Die Casa Coral

Was hatten wir bei uns im Rheinland - ist Westzipfel Deutschlands - in den letzten Tagen für ein ungemütliches Wetter. Regen und Sturm haben nicht gerade dazu eingeladen das Haus zu verlassen.

 

Gut, wenn man eine Wohnung besitzt, in der es warm ist und trocken. Unsere geliebten Fellnasenfreunde sind bei uns und brauchen ebenfalls nicht frieren.

 

Doch, wie viele Tiere haben nicht mal ein trockenes Plätzchen, wohin sie sich zurückziehen können? Selbst in vielen ausländischen Tierheimen ist es noch nicht selbstverständlich, dass zum Beispiel Hundehütten oder schützende Dächer für alle Tiere vorhanden sind.

 

Solche Hundehütten oder Dächer zu bauen, das ist so wichtig für die Tiere. Doch das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Hohe Futterkosten und stetig steigende Kosten für die Tierärzte fressen alle Spendengelder auf.

 

In Andalusien in Spanien betreibt Lucia seit Jahren die Protectora La Luz de Laura. Dort in ihrem Haus nimmt sie besonders alte Hunde aus den Tötungsstationen auf und versucht für sie ein neues zu Hause zu finden. Eines, in dem sie bis zum letzten Atemzug geliebt werden.

 

Neben ihren Privaträumen hat Lucia schon ein kleines Gebäude mit dazugehörigem Auslauf, in dem kleine Seniorenhunde untergebracht waren. Doch, neben den kleinen Hunden hat Lucia auch einige große Hunde bei sich. Auch von diesen leben einige mit ihr im Haus. 

 

Coral heißt eine große Hündin, die nicht mit im Haus lebt. Sie hatte bisher einen kleinen Holz-Gartenschuppen mit Auslauf als ihr eigenes Reich. Doch seit letztem Jahr schon plante Lucia ihr ein richtiges Häuschen aus Stein zu bauen. Der Holzschuppen wurde immer baufälliger und der Wind pfiff durch die Ritzen.

 

Ein solches Häuschen ist eine tolle Investition in die Zukunft einer Tierstation. Es ist stabil und bleibt jahrelang nutzbar, im Gegensatz zu Holz-Verschlägen. Aber, ein solches haus ist auch besonders teuer.

 

So hat Lucia bereits seit dem letzten Jahr Spenden gesammelt um die "Casa Coral" zu bauen. Ein eigenes Reich für Coral mit einem weiteren Raum für kleine Hunde direkt daran. Beide Bereiche mit Ausläufen, Fenstern, Strom und Überwachungsmöglichkeiten.

 

In unserer letztjährigen Weihnachtsaktion haben wir für die Casa Coral schon Spenden gesammelt. Und zwischendurch auch immer wieder, denn der Bau wurde im Herbst in Angriff genommen. Die Arbeiter kamen und setzten die Pläne von Lucia schnell um.

 

Vor dem auch in Südspanien nahenden Winter mit seinen oft sehr kalten Nächten sollte das Häuschen stehen.

 

 

Ja, man könnte "billiger" bauen. Aber, wir alle wissen, dass ein billiger Bau auch schnell zu einem teueren Bau werden kann. Die Casa Coral soll doch viele Jahre Hunden ein Schutzort sein. Und so wurde sinnvoll und langlebig geplant und nicht nur möglichst billig.

 

 

Die LKWs fuhren bei Lucia vor uns brachten nach und nach das benötigte Material. 

 

 

Hier werden gerade die Dachpaneelen - ausgeschäumt und damit isolierend - abgeladen.

 

Ein Weg zur Casa Coral wurde betoniert, damit man sie auch bei nassem Wetter gut erreichen kann. 

 

Es ging schnell voran mit dem Bau.

 

 

Zuerst wurde der Bereich von Coral fertiggestellt, denn ihre alte Holzbude wurde abgerissen. Sie hatte ihren Dienst getan. 

 

Coral durfte schon bald in ihr Eigenheim einziehen. Ein wunderschöner Platz für sie. 

 

Anschließend wurde der Bereich für die kleinen Hunde fertig gebaut und als alle Bauarbeiten auch hier abgeschlossen waren, wurden viele kuschelige Hundebettchen und Häuschen aufgestellt.

 

Auch die Zwerge sind mittlerweile in die Casa Coral eingezogen. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen.

 

Was aber bleibt, sind noch offene Rechnungen für die Arbeiten und das Material. Und weil auch bei Lucia das Geld knapp ist, haben sich wegen der zu bezahlenden Baurechnungen höhere Schulden bei der Tierklinik angesammelt. Sie hat dort mehr als 3000 € noch offen! Diese Schulden belasten natürlich sehr, denn jeder Tierschützer hat große Angst, dass eines seiner Tiere plötzlich nicht mehr behandelt wird, bis die Außenstände beglichen sind.

 

Doch, es ist wie immer und überall: Spenden für die wichtigen Unterbringungen der Tiere kommen nur selten und decken seltenst einmal die Kosten.

 

Sollen aber die Tiere, die man vor dem Tode rettet schlecht untergebracht sein? Sollen sie frieren oder nass werden? was wäre das für eine Rettung? Vom Regen in die Traufe?

 

Zusätzliche brauchen die Tiere ihre Untersuchungen und Behandlungen.

 

Eine Gratwanderung in jeder Tierstation ist die Verwaltung des Geldes. Man schiebt und überlegt immer wieder welche Rechnung unbedingt als nächstes bezahlt werden muss, damit es nicht zur neuen Problemen kommt.

 

Ich würde Lucia und damit den Seniorhunden aus der Protectora La Luz de Laura gerne noch etwas helfen. Schaffen wir es gemeinsam noch einmal ein wenig Geld zusammen zu bekommen damit Lucia offene Rechnungen für die Casa Coral oder die Tierarztbehandlungen bezahlen kann?

 

Uns bei Helficus liegen diese Baumaßnahmen sehr am Herzen. Sie sind aber wie die Kastrationen bei den Spendern unbeliebt. Warum sieht man ihre Wichtigkeit so wenig? Wir haben uns dieser zukunftsweisenden Projekte verschrieben.

 

Wer nun Lucia helfen möchte, damit weiterhin viele - gerade ältere - Hunde aus den umliegenden Tötungsstationen geholt werden können, der kann dies über uns tun.

 

Paypal:     [email protected]      Verwendungszweck:   Casa Coral

 

Ihr macht es möglich, dass Tiere gerettet, tierärztlich versorgt und gut untergebracht werden können. Ihr rettet damit Leben und macht sie lebenswert.

 

Bei Facebook werde ich ein aktuelles Video von der Casa Coral einstellen, denn das geht hier leider nicht. 

 

Danke auch im Namen von Lucia - hier mit der kleinen geretteten Pili 

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