Ein Flüchtlingshund braucht Hilfe

Heute muss ich leider etwas unkonkret schreiben. Das kennt ihr ansonsten von mir nicht. ES geschieht aus Schutz der betroffenen und helfenden Personen. 

 

Stellt euch vor, ihr müsst von heute auf morgen euere Heimat verlassen. Ihr könnt nicht viel mitnehmen, denn die Zeit drängt. Euer Land wird angegriffen und die Bomben hageln nur so herunter. Nur schnell weg. 

 

So ist es einer Familie aus der Ukraine ergangen. Ein Ehepaar mit Kleinkind konnte gerade noch so fliehen. Was sie ebenfalls mitgenommen haben in das sichere Land Deutschland waren ihre Hunde.

 

Ansonsten nur gerade die nötigsten Dinge, die ins Auto passten. Das, was man auf die Schnelle noch greifen konnte. Die Autos der Flüchtlinge wurden ebenfalls beschossen und viele Menschen sind auf der Flucht ums leben gekommen.

 

Diese Familie hat es aber geschafft. Sie sind in Deutschland angekommen. Sie bekamen irgendwann ein Wohnungsangebot, in dem auch ihre Hunde aufgenommen wurden. Und so leben sie jetzt bei uns.

 

Auch wenn schon einige Zeit seit der Flucht vergangen ist, unser Land ist weiterhin ein fremdes. Die Sprache ist ein großes Problem. Ja, die Flüchtlinge bekommen an sich viel Hilfe, aber auch die wird immer weiter gekürzt. Zudem muss man wissen, wo  man Hilfe bekommt und wie. 

 

Der Mann ist fleißig, er arbeitet und hilft anderen wo er kann. Doch nun ist der nächste Schicksalsschlag gekommen: es wurde bei ihm ein Tumor entdeckt... Seine Arbeit als Helfer hat er dadurch verloren. Er, der eigentlich ein begabter Facharbeiter ist hat nur Handlangerarbeiten bekommen, weil es an der Sprache hapert.

 

Wir leben hier in keiner Großstadt und die Familie dadurch auch nicht. In den Städten ist die Betreuung der Flüchtlinge bestimmt auch besser als in den Dörfern. Sie schlagen sich durch, mit Hilfe von lieben Menschen, die immer wieder eingreifen und zur Stelle sind, wenn Ämter wieder einmal tausende Formulare, die man nicht versteht, ausgefüllt haben wollen und zig Papiere überall vorgelegt werden müssen.

 

Ein ganz anderes Lad, das ist nicht nur eine andere Sprache, das sind auch ganz andere Abläufe, Gesetze, Vorschriften und und und. Wer jemals im Ausland gelebt hat, der weiß wovon ich schreibe. Ohne einheimische Hilfe ist es mehr als schwer.

 

Und wie es das Schicksal so will ist jetzt auch noch eine der beiden Hündinnen schwer krank geworden. Ein großer Tumor hat sich gebildet, die Hündin erleidet starke Schmerzen.

 

 

Die arme Fellnase leidet sehr, wimmert oft vor Schmerzen.

 

Die finanzielle Situation der Familie ist alles andere als rosig. Durch die Arbeitslosigkeit des Mannes noch schwieriger als vorher eh schon. 

 

Zum Glück wurde ein lieber Mensch auf die Situation aufmerksam und hat sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit dem Hund - und auch der Familie - geholfen wird. Kein Tier darf Schmerzen leiden müssen. Nicht bei uns. Nicht, wenn geholfen werden kann.

 

Jetzt half nur "Vitamin B" und sofortiges Eingreifen. 

 

Es wurde eine Tierarztpraxis gefunden, die die schon ältere Hündin sofort untersucht hat. Die Gefahr besteht, dass die Tumor platzen könnte. Unter "Ausnutzung aller Möglichkeiten" der Hilfe, wurde die Erstuntersuchung gemacht und es wurde zugesagt, dass die Hündin diese Woche operiert werden wird.

 

Für die Erstuntersuchung wurden der Familie lediglich 35,-- € berechnet. Sie wurden wegen der Verständigungsprobleme und den anderen genannten Gründen von einer Deutschen begleitet, die alles in die Wege geleitet hat.

 

Nun kommt am 29.01.26 die Operation. Jeder zuckt erst einmal zusammen. Oh je, das kostet. Wie soll das bezahlt werden? Die Familie kann es nicht.

 

Und hier kommen wir ins Spiel. Helfen wir? Helfen wir auch in diesem Fall, damit ein Hund keine großen Schmerzen mehr erleiden muss?

 

 

Wie geschrieben, ich möchte und muss die Familie schützen, denn die haben mehr als genug Probleme. Ich möchte aber auch die Tierarztpraxis schützen, die spontan an die äußersten Grenzen des machbaren gegangen ist um der Hündin ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

 

Deswegen bekommt ihr in diesem Fall keine kompletten Belege vorgelegt. Die deutsche Frau wird den Hund mit zur Operation bringen, Sie wird den Geldbetrag für die Operation sofort an die Tierarztpraxis bezahlen. 

 

Normalerweise kennt ihr den Ablauf anders. Und ihr kennt es so, dass wir an den Tierarzt zahlen und Belege zeigen.

 

In diesem Fall geht das aus nachvollziehbaren Gründen nicht. Aber, mir wird alles vorgelegt, was möglich ist.

 

Über welchen Betrag sprechen wir denn jetzt?

 

Neben den 35,-- € für die Erstuntersuchung soll der operativer Eingriff für nur 250,-- € durchgeführt werden.

 

An diesen Beträgen erkennt ihr, dass hier wirklich jeder so hilft, wie es irgendwie möglich ist. Auch die Tierarztpraxis.

