Die Fäden sind raus

Am Samstag war unsere Patientin, die Hunde der ukrainischen Familie, wieder beim Tierarzt. Ein weiteres Mal ist Gertrud mit der Familie dorthin gefahren, damit es keine Missverständnisse bei der Kommunikation gibt.

 

Lange musste gewartet werden denn das Wartezimmer war voll, aber dann war es endlich so weit und die Nachuntersuchung der Hündin konnte losgehen.

 

Die Fäden der Wunde, die die Entfernung des Tumors verursacht hatte, wurden gezogen, alles ist wunderbar verheilt. 

 

Ein weiters Mal wurde Blut abgenommen und dann war es endlich geschafft. 

 

Endlich ging es wieder nach Hause. Zurück auf den schönen Kuschelplatz. 

 

 

 

"Was willst Du denn jetzt noch? Ich bin fertig mit der Behandlung!" schient die Hündin hier sagen zu wollen.

 

Nein, alles gut, wir machen nur Fotos von dir. Du bist doch jetzt ein Internet-Model! So viele Menschen kennen dich jetzt und haben mit dir gelitten und verfolgt, wie du behandelt wurdest. Und sie haben deiner Familie die Behandlung möglich gemacht. Sie sollen doch sehen, wie gut es dir jetzt geht! Aber wir verstehen auch, dass dir das gerade alles etwas viel wird.

 

 

 

"Na gut, dann zeig ich Euch mein Bäuchlein."

 

Diät wird sie weiter leben müssen, die alte Hündin, doch damit wird sie wohl ganz gut leben können. Klar, Futter ist fein, doch besser ist etwas weniger davon.

 

Ich kann euch also erst einmal melden: Behandlung abgeschlossen, der Patientin geht es gut. Es wurde alles dafür getan, dass sie hoffentlich noch lange leben wird. Gemeinsam mit ihrer Familie, die sie aus dem Kriegsgebiet mit nach Deutschland gebracht hat. Weil sie sie liebt.

 

Wir müssen abwarten, ob keine neuen Tumore entstehen. Das ist nicht auszuschließen, aber wir hoffen alle das Beste. 

 

Ich bedanke mich auch im Namen der ukrainischen Familie von ganzem Herzen bei euch, die ihr dafür gesorgt habt, dass die Operation und die weiteren Behandlungen bzw. die Nachsorge finanziert werden konnte. Selber wäre die Familie nicht in der Lage gewesen die Kosten zu tragen. 

 

Eine alte Hündin hatte starke Schmerzen, jetzt ist sie diese los. Der Tumor ist weg. Jetzt kann sie wieder ein normales Leben eines alten Hundes leben.

 

 

Die Rechnung für die Nachsorge habe ich bekommen.

 

 

Gertrud hatte das Geld wieder ausgelegt und ich habe es ihr erstattet. Das war dank der Spende von Christa H. auch sofort möglich. 

 

Sollte es dennoch nötig sein, dann stehen wir der Hündin und der Familie weiter zur Seite. 

 

"Biste jetzt fertig mit der Knippserei?"
"Biste jetzt fertig mit der Knippserei?"

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Katja M (Mittwoch, 25 Februar 2026 07:55)

    Wie schön, dass dieser Hündin und ihrer Familie von euch geholfen wurde.
    Ich finde, das ist wieder mal Helficus in ganz groß!

  • #2

    Claudia (Mittwoch, 25 Februar 2026 11:13)

    Danke Katja!

    Ich würde es aber gerne so ausdrücken: ihr wurde von UNS geholfen, denn ohne euch alle in der Hinterhand wäre keine Hilfe möglich.