Die liebe Technik streikte

Wir entschuldigen uns bei allen, die schon auf unseren neuen Blog Artikel gewartet haben, die Technik beim Hoast unserer Homepage hat wohl gestreikt, wir konnten uns nicht einloggen um den heutigen Eintrag zu schreiben.


Doch jetzt scheinen die Probleme behoben zu sein.


Kaum spricht man das Thema Geld an....schon kann man am nächsten Tag keinen Blog-Artikel mehr schreiben. Ob es da einen Zusammenhang gibt?


Quatsch! Die Homepage wird von uns privat finanziert.


Wie übrigens fast alle Kosten, die im Zusammenhang mit Helficus entstehen.


Wir tragen den größten Anteil der Portokosten. Ab und zu finden auch aber auch "Paketpaten", die Protokosten für ein Spendenpaket an eine Tierstation übernehmen. Auch Speditionskosten, sofern welche anfallen, werden in vielen Fällen von uns privat getragen.


Zudem versuchen wir immer wieder einmal Sonderangebote oder Restposten günstig für Helficus zu kaufen, um diese dann mit den Spendenpaketen an die Tierstationen versenden zu können. Auch Sonderposten sind eine Hilfe, denn man bekommt mehr für weniger Geld. Nicht nur reine Spenden zählen als Unterstützung. 


Wir stellen den Lagerraum selbstverständlich kostenlos zur Verfügung. Wir schaffen privat Geräte an, die für die Abwicklung von Spendensendungen nötig sind.


Wir sammeln Kartons um darin die Spenden zu versenden, kaufen aber auch immer wieder einmal Kartonagen mit optimalen Maßen hinzu - privat finanziert.


Pro Jahr verbrauchen wir massenweise Rollen an ultrastarkem Paketband, damit unsere Pakete mit den Spenden auch unbeschädigt bei den Empfängern ankommen.


Polstermaterial für die Pakete wird von uns gesammelt und wieder verwendet (Luftpolsterfolie, Schaumstoffflocken etc.)


Wir holen mit unserem privaten PKW Spenden ab, die Kosten tragen wir, und bringen die Spendenpakete zu den Paketshops.


Telefon, Drucker, PC, Fax, Internet.... all diese Kosten werden von uns privat getragen.


Gelierzucker und Marmeladengläser für unsere Marmelade für den Tierschutz werden von uns privat finanziert um den gesamten Verkaufserlös für den Tierschutz nutzen zu können.


Wieso wir das aufzählen?


Nun, in vielen Vereinenwerden diese Kosten aus der Vereinskasse bezahlt! Geräte werden für den Verein angeschafft und die monatlichen Ausgaben aus der Vereinskassen finanziert.


Der Verein hat ein Fahrzeug, das von den Mitgliedsbeiträgen oder Spenden unterhalten wird.


Das ist der Unterschied zwischen großen Vereinen oder Organisationen und den "Kleinen".


Während Tierheime Angestellte haben, die für ihre Arbeit im Tierschutz bezahlt werden, arbeiten die Menschen in den kleinen Tierstationen rein ehrenamtlich und bringen sogar noch Geld mit, damit ihre Arbeit überhaupt möglich ist.


So, doch nun genug für heute zum Thema Geld. 



Schauen wir doch mal wieder, was denn gestern im Refugio Esperanza passiert ist, was wir dort so den Tag über "getrieben" haben.

Der kleine Welpe Harry, der wegen der Erkrankung am Parvovirose Virus von seinen Besitzen eingeschläfert werden sollte, ist soweit über den Berg. Er konnte jetzt aus der Tierklinik ausziehen. Dort kostet jeder Tag, an dem ein kleiner Hund dort untergebracht wird, 24,50 € unter Berücksichtigung des Mitarbeiterrabattes von Martina. 


Vier Tage Klinikunterbringung verursachen also, ohne die Behandlungen, Medikamente und nur wenn der Hund nicht auch noch an den Tropf muß, schon mal ca. 100,-- € an Kosten!


Da die schlimmste Zeit überstanden ist, konnte Harry in eine Quarantänebox im Refugio Esperanza umziehen.