 

Gibt es für die Operation der Hündin Spender, die helfen? Gibt es Menschen, die sich die Schwierigkeiten der Familie vorstellen können und die ein großes Herz haben und ein paar Euros zur Operation dazugeben?

 

Ja, ich könnte die Notfallkasse heranziehen. Das wäre eine Lösung für uns. Es ist ein privates Tier. Die Besitzer befinden sich in einer Notlage. Nur, die Regel der Bezahlung an die Tierarztpraxis und die Veröffentlichung der Belege, die kann ich nicht einhalten.

 

Deswegen bitte ich hier und heute um eure unbürokratische Hilfe. So, wie alle anderen Beteiligten es auch tun.

 

285,-- € wäre das Ziel, das wir erreichen müssten. Sofern keine unvorhergesehenen weiteren Kosten entstehen, die erst bei der Operation anfallen weil weitere Untersuchungen oder Eingriffe oder Abklärungen von Nöten sind.

 

Wer helfen möchte, damit die Hündin wieder schmerzfrei leben kann, damit sie wieder laufen kann, damit sie wieder Spaziergänge machen kann, der tut dies wie folgt:

 

 

Paypal:   [email protected]    

 

Bankverbindung  HIER

 

Verwendungszweck OP Flüchtlingshündin

 

 

Wir haben nur wenige Tage Zeit, die Zeit drängt. 

 

Egal wie, ich denke, wir werden diesen nun wirklich machbaren Betrag von 285,-- € irgendwie bezahlen können, oder? 

 

Wir werden helfen. Damit ein älteres Hundemädchen schmerzfrei leben kann. 

 

Alle anderen haben soweit ihre unbürokratische Hilfe zugesagt wie es eben möglich war, an uns soll es nun wirklich nicht scheitern oder? 

 

 

Spendenliste

 

 

10,-- €      Sylvia R.

25,-- €      Corinne F.

50,-- €      Ute C. und Günter P. mit Anton

50,-- €      Corinna K.

20,-- €      Heike Sch.

20,-- €      Andrea H.

25,-- €      Britta W.

35,-- €      Katja V.

10,-- €      Eva und Norbert St.

20,-- €      Christiane A.

50,-- €      Bettina E.

20,-- €      Kerstin K.

20,-- €      Petra W.

50,-- €      Doris W.

________

 

405,-- €     Summe 

 

 

 

Spendenziel:      285,-- €  

 

 

Vielen herzlichen Dank auch an Christa H., die bereits für eine eventuelle Nachsorge bzw. weitere Kosten Geld überwiesen hat.

 

 

 

Alles, was über den bisher veranschlagten Preis der Behandlung hinaus an Spenden kommt, wird für eine eventuelle Nachsorge bzw. für Medikamente etc. für die Hündin ausgegeben.

 

 

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Kommentare: 11
  • #1

    Sandra edelkamp (Sonntag, 25 Januar 2026 10:12)

    Gute Besserung an Herrchen und Hund!

  • #2

    Claudia (Sonntag, 25 Januar 2026 10:16)

    Danke, Sandra, dass Du auch an das Herrchen denkst.

    Ich bedanke mich für die Spenden von:

    Sylvia R. --- 10,-- €
    Corinne F. --- 25,-- €

  • #3

    Ute und Günter (Sonntag, 25 Januar 2026 11:39)

    Hallo Claudia,
    von uns €50,00 per PP-
    Jetzt fehlen noch € 200,00 für die OP. Das bekommen wir auch noch zusammen, wir sind doch Helficusse, oder ? Jeder ein klein wenig und dann hätten wir dieses auch wieder gemeinsam gemeistert....
    LG Ute, Günter und Anton

  • #4

    Corinna Keus (Sonntag, 25 Januar 2026 12:04)

    Ich habe 50€ per PP gesendet und hoffe das Hund und Herrchen alles gut überstehen. Ein großes Lob auch an die Dame die da soviel Unterstützung leistet.
    LG Corinna

  • #5

    Claudia (Sonntag, 25 Januar 2026 13:14)

    Vielen herzlichen Dank an

    Ute C. und Günter P. mit Anton für 50,-- €
    Corinna K. für 50,-- €


    Danke, Corinna, dass Du die viele Zeit und die Bemühungen hinter der Hilfe auch siehst und denen dankst, die alles möglich machen.





  • #6

    Claudia (Sonntag, 25 Januar 2026 18:44)

    Vielen herzlichen Dank an:

    Heike Sch. für 20,-- €
    Andrea H. für 20,-- €
    Britta W. für 25,-- €
    Katja V. für 35,-- €






  • #7

    Claudia (Montag, 26 Januar 2026 07:52)

    Vielen herzlichen Dank an:

    Eva und Norbert St. für 10,-- €
    Christiane A. für 20,-- €

  • #8

    Claudia (Montag, 26 Januar 2026 16:46)

    Vielen herzlichen Dank an:

    Bettina E. für 50,-- €
    Kerstin K. für 20,-- €

  • #9

    Doris (Dienstag, 27 Januar 2026 19:14)

    Hab grad 50 Euro für die Hündin überwiesen.
    Hoffe, dass die OP gut verläuft

  • #10

    Claudia (Mittwoch, 28 Januar 2026 08:17)

    (Wednesday, 28 January 2026 08:16)
    Danke, Doris. Sobald das Geld auf dem Konto gutgeschrieben ist wird es oben ergänzt.

    Vielen herzlichen Dank auch an:

    Petra W. für 20,-- €


    Und vielen herzlichen Dank auch an Christa H., die bereits für eine eventuelle Nachsorge bzw. weitere anfallende Kosten Geld überwiesen hat

  • #11

    Claudia (Freitag, 30 Januar 2026 09:10)

    Vielen herzlichen Dank an:

    Doris W. für 50,-- €