Ein neues Jahr hat begonnen. Seit heute schreiben wir 2026.
Ein neues Jahr, das ist wie ein Buch, dessen Seiten noch unbeschrieben sind. Man weiß noch nicht, was am Ende dort stehen wird. Wird es ein schönes Buch werden? Mit vielen glücklichen Momenten? Es gesundes Jahr? Ein Jahr in dem endlich die fürchterlichen Kriege auf unserer Welt aufhören? Oder wird es ein Jahr werden, an das man sich gar nicht so gerne zurück erinnert? Wir wissen es heute noch nicht, und das ist gut so. Wir alle können unseren Teil dazu beitragen, dass das Jahr zumindest im Kleinen schöne Momente haben wird und Dinge, an die man sich mit Stolz und Freude erinnert.
Wir haben das Jahr 2025 gemeistert. Trotz aller Widrigkeiten. Wie oft hat man gedacht: das schaffe ich nicht! Und am Ende hat es dann doch geklappt.
Eigentlich schaue ich nicht gerne zurück, denn das, was war, das kann man nicht mehr ändern. Beeinflussen kann man doch nur das, was heuet passiert oder auch morgen.
Dennoch möchte ich heute einen kurzen Blick zurück werfen. Auf unser Jahr 2025.Denn es kann uns stolz machen. Es kann uns die Kraft geben für das neue Jahr. Und Kraft kann jeder gebrauchen und stolz zu sein, auf das, was man erreicht hat, das ist ebenso legitim wie auch anspornend.
Ist es denn nicht verrückt, dass das erste Viertel des neuen Jahrhunderts seit dieser Nacht schon wieder um ist?
Wir haben 2025 mit einer wunderbaren Silvesteraktion beendet. Dank euch, die ihr lieber Geld für die Tiere gegeben hat als sie in Raketen und Böller zu stecken, ist eine wahre Schnapszahl zusammengekommen!
555 €
haben wir gesammelt. Wir können in den ersten Wochen im Jahr dieses Geld ausgeben, um den Tieren Futter zu kaufen. Ist das nicht eine glückliche Meldung wert? Ich bin stolz auf diese Zahl! Ich bin dankbar, dass ihr mitgemacht habt. Das ist nicht selbstverständlich.
Durch unsere Weihnachtsaktion wurden 1.375,-- € für Hundehütten gespendet, 1.250,-- € für Kastrationen, 720,-- € für Bauprojekte, 650,-- € für Tierarztkosten, 465,-- € für die Suppenküche in Rumänien, 560,-- € für Futter, 504,-- € für Stroh für die Tierhütten und 204,-- € für Gutscheine für Minchen.
Ich bin Euch so dankbar! Die ersten Gelder wurden schon verteilt und diese Verteilung hier gezeigt - wie immer, das gehört bei Helficus unwillkürlich dazu.
Es nicht selbstverständlich, dass ihr mich mit Helficus unterstützt. Überall wird um Spenden gebeten. Gerne wir Leid und Elend gezeigt. Das öffnet die Geldbörsen der Menschen aus Mitleid. Wir machen dies hier nicht. Ich habe mich absolut dagegen entscheiden, als ich mit Helficus begonnen habe, das Leid der Tiere vorzuführen um Geld zu sammeln.
Bei Helficus wird an erster Stelle geholfen. Auch wenn es im Nachgang der Hilfe schwieriger ist, Geld für deren Finanzierung zu bekommen. Es ist doch alles gut...
Ich habe Helficus auf die Fahne geschrieben ehrlich und transparent zu arbeiten. Ich möchte zeigen, was möglich ist, wenn man etwas tut, wenn Menschen zusammenhalten. Ich möchte Erfolge zeigen, die anspornen sollen etwas zu tun weil es sich lohnt. Ich möchte die Zukunft bereiten. Und das ist es, was wir hier täglich umsetzen.
