Futter für die Bauernhofkatzen

"Pffff....Bauernhofkatzen....um die wird sich doch gekümmert, die gehören doch zum Bauernhof, werden doch von dort versorgt."

 

So ist die landläufige Meinung. Die ist aber leider nicht richtig. Von jeher gibt es auf Bauernhöfen auch Katzen, doch diese sind oft irgendwann einfach mal dort gelandet, wurden nicht bewusst angeschafft. Sie haben die Scheunen und Ställe als gute Bleibe ausgemacht, dort, wo sie im Stroh manchmal ein warmes Schlafplätzchen finden und vielleicht auch die ein oder andere Maus jagen können. Dank der Jagd der Mäuse werden sie von den Bauern toleriert. Aber auch nicht mehr.

 

Es gibt auch Menschen, die ihre irgendwann ihrer Hauskatzen überdrüssig werden und diese dann in der Nähe von Bauernhöfen aussetzen. "Da können sie ja gut leben." Für die Tiere ist es alles andere als schön, denn sie sind es doch gewohnt eine Familie zu haben, in einen Haus zu leben und Futter zu bekommen.

 

Den Katzen auf und rundum Bauernhöfen geht es also nicht automatisch gut. Zudem gibt es niemanden, der sich um ihre Gesundheit kümmert (das regelt halt die Natur) oder die sie kastrieren lässt, damit sie sich nicht ungehindert fortpflanzen.

 

Deswegen werden immer wieder Tierschützer auch auf oder bei Bauernhöfen tätig. In Absprache mit den Bauern versuchen sie die Katzen zu versorgen. So wie hier in unserem Dorf Breinig, wo ein paar tierliebe Frauen auf viele, viele Katzen an einem Bauernhof aufmerksam wurden. Einige von diesen Katzen waren viel zu dünn und kastriert waren sie natürlich auch nicht.

 

Der Bauer hat freundlicherweise einen ausgedienten Pferdeanhänger zur Verfügung gestellt, in dem die Katzen leben dürfen und wo die Frauen sie füttern können. Mit und mit, so wie es gelingt die Katzen einzufangen, werden diese dann auch kastriert werden. Natürlich auf Kosten der Frauen - die auf Unterstützung von Tierfreunden hoffen um die Rechnungen bezahlen zu können.

 

Wir helfen natürlich gerne vor der eigenen Haustüre um möglich zu machen, dass die Katzen möglichst regelmäßig mit Futter versorgt werden können und keinen Hunger leiden müssen. Ich habe hier schon mehrfach davon berichtet.

 

Nun konnten wir wieder ein wenig Katzenfutter herausgeben. Das ist uns nur dank eurer Spenden möglich. Ihr seid manchmal so lieb und lasst unserer Sammelstelle Futterspenden an Katzenfutter zukommen. Dieses wird von uns dann an die Futterstellen für Streunerkatzen verteilt.

 

 

Ich weiß, dass ich schon mehrfach geschrieben habe, dass gerade Katzenfutter zur Zeit am kompletten Tierfuttermarkt knapp ist.

 

Wir merken es bei unserem Bestellungen für Spanien, da ist gerade das günstige Futter, das die Tierschützer in großen Mengen brauchen, fast immer ausverkauft. Auch an Futterspenden durch Händler oder Hersteller ist kaum ein Rankommen. Es gibt einfach nichts, was verteilt werden könnte. 

 

Daher weiterhin die Bitte an Euch: Schickt und gerne Katzenfutter zu. Wir brauchen jede Dose und jeden Beutel um sie an die Futterstellen geben zu können. Gerade jetzt mit der einsetzenden Kälte brauchen die Tiere umso mehr Nahrung.

 

Aber, auch wenn wir mit dem Futter, das wir weggeben können, eher kleckern statt klotzen: jedes Futter bedeutet ein volles Bäuchlein und ein sattes Tier.

 

Vielen lieben Dank an alle, die bei unserer Weihnachtsaktion mitmachen und für Futter spenden oder die uns Futter zukommen lassen.

 

Keine 2 Minuten nach dem Anruf, dass wir etwas Katzenfutter für die Bauernhofkatzen haben, wurde es auch schon dankbar abgeholt.

 

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