57 Kastrationen dank unseres Spendenflohmarkts

Heute geben wir wieder Geld aus. Geld, das so viel Leid von schon kleinsten Lebewesen verhindern soll.

 

Überall sind die Tierheime voll. Die in der Corona Zeit angeschafften Tiere werden jetzt, wo das Leben wieder "normal" verläuft lästig, man möchte in Urlaub fahren Tierpensionen sind teuer und wohin also mit dem ach so geliebten Haustier?

 

Wofür gibt es denn Tierheime? Die sind doch dafür da sich um die Tiere zu kümmern wenn man selber es nicht "kann". Also - ab und im nächsten Tierheim das Tier abgegeben. Traurig, aber es geht ja schließlich gar nicht anders.....  Sorgen Sie bitte dafür das unser "Schatz" in nur die besten Hände kommt....  Klar! Und weg ist man, der "Schatz" ist schnell vergessen. 

 

Was aber nun, wenn die Tierheime schon voll sind mit den "Schätzen" oder den Tieren, die unüberlegt angeschafft wurde, denen man nicht gerecht wurde? Wenn das Tierheim die Aufnahme ablehnen muss?

 

Dann werden solche geliebten Familienmitglieder man schnell zu Fundtieren, nicht selten werden sie morgens irgendwo in der Nähe eines Tierheims "gefunden" oder man erweist sich als Herzensmensch (ironisch lach) und setzt es in eine Box mit etwas Futter und Wasser und großzügig noch mit einer liebevollen Decke....

 

Problem gelöst. Nun wird es dem Schatz auf jden Fall gut gehen und man selber ist das "Problem" los.

 

Wie bei uns, so ist es gerade überall. Die Tierheime sind übervoll. Unsere deutschen Tierheime ächzen unter der Kostenlast. Denn die gestiegenen Preise für Energie, für Personal, für Futter, den Tierarzt, Medikamente und und und.... die treffen ja nicht nur die privaten Haushalte sondern jeden. 

 

Dazu müssen die Menschen mehr sparen. Ja, es gibt sie die Fälle, die sich wirklich krummlegen um ihr geliebtes Tier noch versorgen zu können oder die versuchen irgendwie die tier-ärztliche Behandlung zu finanzieren. Manchmal geht es aber wirklich nicht mehr, dann ist alles bis zum Anschlag ausgereizt. Dann müssen vielleicht wirklich geliebte Tiere - oft das einzige, was ein Mensch noch hat - abgegeben werden. Vorher werden aber von den Tierschutzvereinen auch alle Möglichkeiten der Unterstützung abgeklärt. Hilft eine Futterspende? Oder ein Zuschuss für die Tierarztrechnung?

 

Und wieder trifft Not auf leere Kassen.

 

Im Ausland stapeln sich die Tiere, die Tierheime dort stoßen ebenfalls immer mehr an ihre Grenzen da weniger Tiere vermittelt werden können und viel zu viele immer noch jeden Tag geboren werden. 

 

Da wollen wir weiter ansetzen. Denn viele viele Tötungen von Hunden und Katzen wurden durch genau diese Tierheime verhindert. Das darf man bei den riesigen Zahlen der Schützlinge dort nicht vergessen! Die Tierheime sind eben auch so voll, weil NICHT mehr getötet wird und eventuell Tiere aus Tötungen in Tierheime geholt werden.

 

Die Kastrationskampagnen zeigen Wirkung. Das darf man nicht vergessen! Sie sind wirkungsvoller als jede Tötung. Grausam, dass es diese überhaupt gibt. Nur, wohin halt mit all den vielen ungewollten Tieren? Wie deren täglichen Bedarf an Platz, Futter, Wasser, Tierpfleger, Medikamente, Tierärzten überhaupt finanzieren?

 

Jeder, der gegen Tötungen ist, der MUSS sich der Verantwortung für die vorhandenen Tiere bewusst sein und die Menschen, die sich der Tiere annehmen finanziell unterstützen.

 

Wir von Helficus unterstützen trotz der finanziell schwierigen Zeit - oder gerade wegen dieser - weiterhin die Kastrationskampagnen. Wir wollen Leid verhindern und gar nicht erst entstehen lassen.

 

Deswegen geht unser Geld, dass unsere fleißige Evi im letzten Monat wieder dank des Spendenflohmarkts für Helficus bei Facebook eingenommen hat auch wieder komplett für die Finanzierung der kostenlosen Kastrationen von Besitzertieren durch die Organisation Equiwent.

schon 

 

Wir Helficusse, wir reden nicht nur, wir bemitleiden nicht, wir schimpfen nicht über schreckliche Zustände sondern wir tun das, was wir können um unsere Welt zu verbessern.

 

Dies kann manchmal so einfach sein. So, wie der Einkauf über unseren Spendenflohmarkt. 

 

Auch ohne Geld ausgeben zu müssen kann man helfen, auf unserer Homepage findet ihr dazu einiges an Ideen. Man muss sie nur beherzigen.

 

Vielen Dank an Evi, an alle Käufer und an die Spender der tollen Waren, die auch im letzten Monat wieder so viele Kastrationen ermöglicht haben.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Eva und Norbert St. (Freitag, 08 September 2023 12:14)

    Einfach Klasse! LG

  • #2

    gnagnie (WHForum) (Freitag, 08 September 2023 17:05)

    Ein tolles Ergebnis ♥️