Wie geht es Kater Vali?

Wie geht es denn unserem Sorgenfellchen Valiente, genannt Vali? Dem Streunerkater, den Rosi auf der Straße eingefangen hat, nachdem sie gesehen hat, dass er wohl einen Unfall hatte und schwere Verletzungen davongetragen hat?

 

Ich hatte euch berichtet, dass Vali in der Tierklinik war, wo er eine umfassende Behandlung bekommen hat, wo ihm  leider alle Zähne gezogen werden mussten und wo er schlussendlich dann an seiner gebrochenen Hüfte operiert werden konnte. Ebenfalls wurde der Ischiasnerv, der eingeklemmt war, wieder befreit.

 

Rosi konnte Vali aus der Tierklinik abholen und vorübergehend im Tierheim unterbringen, wo er unter Beobachtung steht und wo man sich um ihn kümmert. Trotzdem kommt Rosi täglich zweimal zu ihm und macht mit ihm seine Bewegungsübungen, damit er schnell wieder auf die Beine kommt.

 

Rosi berichtet, dass Vali ein super lieber Kater sei, der alles geduldig über sich ergehen lassen würde. Vali hat anscheinend verstanden, dass Rosi das Beste für ihn will und dass sie ihm hilft.

 

Rosi mit Vali bei den Bewegungsübungen
Rosi mit Vali bei den Bewegungsübungen

 

Bei der Entlassung von Vali aus der Tierklinik hat Rosi die gesammelten Rechnungen zu seinen Behandlungen bekommen. Das war doch ein großer Batzen und damit ein schwerer Schlag ins Kontor.

 

 

Der Gesamtbetrag lautet:  1.474,74 €

 

Uff, was für eine Summe! Und dabei wurde die Kastration schon nicht berechnet und Rosi hat einen Tierschutzrabatt von 30 % abgezogen bekommen.

 

Logisch, dass jetzt wieder einige Stimmen laut werden:  "So viel Geld für eine Streunerkatze!"

 

Ja, auch eine Streunerkatze will leben. Will ohne Schmerzen leben. Und wenn man einmal in die Augen eines solchen Tieres geschaut hat, dann will man als Mensch mit einem Herzen diesem auch helfen. Egal, ob es ein zu Hause hat oder nicht.

 

Ich kenne diese Gedanken und auch die Erfahrungen nur zu gut, dass man um jedes Tier kämpft. Ein Tier, das man verletzt findet, das lässt einen einfach nicht unberührt. Die Blicke mit denen es einen anschaut, die Schmerzen, die es erleidet, das kann man nicht ignorieren. Gibt es dann eine realistische Hoffnung, dass das Tier wieder gesund werden kann, dann gibt man ihm diese Chance.

 

Da die Tierklinik keine Ratenzahlung akzeptiert, musste sich Rosi das Geld leihen. Sie hat alle Verwandten abgeklappert und um Hilfe für Valiente gebeten. So hat sie die Rechnungen bezahlen können, doch muss jetzt selbstverständlich das Geld in Raten zurückzahlen.

 

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an die lieben Verwandten von Rosi, die sie unterstützt haben und Vali somit auch geholfen haben.

 

 

Eine tierliebe Dame, die ebenfalls Streunerkatzen und -hunde füttert, hat Rosi zugesagt, dass sie sich mit der Hälfte an den Kosten für Valientes Behandlungen beteiligen will. Auch sie musste das Geld finanzieren und nun in Raten zurückzahlen.

 

Rosi hat in Spanien Spenden in Höhe von 370,-- € erhalten, so daß noch ein Betrag von 1.100,-- € offen ist und von den beiden Frauen hälftig bezahlt werden muss.

 

 

Im letzten Blog zu Valiente hatte ich euch gefragt, ob ihr einverstanden seid, wenn wir 300,-- € aus unserer Notfallkasse für die Rechnungen entnehmen wollen.

