Hüttendorf im TH Bucak/Türkei

Es wird ein besseres Leben für Euch geben!

 

Das war mein erster Gedanke, als ich die Bilder aus dem Tierheim Bucak in der Türkei gesehen hatte. Die Hunde lagen ohne Schutz vor Kälte, vor Regen oder auch vor Sonne auf einem auf die Schnelle eingezäunten Grundstück, irgendwo in den Bergen.

 

Ich weiß nicht, ob dieses "Tierheim" als Reaktion auf die grausamen neuen Gesetze in der Türkei errichtet wurde. Kurzfristig, damit man Platz hat und die eingefangenen Hunde nicht töten muss. Dann geht es in erster Linie darum, dass überhaupt ein Platz für die Tiere da ist, an dem sie weiter leben dürfen. Denn das Problem sind nicht sie, das Problem sind die Menschen, sind WIR.

 

Wenn es nun wirklich darum gegangen ist, schnell Lebensplätze zu schaffen, dann ist es nicht verwunderlich, dass man erst einmal das allernötigste errichtet hat. Zäune um ein Grundstück.

 

Doch, diese Tiere brauchen mehr. Sie brauchen auch Schutz. Sie brauchen einen Rückzugsort.

 

 

Bestimmt waren die meisten Tiere, die jetzt in dem Tierheim leben, vorher Straßenhunde. Sie sind ein hartes Leben gewohnt. Aber, sie hatten immer irgendwo einen Unterschlupf. Den finden Straßentiere denn sie kennen ihre Reviere und wissen, wo sie sicher und geschützt vor dem Wetter schlafen können.

 

 

Wir hatten schon zwei Hütten gespendet und Ute und Günter mit Anton hatten dazu aufgerufen, doch ein kleines "Hüttendorf" von Helficus für die Tiere zu errichten.

 

Ob der Gedanke an ein kleines "Helficus-Hüttendorf" oder eine kleine "Helficus-Siedlung" denn bei euch angekommen ist?

 

Ich wollte es kaum glauben, denn der Zeitpunkt ist schlecht. Im Januar sind Spenden rar. Und dennoch kamen sie! Heute wollte ich meinen Augen kaum trauen. Träumte ich noch? Sah ich mehr ein Wunschdenken als die Realität als ich auf unser Konto schaute?

 

Nein, es war wirklich so. Auch mit Brille auf der Nase und geriebenen Augen stand da der Betrag von 500,-- € mit dem Hinweis, dass von dieser Spende Hundehütten gekauft werden sollten.

 

Danke an Christa H., die ein so großes Herz für die Hunde im Tierheim Bucak hat und mit diesem großen Betrag den Kauf von 5 weiteren Hütten ermöglicht hat.

 

 

Voller Freude habe ich wie immer sofort das Geld an den Verein Stimme der Tiere eV, den deutschen Partner von den Tierfreunden Antalya gesendet. 

 

5 weitere Hütten können gekauft werden, 5 weitere Tiere werden ein Eigenheim bekommen.

 

Doch damit nicht genug, denn auch unsere liebe Birgit K. hat das Schicksal der Hunde nicht kalt gelassen und sie hat ihnen ein Liegebrett gespendet. Dieses Geld habe ich bereits gestern weitergeleitet. 

 

Eine Hütte bekommt eine Sonnenterrasse oder ein Hund liegt nicht mehr auf dem Boden sondern hat eine Unterlage, die isoliert.

 

Bis gestern waren es 23 Hütten, die gekauft und ins Tierheim Bucak geliefert werden konnten. Die Tierfreunde Antalya sind so dankbar, dass den Hunden von so vielen Menschen dank einer Hüttenspende geholfen wird. 

 

Das ist einfach Tierliebe. Nein, Das Tierheim hat nichts wirklich mit den Tierfreunden Antalya zu tun, aber sie haben die Zustände dort gesehen und spontan Hilfe initiiert.

 

Das ist die Art, die es im Tierschutz zu leben gilt. Meiner Meinung nach...

 

Ich werde nie verstehen, warum so viele Vereine gegeneinander anstatt miteinander arbeiten. Jeder versucht das Rad neu zu erfinden anstatt zu schauen, was andere gemacht haben um ein bestimmtes Problem zu lösen. Anstatt sich vielleicht mal auszutauschen.  Aber, das ist ein anderes Thema. Leider.

 

Wir schauen nun glücklich auf die Fotos der ankommenden Hütten im Tierheim Bucak.

 

 

 

So einen Transport gibt es wohl auch nur in anderen Ländern. Ich denke, in Deutschland würde man sofort verhaftet.

 

Der nächste LKW ist voll beladen also angekommen. 13 Hütten wurden auf den kleinen Transporter geladen.

 

Und wieder entladen:

 

 

 

Um dann mit Hilfe eines Staplers in das große Hundegehege gebracht zu werden.

 

 

Auch dieser Transport in das Gehege ist nicht weniger sehenswert und abenteuerlich. Jedem deutschen Beamten muss sich doch auf der Stelle der Magen umdrehen. Bestimmt fallen diesem auch spontan 528 Gesetze und Vorschriften ein, warum das alles so nicht geht.

 

Es scheint aber zu gehen. 

 

Für uns ist wichtig, dass die Mission glücklich beendet wurde. Keiner verletzt wurde und dass die Hunde ihre Hütten bekommen haben. 

 

In Summe sind es jetzt 23 Hütten, die geliefert wurden. Unsere 5 von heute werden noch dazukommen. Und unser Liegebrett. 

 

Drücken wir die Daumen, dass sich noch weitere Spender finden und dass am Ende möglichst viele Hütten auf dem Grundstück befinden werden.

 

Für uns ist wieder einmal wichtig: gemeinsam geht mehr als alleine.

 

Danke an alle, die eine Hütte für 100,-- € spenden (oder Teilbeträge davon) oder ein Liegebrett für 8,-- €.

 

 

 

 

Danke an alle, die die bisherigen Zustände für die Tiere nicht schulterzuckend hinnehmen sondern etwas dagegen tun. Das, was jeder kann. Als Gruppe sind wir am Ende ein Hoffnungsschenker.

 

Dieses Bild gehört der Vergangenheit an.

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Ute und Günter (Dienstag, 20 Januar 2026 09:39)

    Hallo Claudia,
    ja ein Helficus-Hüttendorf, dazu von uns für die 5 neuen Hütten die 5 Terrassen dazu. Macht alle mit, gemeinsam bauen wir das Hüttendorf...

    LG Ute, Günter und Anton

  • #2

    Conny (Dienstag, 20 Januar 2026 14:13)

    Von mir kommen 2 Hundehütten. Geld ist bereits überwiesen :-)

  • #3

    Christa (Dienstag, 20 Januar 2026 16:27)

    Liebe Christa H., vielen, vielen Dank für die Spende der 5 Hütten.
    Liebe Ute, Günter ein Dankeschön für die 5 Paletten und
    liebe Conny herzlichen Dank für die 2 Hütten.
    Ein Segen für die Hunde, dass sie nicht mehr ohne Schutz auf der kalten, blanken Erde liegen müssen.
    Liebe Grüße
    Christa
    Tierfreunde Antalya

  • #4

    Claudia (Mittwoch, 21 Januar 2026 10:00)

    Ich kann mich Christas Worten nur anschließen.

    Es ist toll, dass ihr so großzügig mithelft, damit die Tiere nicht weiter auf dem nackten Boden liegen müssen.

    Alle zusammen haben wir schon wirklich viel möglich gemacht und das zeigt wieder, wie stark eine Gruppe ist. Miteinander ist so viel möglich.