Auch wenn der gestrige Blog viele Probleme aufgezeigt hat, es geht immer weiter.
Ich mag es eigentlich nicht schlechte Nachrichten zu verbreiten. Schlechte Nachrichten ziehen jeden runter. Schlechte Nachrichten schaffen eine negative Einstellung. Viel zu schnell kommt die Meinung auf: "Es nutzt ja eh alles nichts" und das ist falsch!
Auch wenn schwierige Phasen immer wieder einmal kommen, wir müssen das Gute sehen. Wir müssen unsere Energie auf die positiven Seiten lenken. Deswegen schreibe ich im Blog immer gerne von Erfolgen, zeige das, was wir schaffen. Trotzdem müssen wir auch ab und an auf das schauen, was noch vor uns liegt oder wo wir unsere Kräfte bündeln müssen um etwas zu verändern.
Ich liebe das Lied der Stranglers: Always the sun. Egal, wie bedeckt der Himmel gerade sein mag, die Sonne ist immer da. Manchmal sieht man sie nicht. Manchmal, wenn man ganz genau hinschaut entdeckt man aber auch irgendwo einen kleinen ihrer Lichtstrahlen, der durch die dichteste Wolkendecke hervorlugt. Und dieser Sonnenstrahl, der ist es, der uns Kraft schicken sollte.
Für viele der kleinen Tierstationen oder privaten Tierschützer sind wir mit Helficus dieser Sonnenstrahl! Würden wir nicht das tun, was wir tun, wäre die Welt ein Stück kälter und für die Tiere schwieriger.
Wir können nicht die Welt retten, aber wir können alle etwas dazu beitragen, dass sie an einigen Stellen oder für einzelne Tiere oder Menschen besser wird. Und das ist wertvoll und wichtig! Ohne uns fiele das alles weg. Das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten und nicht den Kopf in den Sand stecken.
Wir sind eine kleine aber eingeschworene Gemeinschaft, die so viel schafft. Darauf bin ich stolz. Ich bin stolz, dass ihr hinter mir steht, oder besser noch an meiner Seite. Dass wir so viel bewirken, so viel Hoffnung schenken können, das hätte ich mit damals, als ich mit Helficus begonnen habe, nie zu erträumen gewagt.
Lieber ist Helficus auch klein - aber fein! Ich möchte kein Helficus, das gigantische Ausmaße annimmt und dadurch seine Transparenz, seine Persönlichkeit verliert. Ich möchte gar nicht hundertausende Follower, von denen so viele nichts anderes zu tun haben als zu stänkern und Energie zu rauben.
Wenn ihr zu Helficus kommt, dann wisst ihr, dass ihr dort helft, wo die Hilfe gesichert ankommt. Wo nicht in eigene Taschen gewirtschaftet wird. Wo man nicht weiß, was eigentlich gerade so passiert. Ich möchte Euch immer informiert halten. Immer zeigen: hier, das haben wir geschafft. Du hast daran deinen Anteil genommen. Auch ich stecke mein privates Geld in Helficus, würde ich das tun, wenn ich nicht von dem überzeugt wäre, was wir tun?
Nun, auch wenn mancher Ausblick erst einmal als Herausforderung erscheint, nehmen wir diese doch an! Challenge nennt sich das heute. An Herausforderungen wächst man.
Was haben wir denn gestern geschafft? Ja, es gibt wieder positives zu berichten: Wir haben gestern wieder einiges an Futter für die Bauernhofkatzen herausgeben können.
Diese vielen Katzenmahlzeiten konnten wir gestern nur überreichen, weil ihr sie an mich gegeben habt. Ob als Spende in die Spendenbox oder als Paket an die Sammelstelle.
Was diese Hilfe für die Damen bedeutet, die die Katzen versorgen? Sie sind so dankbar und glücklich über die so große Hilfe mit der sie nie gerechnet hätten.
Wer Katzenfutter an Helficus gespendet hat, der wird sein Futter auf den Fotos wiedererkennen. Der weiß: dank meiner Dosen/Beutel werden wieder ein paar Katzen satt.
Da die Katzen auf dem Bauernhof erst abends gefüttert werden, ist es etwas schwierig Fotos von der Fütterung zu machen. Jetzt im Winter ist es stockdunkel.
Auch wenn man nicht so viel erkennen kann, man wollte uns unbedingt Fotos liefern. Um Euch zu zeigen, dass ihr helft und dass das Futter bei den Bauernhof-Streunern ankommt.
Einfacher war es die Vorbereitungen der Fütterung zu knipsen.
Ich denke, die Mühe, die sich gemacht wird, muss man doch anerkennen. Danke für die Transparenz!
Ohne uns, ohne die Helficusse, wären diese guten Mahlzeiten vielleicht nicht an die Katzen verteilt worden.
Dank unserer Futterspenden können weiter Katzen eingefangen, untersucht, kastriert und wieder freigelassen werden. Das Geld dafür wäre ansonsten wohl nicht vorhanden.
Danke an alle, die uns mit dem zur Zeit knappen Gut des Katzenfutters versorgen.
Das war doch schon ein toller Sonnenstrahl, der hinter den dunklen Wolken zum Vorschein kam, oder? Die Welt ist schön, wenn wir sie schön machen und ihre Schönheit sehen wollen.
Helficus
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