Das ist nicht effekthaschend. Das ist nicht der Weg, mit dem man hohe Spendengelder bekommt, aber es ist UNSER Weg der Vernunft und der Liebe zu Tieren, Menschen und Umwelt.
Die Menschen, die zu Helficus finden und dort bleiben, das sind die Menschen, die ebenfalls etwas verändern wollen. Nicht den kleinen, den kurzen Erfolg, sondern langfristige Veränderung.
Eine Zahl, die diese Veränderung für die Zukunft sehr gut symbolisiert, ist die Zahl der Kastrationen, die wir in 2025 finanzieren konnten. Kastrationen von den Tieren, die für die konstante Vermehrung der Streunertiere verantwortlich sind - oder eben gewesen wären, denn wir haben geholfen dem ein Ende zu setzen.
So konnten wir alle gemeinsam sagenhafte
1065
Tiere durch unsere Partnervereine/Tierschützer kastrieren lassen!
Egal ob Katze oder Hund, jedes weibliche Tier, das bisher immer wieder Nachwuchs bekommen hat, ist eins, das sich nicht weiter vermehrt. Das ist der schwere Weg, denn diese Tiere aufzufinden und kastrieren zu lassen ist nicht einfach, aber der einzige, der wirklich hilft.
Gestern ist die letzte Hündin noch kurz vor Toresschluss hinzugekommen. Sie hat den Namen Lucia bekommen. Die Hündin lebte bisher am Straßenrand einer stark befahrenen Landstraße in Predeal in Rumänien. Sie hat 7 Welpen, die bei ihr in dieser gefährlichen Situation leben. Immer in Gefahr von einem der vorbeibrausenden Autos erfasst zu werden.
Eine 70-jährige Tierschützerin, die von dem Verein Freundeskreis der Straßenhunde in Rumänien eV unterstützt wird, hat die kleine Familie aufgenommen. Der Verein hat für die Versorgung der Tiere gesammelt und wir haben spontan die Kosten für die Kastration der Hündin Lucia übernommen. Auch sie ist genau eine dieser Hunde, die ansonsten weiter auf der Straße gelebt hätte und weiter jedes Jahr zweimal Welpen bekommen hätte.
Natürlich sind die kleinen Wuschelwelpen süß. Doch, wie wird ihre Zukunft aussehen? Die Tierheime in Rumänien und in allen anderen Ländern sind voll mit solchen süßen Welpen. Die Zahl der möglichen Adoptanten ist so klein, dass viele dieser süßen Knopfaugen das Tierheim vielleicht nie verlassen werden. Das kann es doch nicht sein, oder?
Für die 7 Zwerge, die schon da sind, muss gesorgt werden. Gar keine Frage. Sie brauchen Impfungen, Parasitenschutz, Futter, ein Gehege, eine Hütte etc. Aber weitere von ihnen, die sollen nicht mehr geboren werden solange sie keine reelle Chance haben gut leben zu können.
Vielen lieben Dank an Alexandra St., die spontan die Übernahme der Kosten der Kastration von Mama Lucia in Höhe von 35,-- € übernommen hat.
Die Zahl der Kastrationen, die wir finanzieren konnten, war wieder einmal nur möglich dadurch, dass ihr für diese Eingriffe speziell gespendet habt. Und weil ihr in unserem "Spendenflohmarkt für Helficus" auf Facebook schöne Dinge gekauft habt. Die Einnahmen hieraus sind genau in diese Zahl eingeflossen. Danke an alle Käufer, an alle Spender der Waren und an die unermüdliche Evi, die seit Jahren diesen Spendenflohmarkt betreibt.
Wir konnten verletzten Tieren helfen, dank Eurer finanziellen Unterstützung. So konnten wir als Beispiel dem Kater Bärchen einer Familie aus Aachen mehrere Raten für die erforderliche Operation bezahlen und Kater Valiente in Spanien den kompletten Kostenanteil von Rosi für seine Operation schenken.
Rosi haben wir das ganze Jahr über monatlich Futter für ihre Katzen-Streunerkolonien schicken können, so daß die Tiere das ganze Jahr über täglich mit gutem Futter versorgt werden konnten.