 

Die Stimmen, die dazu gekommen sind, waren positiv, so daß ich dieses Geld der Notfallkasse entnehmen werde.

 

Die Notfallkasse ist speziell für Tiere, die keinen Verein haben, der sich um sie kümmert oder Tiere von Besitzern, die in Not geraten sind und tierärztliche Hilfe brauchen. 

 

Valiente ist zwar momentan im Tierheim untergebracht, gehört diesem aber nicht. Man hat Rosi nur zugesagt, ihn für die Dauer der Genesung einen Platz auf der Krankenstation zu geben, da Rosi ehrenamtlich auch im Tierheim aushilft. So wäscht eine Hand die andere.

 

Rosi betreibt ihre Arbeit alleine und ohne jede Unterstützung durch Vereine. 

 

So ist Valiente also ein klassischer Fall für unsere Notfallkasse.

 

Zusätzlich zum Geld aus der Notfallkasse habe ich Spenden für die Behandlung von Vali bekommen.

 

5,-- €       Gabriele L.

30,-- €     Eva und Norbert St.

100,-- €   Anonym

10,-- €     Sandra E.

15,-- €     Katja M.

_________

160,-- €    Summe

 

Ich habe diesen Betrag auf 200,-- € aufgerundet und Rosi dadurch 500,-- € zur Abtragung ihrer Schulden bei ihrer Familie überwiesen. Das ist für unsere Rosi eine wirklich wichtige Hilfe denn wie lange würde sie ansonsten mit 100 ,-- € monatlich an den Schulden zahlen müssen...

 

Dank unserer Hilfe bleiben von Rosis Anteil nur noch 50,-- € offen. Hoffen wir, dass die andere Tierfreundin auch irgendwoher Hilfe bekommt. 

 

Für Rosi, die immer wieder mit Katzen in die Tierklinik muss, weil diese eine Behandlung brauchen, ist es wichtig, dass sie diesen Tieren nun auch weiterhin helfen kann. Mit so hohen Schulden bei ihren Verwandten wäre es momentan nicht möglich gewesen anderen Tieren zu helfen. Eine schwere Situation für jeden Tierfreund wenn er weiß, dass Hilfe sein müsste, sie aber nicht leisten kann, weil das Geld dafür fehlt. 

 

Vielen, vielen herzlichen Dank an alle Spender, die direkt für Valientes Behandlung gespendet haben und auch an alle Spender, die in unsere Notfallkasse einzahlen, damit wir in solchen Fällen unbürokratisch und schnell helfen können.

 

 

Ihr alle macht unsere Welt wärmer und liebevoller. Ihr macht es möglich, dass Tiere nicht leiden müssen. Ihr ermöglicht Menschen, die alles für die Tiere geben, diesen auch wirklich umfassend helfen können.

 

Ohne euch und eure Unterstützung wäre mir die Hilfe von Menschen, die wunderbare Arbeit leisten, nicht möglich.

 

Auch ich möchte euch allen dafür danken, dass ihr Helficus zu dem macht, was es ist: eine Gemeinschaft, die zusammenhält und die einfach hilft wo Hilfe ankommt.

 

Valiente
Valiente

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Kommentare: 3
  • #1

    Sandra edelkamp (Donnerstag, 30 Oktober 2025 11:51)

    20,- von uns - Trinkgeld vom Nebenjob im Stadion.

  • #2

    Karl-Heinz Pischke (Donnerstag, 30 Oktober 2025 13:23)

    Danke für die neuen Infos �

  • #3

    Claudia (Samstag, 01 November 2025 09:45)

    Sandra und Claus, ich finde es toll von Euch, dass ihr Euer Trinkgeld vom Nebenjob für die Notfellchen hergebt. Mein großer Respekt!

    Karl-Heinz, danke für Deinen Kommentar. Ich finde es wichtig immer wieder zu zeigen, wo die Spenden ankommen und dass sie auch etwas bewirken. Alles andere - wenig Transparenz bei Spenden - gibt es leider doch schon viel zu häufig.