ich bedauere es sehr, dass man anderen nicht gönnt, wenn sie einen Erfolg haben. Sind die eigenen Tiere des Vereins besser als andere? Sind es nicht einfach beides Seelen, die Hilfe brauchen? Kann man sich für die Tiere nicht freuen, nur weil ein anderer Vereinsname über ihnen steht?

 

Für mich/für uns zählt am Ende die Hilfe, die ankommt. Alles andere ist zweitrangig.

 

 

Natürlich war der Samstag mit der Auslieferung der Spenden bei Anja und Ilse noch nicht vorbei. 

 

Für Bernd und Vova ging es noch weiter. Wir konnten zum Glück die Fahrt so planen, dass sie auf dem Rückweg wieder neue Spenden mitbringen konnten. 

 

Gerade jetzt wieder, wo die Treibstoffpreise so extrem hochgegangen sind, müssen wir uns gut überlegen, wenn wir Touren machen.

 

Hatte Bernd gerade erst den Wagen bei der letzten Spendenabholung vollgetankt - Kosten ziemlich genau 100,-- €, so war dieses Geld bei der Ankunft zurück in Stolberg schon wieder verbraucht. Die nächste Tankfüllung steht also wieder an.

 

Was Bernd und Vova wieder mit nach Stolberg bringen konnten, das zeige ich euch morgen hier.

 

Heute freuen wir uns erst einmal über die große Spendenmenge, die wir den Streunerhunden in Patras durch Ilse und Anja ermöglicht haben. Das soll nicht untergehen. 

 

Danke Ilse und Anja, dass ihr euch so für die Tiere, die Maria versorgt, einsetzt.

 

Und danke an alle Spender, die es uns möglich machen an so viele  Stelle zu helfen. Dort, wo die Hilfe zuverlässig ankommt.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria, Ilse & Anja (Dienstag, 10 März 2026 12:46)

    Liebe Claudia und ihr lieben Helicusse da draußen!

    Wir sind auch nach einigen Tagen immer noch sprachlos über diese bombastische Menge an Futter für unsere Schützlinge in Patras.
    Natürlich ist es nicht bei der einen Palette geblieben und wir haben direkt eine zweite Palette gepackt, beide sind gestern abgeholt worden und bereits auf dem Weg nach Griechenland.

    Ein RIESGENGROSSES DANKESCHÖN liebe Claudia für diese tolle Unterstützung. Ein RIESIGES DANKESCHÖN geht an Bernd und Vova, die an einem Stau- und Baustellenbelasteten Samstagvormittag den langen Weg von Aachen zu uns in das Ruhrgebiet auf sich genommen haben, um uns, Maria und damit den Tieren in Griechenland so großartig unter die Pfoten zu greifen!
    Und ein HERZLICHES DANKESCHÖN an all die lieben Spender da draußen!

    Die immer noch sprachlosen Maria, Ilse & Anja

  • #2

    Claudia (Mittwoch, 11 März 2026 07:51)

    Vielen lieben Dank für Eure Rückmeldung.

    Wir freuen uns, wenn wir helfen können und unsere Hilfe zudem noch so viel Freude auslöst.