Auch den Seniorhunden bei Lucia von der Protectora La Luz den Laura in Andalusien konnten wir immer wieder mit gutem Nassfutter bzw. mit Spezialfutter für die Tiere helfen. Mal per online-Bestellung - mal durch den Besuch von Inge bei ihr, die immer ihren Wagen volllädt mit Futter.
Der Hündin Angie, die nach ihrer Rettung bei Lucia lebte, konnten wir zu ihren Operationskosten wieder Hilfe leisten. Mittlerweile ist sie an eine spanische Familie vermittelt.
Lucia hat in ihrer Tierstation ein neues Gebäude errichtet, die Casa Coral, für die wir seit Ende letzten Jahres immer wieder mit finanzieller Unterstützung zum Bau beitragen konnten.
Inge versorgt, wenn sie in Spanien ist, ebenfalls Streunerkatzen und hat diese in 2025 größtenteils einfangen und kastrieren lassen können. Für diese Katzen udn einige Fundkätzchen konnten wir auch Futter bereitstellen.
Dem Refugio Esperanza in Crevillente/Spanien haben wir durchgängig jeden Monat getreidefreies Futter für ernährungssensiblen Hunde liefern lassen und vor kurzem sogar einen kleinen Vorrat an diesem Futter ermöglicht.
Dank der Futterspenden, die wir von befreundeten Vereinen und auch von privaten Spendern bekommen haben, wurden mehrerer Katzen-Futterstellen in der Umgebung von Aachen mit Futter für die Tiere versorgt.
Darüber hinaus konnten wir viele Tonnen an Futter an Vereine weitergeben, die dieses Futter zu ihren Partner-Tierheimen ins Ausland verschickt/transportiert haben. Das Futter ging vor allem nach Rumänien, Griechenland, Bulgarien und Spanien.
Hier danke ich allen, die mich beim Schleppen, beim Abholen, bei der Verteilung bzw. beim Weitertransport der Futterspenden unterstützt haben, denn das ist ein wirklicher Knochenjob.
Für die Tiere, aber auch für die Menschen in Rumänien, die durch die Equiwent Hilfsorganisation versorgt werden, konnten wir ebenfalls mehrere Wagenladungen mit Futter- und Sachspenden ermöglichen. Hier haben wir den Tieren mit Spezialfutter (Tierarztfutter), Transportkäfigen, medizinischem Zubehör, Decken, Handtüchern und Körbchen geholfen. Die Menschen bekamen von uns fabrikneue Kleidung und Schuhe, gebrauchte Rollstühle und Rollatoren sowie Gehhilfen jeder Art, Hygieneprodukte, Spielzeug, Schulmaterialien, Fahrräder und und und....
Wir haben in diesem Jahr dreimal an Flohmärkten teilgenommen und so Geld für die Tiere eingenommen. Das war wichtig, denn die Spendenbereitschaft hat doch stark nachgelassen. Darüber kann man jammern und klagen - oder sich etwas überlegen, was man tun kann, damit unser Hilfe trotzdem noch möglich ist.
Was habe ich jetzt noch vergessen? Seht es mir nach, der Zahn der Zeit nagt auch an mir.
Ich denke, dass jeder, der Helficus unterstützt, stolz auf diese vielen Erfolge sein kann. Ohne uns, ohne das Zutun eines jeden von uns, wäre all diese Hilfe nicht gewesen! Das sollte sich jeder immer wieder vor Augen halten.
Egal, wie viel oder wenig man dazutun kann, am Ende ist es das Ergebnis das zählt. Eine Gemeinschaft ist nur dann stark, wenn viele mitmachen. Das Ergebnis einer Gemeinschaft ist immer die Summe aus den Anstrengungen aller.
DANKE
dass ihr an meiner Seite gestanden habt. Dass ihr den Weg von Helficus mitgegangen seid. Dass wir so viel möglich gemacht haben.
Helficus
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