Nun sagt mal selber: hat sich das Freieren und das frühe Aufstehen nicht gelohnt?
Nein, wir sind nicht in einen Topf voll Gold gefallen, wir haben einfach nur zu drei Frauen unseren letzten Sonntag auf dem Flohmarkt auf dem Kaufland Parkdeck in Stolberg verbracht.
Ich habe Euch davon berichtet. Ab 6 Uhr morgens standen Irene, Claudia und ich dort und haben Waren zu Gunsten des Tierschutzes verkauft.
Den entsprechenden Blog-Artikel dazu findet ihr links im Menü unter dem Datum vom 27.10.2025
Zugegeben. wegen des kalten Windes, der an diesem Tag herrschte, habe ich einige Male die Faust in meiner Tasche gemacht. Ich habe mich gefragt, ob man sich so etwas eigentlich antun muss. Aber, am Ende, als wir angebaut haben, sich unsere Tische merklich geleert hatte, da war ich stolz auf uns drei, dass wir es durchgezogen haben. Trotz der Kälte und mancher Schmerzen.
Eurostück und centweise haben wir Geld für unser Projekt der Kastrationen von Tieren in Rumänien eingenommen.
Wir haben unsere Flyer verteilt, in der Hoffnung, dass der ein oder andere den Weg auf unsere Homepage findet und vielleicht auch in unserer Gruppe der Helficusse mitmacht. Regelmäßig oder einfach auch mal so, wie es passt.
Oft haben wir bei Fragen rund um Tiere oder Tierschutz Hilfestellung geboten. Wir haben erklärt, was wir machen und warum.
Natürlich waren die meisten Besucher des Flohmarkts an sich nur auf günstige Schnäppchen aus und wenig an Tierschutz interessiert, aber, ab und zu kamen auch Tierfreunde zu uns, die sich freuten, mit ihren Kauf auch noch Gutes getan zu haben.
Allen, die neu hier sind, denen sei unser "Spendenflohmarkt für Helficus" bei Facebook ganz warm ans Herz gelegt, denn dort könnt ihr jeden Tag 24 Stunden die tollsten Sachen shoppen und die Einnahmen gehen zu 100 % ebenfalls an unser Projekt der Finanzierung von Kastrationen.
Nschdem alle Eurostücke, Centstücke und auch die Scheinchen gezählt waren, der Betrag ein wenig aufgerundet wurde und nachdem die liebe Irene die Standmiete übernommen hat, war das Ergebnis:
250,-- €
Jetzt möchte ich aber für meine beiden Mitverkäuferinnen einen grossen Applaus hören! Ich finde es nicht selbstverständlich, dass sie mitgemacht haben!
Wetten, die beiden hätten auch lieber den Sonntag im warmen zu Hause verbracht als auf einem zugigen Parkdeck?
Danke Irene! Danke Claudia! Ihr wart großartig.
So, wie ich es den Käufern, die sich für Helficus interessierten, versprochen habe, wurden die Einnahmen für die so wichtigen Kastrationen verwendet. Wir wollen, dass sich etwas verändert. Dass nicht nur Tiere eingesammelt, weggesperrt und/oder vermittelt werden (wie viele sind es prozentual, die ein zu Hause finden?). Wir möchten, dass es mit und mit weniger Tiere gibt, die einen sicheren Platz in den Tierheimen suchen. Daher muss dort kastriert werden, wo der Nachwuchs herstammt: auf dem Land. Dort, wo die Tiere frei auf den Höfen leben. Dort, wo die Hündinnen und Katzen mit jeder Läufigkeit gedeckt werden und neue Tiere zur Welt bringen. Tiere, die eigentlich keiner möchte.
Da viele Menschen mittlerweile verstanden haben, dass das grausame Töten dieser ungewollten Welpen/Kitten verwerflich ist, kommen die Tiere heute vermehrt in die Tierheime. Doch diese platzen aus allen Nähten. Überall werden verzweifelt aus großen Gehegen immer kleinere gemacht und aus alle, was zur Verfügung steht noch ein kleines neues Gehege gebastelt, um die Tiere unterzubringen. Doch, was für ein Leben ist das für die Tiere?
Wegen der riesigen Anzahl an Tieren und den Kosten für ihre Versorgung fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld um bessere Tierheime und bessere Gehege zu bauen. Es wird von der Hand in den Mund - oder die Schnauze - gelebt. Die Lösung kann nur sein: weniger Tiere!
Weniger Tiere bedeutet Kastrationen. Ja, Welpen sind süß anzuschauen. Aber, sie sind kein Kinderspielzeug, das, wenn die Tiere größer werden, weg muss. Es sind alles fühlende Lebewesen, die verdient haben ein gutes Leben zu leben.
Weil unser Partnerverein Equiwent das meiner Meinung nach beste Konzept bei den Kastrationen verfolgt, unterstützen wir diesen besonders damit die Kosten für die Eingriffe gestemmt werden können. Leider sind Kastrationen bei Spendern nicht gerade beliebt und so fehlt es auch hier immer wieder an den Mitteln um sie durchführen zu können.
Equiwent fährt mit seinen Tierärzten und auch mit seinen Sozialarbeitern in Nord-Ost Rumänien in die Dörfer, versorgen dort die Arbeitspferde der armen Bevölkerung und oft genug auch die notleidenden Menschen. Bei diesen Besuchen werden die Menschen über die Kastrationspflicht, die in Rumänien zwar herrscht, aber zu wenig kontrolliert wird, aufzuklären, sprechen mit den Leuten über die Haltungsbedingungen ihrer Tiere, sorgen dafür, dass Hunde nicht mehr an Ketten gehalten werden und sammeln die Hündinnen ein um sie nach der erfolgten Kastration wieder zu den Besitzern zurück zu bringen.
Dank unserer Flohmarkteinnahmen können nun wieder 10 Hündinnen kastriert werden! 10 Hündinnen, die nicht mehr zweimal im Jahr Welpen bekommen. Keine weiteren Welpen, die leiden, die zu viel sind und die in Tierheimen ein trauriges Dasein fristen.
So, wie ihr es bei Helficus gewohnt seid, seht ihr den Zahlungsbeleg an Equiwent. Auf deren Seite bzw. auf deren Facebook-Seite seht ihr regelmäßig, wie dort gearbeitet wird.
Wir machen weiter. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass sich etwas ändert für die Tiere. Durch die finanzielle Unterstützung von Kastrationen und Bauprojekten.
Jeder ist willkommen uns dabei zu helfen.
Paypal: [email protected]
Verwendungszweck: "Kastrationen" oder "Bauprojekte"
Und bald steht noch wieder ein Trödelverkauf bei uns an, von dem ich aber gesondert berichten werde.

Helficus
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Sandra edelkamp (Samstag, 01 November 2025 11:02)
Bravo, Mädels!!!
Dörte W. (Samstag, 01 November 2025 15:26)
Vielen Dank für euren Einsatz�
Simone (Sonntag, 02 November 2025 00:07)
Ganz toll von Euch!!!!!
Claudia (Sonntag, 02 November 2025 10:28)
Danke, es ist schön, wenn sich persönlicher Einsatz lohnt und den Tieren hilft.