Futter für die Streunerkatzen

Wie gut fühlt man sich doch, wenn man helfen kann!

 

Es ist wirklich ein schönes Gefühl zu wissen, dass man Menschen oder Tieren Gutes tun kann und ihnen einen vollen Magen bescheren kann.

 

Hunger ist schrecklich. Armut ist schrecklich. Tiere kennen keinen Reichtum oder Armut. Sie kennen nur das Gefühl satt zu sein und einen sicheren Unterschlupf zu haben. Ausser, sie sind Familientiere, die eben ein eigenes Heim und eigene Menschen als ihren Reichtum haben. Aber, so viele Tiere haben dies eben nicht. Und ich meine damit keine klassischen Wildtiere sondern ehemalige Haustiere wie Streunerkatzen. Sie stammen von entlaufenen oder ausgesetzten ehemaligen "Lieblingen" der Menschen ab. Sie vermehren sich unkontrolliert - wenn sie nicht kastriert werden. Sie sind meist unsichtbar, nur im Dunkeln unterwegs in einer vermeintlichen Sicherheit.

 

Sie suchen sich irgendwo in Garagen, Gartenhäusern, Ställen oder Tierbauten einen sicheren Platz für ihren Schlaf. Es ist ein karges Leben. Viele dieser Tiere leiden unter Verletzungen oder Krankheiten, die, wenn sie nicht durch Menschen entdeckt werden, unbehandelt bleiben und viele Schmerzen verursachen.

 

Nein, es ist kein wirklich schönes Leben. Das einig schöne ist vielleicht die Freiheit.

 

Damit nun diese Tiere durch Futterstellen für Streunerkatzen wenigstens mit Futter versorgt werden können, damit die Tiere durch diese Stellen auch beobachtet werden können und bei Bedarf eingefangen und behandelt werden, dafür geben wir an entsprechende Stellen Katzenfutter weiter.

 

Auch in Deutschland haben wir ein großes Problem mit Streunerkatzen. Da brauchen wir nicht mit den Fingern auf andere Länder zu zeigen.

 

Leider gibt es immer noch viel zu wenige Katzenbesitzer, die ihre Freigängertiere kastrieren lassen. Gerade bei den Freigängerkatern denkt man doch: der bringt mir ja keine Kitten mit nach Hause. Doch, dass dieser Kater draußen andere Katzen deckt, die dann Kitten bekommen, daran denkt man nicht. Da spart man sich doch lieber das Geld für Kastration und entzieht sich seiner Verantwortung.

 

In immer mehr Städten und Gemeinden wird über eine generelle Kastrationspflicht für Freigängerkatzen gesprochen und diese auch teilweise schon zur Verpflichtung.

 

Tierschutzvereine setzen sich überall immer wieder dafür ein, dass die Bevölkerung aufgeklärt wird und sich der Verantwortung bewusster wird. Dazu kommen vergünstigte oder kostenlose Kastrationskampagnen. Immer in der Hoffnung, dass sich das Leid der Tiere endlich reduziert.

 

Dank unserer lieben Spender und Unterstützer konnten wir Herrn Brüllhuber ein weiteres Mal mit Katzenfutter aushelfen. Er füttert an diversen Stellen Streunerkatzen und gibt ebenfalls Futter an Damen, die weitere Futterstellen betreuen, weiter.

 

Es sind viele Tiere, die täglich versorgt werden müssen und so ist der Bedarf alleine hier schon riesig. Glücklich sind sowohl wir als auch Herr Brüllhuber wenn wir mit Futter helfen können.

 

 

 

Diesmal konnten wir sogar einiges mehr an Futter herausgeben. Auch mit dabei waren Spezialfutter für kranke Tiere, die eine spezielle Diät leben müssen. Dies sind weniger die Streunerkatzen selber, aber eingefangene Katzen, die zur Behandlung in der Obhut der Tierfreunde sind.

 

Wie wunderbar ist es, wenn man diese teueren Spezialfutter auch als Spende erhält und abgeben kann. Der Kauf dieses Futters belastet die Kassen der Tierfreunde umso mehr da es ein vielfaches des normalen Futters kostet.

 

Doch, kranke Tiere brauchen diese Diätfutter und wenn man es nicht als Spende erhält, muss es teuer gekauft werden.

 

 

Das Geld, das durch die Futterspenden gespart wird, können die Futterstellen wieder für die Behandlung, das Impfen, die Kastrationen von ihren Tieren verwenden oder dafür, für die Tiere schützende Unterstände/Häuschen zu erstellen.

 

Jetzt, wo der Winter mit großen Schritten kommt, wo kalte Winde wehen und die Feuchtigkeit zunimmt, sind Schlafplätze für die Tiere umso wichtiger. Trockene Schlafplätze.

 

 

Herr Brüllhuber kam mit einem Bekannten auf dem Rückweg von der Futterstelle in der Eifel bei uns vorbei uns beide beluden glücklich das Auto mit dem begehrten Futter.

 

 

Im Namen von allen unseren Katzen-Futterstellen bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die es uns möglich machen mit Futter auszuhelfen und die Samtpfötchen satt zu bekommen.

 

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