Doch hier bedarf es höchster Vorsicht, denn ca. 2 Wochen können sich die Viren noch  verbreiten! So heißt es, den Kleinen weit von anderen Welpen oder noch nicht ausreichend geimpften Tieren fern zu halten.


Jeder Kontakt mit dem Hund und allem, womit er in Berührung gekommen ist, darf nur mit Einmalhandschuhen erfolgen. Davon brauchen wir dadurch natürlich jetzt ganz besonders viele jeden Tag. Die Wäsche von Harry muß separat mit Hygienespüler gewaschen werden. Der Abfall aus seinem Käfig gesondert entsorgt werden. Die Näpfe und der Käfig müssen mit Chlor gereinigt werden. 


Viel Arbeit und viel Material, das benötigt wird. Aber, es muß sein, um andere Tiere nicht zu gefährden!


Ein Arbeitsaufwand und ein Kostenfaktor, der andere Tierstationen nicht betreiben. zu Teuer. Zu Aufwändig. Und immer das Risiko, daß der Hund stirbt und man auf den Kosten "sitzen bleibt". Da rettet man lieber andere Tiere. Es sind ja genügend da.


Richtig? Oder nur ökonomisch? 


Schaut man einem solchen kleinen Tier in die Augen und gibt ihm die Chance auf Leben, die es ja durchaus hat, wegen der Kosten nicht?


Martina hat mit dem Herzen entschieden..... es scheint sich gelohnt zu haben! Besonders für den kleinen Harry!


Klein Harry genießt derweil lieb die wärmenden Sonnenstrahlen und nachts sein weiches Bettchen mit Heizkissen und Decken über der Box gegen die Kälte. Von Kosten, die er verursacht, versteht er zum Glück nichts. Und er weiß auch nicht, daß ihm viele Menschen die Chance auf Leben nicht ermöglicht hätten. 

Im Kleinhundegehege, das Volker am Sonntag frisch gereinigt hat, sind Rachel, Pepa und Merci eingezogen.


Heute gab es Spielzeug für die drei. Das wurde sofort von Pepa in eine der weich mit Decken ausgelegten Hütten geschleppt.

Erst mal alles vor den anderen in Sicherheit bringen und dann genauer untersuchen!

Die anderen zwei wollen aber auch mal schauen, was es denn so an Spielzeug gab!

He, Pepa, komm lass uns schwesterlich teilen!

Rachel hatte einen Quietschie vor Pepa in den Außenbereich des Geheges gerettet. Dort wurde er von Merci begutachtet, bevor sich Pepa wohlmöglich auch dieses Teil unter den Nagel reißen konnte.

Die kurze Zeit der Abgelenktheit von Pepa nutze die pfiffige Rachel sofort, um die Spielzeugansammlung in der Hütte zu mustern.

Später konnte auch die scheue Merci mal die Spielzeuge in der Hütte beschnüffeln.

Kurz bevor wir gerade das Refugio verlassen wollten, kam eine Nachbarin von Martina und Lambert, bei der ein schwarzer Rüde über den Zaun gesprungen war. Sie dachte, es wäre ein Hund aus dem Refugio Esperanza.


Dort leben zwar viele große schwarze Hunde, doch dieser gehört nicht dazu.


Dank Chip-Lesegerät konnte der Besitzer in der Datenbank ausfindig gemacht werden. Doch, dieser ging nicht ans Telefon...


Hoffen wir, daß es an den gestrigen Feiern rund um den Drei Königs Tag lag....


Der Rüde bekam von uns ein Halsband angezogen. Er ist so ein lieber Hund! Ganz artig ließ er sich das Halsband anlegen. Reagiert auf Kommandos wie "Sitz" und gibt sogar Pfötchen!


Hoffen wir, daß sich der Besitzer meldet oder er erreicht werden kann, damit sein Hund wieder in sein zu Hause kommt.....


Die Chancen stehen soweit schon mal gut, dadurch daß der Hund immerhin einen Chip hat, damit registriert ist ( das erfolgt in Spanien automatisch!) und einen gut erzogenen Eindruck macht. Er scheint eine Familie zu haben, die sich wohl doch um ihn kümmert. Vielleicht ist er durch das ewige Geböller von Feuerwerk vom Grundstück geflohen. Zäume scheinen für ihn ja kein Hindernis zu sein....

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